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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Mettlach - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2021040609495774815 / 171413-2021
Veröffentlicht :
06.04.2021
Angebotsabgabe bis :
03.05.2021
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71000000 - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
DE-Mettlach: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2021/S 66/2021 171413

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Gemeinde Mettlach
Postanschrift: Freiherr-vom-Stein-Straße 64
Ort: Mettlach
NUTS-Code: DEC02 Merzig-Wadern
Postleitzahl: 66693
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Verfahrensbegleitung für die Gemeinde Mettlach durch
die agstaUMWELT GmbH, Kommunikation, Teilnahmeanträge und Angebote
ausschließlich über subreport
E-Mail: [6]vergabe@agsta.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]www.agsta.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.subreport.de/E42756166
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://www.subreport.de/E42756166
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Beauftragter für die Gesamtmaßnahme Stadtumbau Ortsmitte Mettlach
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und
Ingenieurbüros und Prüfstellen
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Gemeinde Mettlach benötigt Unterstützung bei der Gesamtmaßnahme
Stadtumbau Ortsmitte Mettlach und bei den einzelnen städtebaulichen
Maßnahmen im Ortskern in diesem Kontext. Hierzu wird ein Beauftragter
im Sinne des § 157 Baugesetzbuch (BauGB) gesucht, der die Vorbereitung,
Steuerung und Durchführung der städtebaulichen Gesamtmaßnahme
Stadtumbau Ortsmitte Mettlach betreut. Die städtebaulichen Maßnahmen,
die in der Ortsmitte Mettlach durchgeführt werden, erfolgen vielfach in
Zusammenarbeit mit dem in Mettlach ansässigen Unternehmen V&B AG,
welchem auch ein Teil der umgeplanten und gestalteten Flächen gehört.

Der unter II.1.5) geschätzte Gesamtwert des Auftrags von 210 000,00 EUR
ist für 5 Jahre vorgesehen. Der Gesamtwert darf nicht überschritten
werden.

Weiteres unter II.2.4).
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 210 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEC02 Merzig-Wadern
Hauptort der Ausführung:

66693 Mettlach
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Gemeinde Mettlach erwartet Unterstützung bei der Gesamtmaßnahme
Stadtumbau Ortsmitte Mettlach. Sie erwartet, dass ein Bewerber mit
der ausgeschriebenen grundsätzlichen Leistung aufgrund seiner Tätigkeit
bei anderen vergleichbaren Stadtentwicklungsprojekten als
Sanierungsbeauftragter bzw. Stadtumbaubeauftragter vertraut ist. Eine
detailliertere Projektbeschreibung über die zu erbringenden Leistungen
ist dem Dokument Leistungsbeschreibung im Anhang zu entnehmen. Ferner
sind für genannte Maßnahme Informationen und Unterlagen (u.a.
Fallstudie Mettlach, Maßnahme: Ortskern, Geko Mettlach, Teko,
Masterplan Mettlacher Runde, Sanierungsgebiet Mettlach, etc.)
vorhanden, welche den Bewerbern auf subreport zur Verfügung gestellt
werden. Im Rahmen der Bewerbungsphase gibt es über die vorliegende
Bekanntmachung sowie die unter subreport zur Verfügung gestellten
Formblätter und Informationen keine weiteren Unterlagen, die
angefordert werden können. Weitere Unterlagen werden ggf. denjenigen
Bewerbern, die nach Abschluss der Bewerbungsphase (Phase 1) ausgewählt
und zur Abgabe eines Honorarangebotes sowie zur Teilnahme an einem
Verhandlungsgespräch (Phase 2) aufgefordert werden, zur Verfügung
gestellt.

Seitens des Auftragnehmers besteht kein Rechtsanspruch auf die
Beauftragung weiterer Leistungen. Die in der beigefügten Beschreibung
genannten Leistungen sind weder als vollständig noch als abschließend
zu betrachten, sondern beschreiben das Hauptaufgabenfeld des
Auftragnehmers des vorliegenden Auftrages.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Qualität der Ausführung des Bieters in
Hinblick auf die Aufgabenstellung, Herangehensweise an das Projekt in
Bezug auf die Leistung unter II. 2.4, Vorstellung zu Projektorg.,
Ablauf u. Prozessgestaltung im Auftragsfall sowie zur Abstimmung
(int./ext. Komm. v.a. mit dem AG) an einem umgesetzten vergleichb.
Beispiel / Gewichtung: 40 %
Qualitätskriterium - Name: Maßnahmen zur Sicherung von Kosten/Terminen
im Auftragsfall / Gewichtung: 10 %
Qualitätskriterium - Name: Personelle Besetzung: Projektleiter und
Stellvertreter, deren Eindruck in der Präsentation sowie persönl.
Erfahrungen in der Begleitung von Städtebaufördermaßnahmen /
Gewichtung: 25 %
Qualitätskriterium - Name: Qualität der Präsentation im Bietergespräch
/ Gewichtung: 10 %
Preis - Gewichtung: 15 %
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 60
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die unter III.1.1) und III.1.2) geforderten Nachweise u.
Eigenerklärungen sind mit der Bewerbung vorzulegen. Dabei sind die
weiteren Rahmenbedingungen (z. B. zur Aktualität der Referenzen) für
die Wertbarkeit von Referenzen zu den Kriterien (R-1) und (R-2) unter
III.1.3) zu beachten. Die dort formulierten Rahmenbedingungen sind
bindend. Für die Bewerbung sind die auf subreport zur Verfügung
gestellten Formblätter zu verwenden.

Darüber hinaus sind die unter III.1.3) technische und berufliche
Leistungsfähigkeit genannten Nachweise zu erbringen. Hierfür sind
ebenfalls die Formblätter zu verwenden. Eine Bewertung erfolgt anhand
der unter III.1.3) beschriebenen Kriterien. Die Bewerber mit den
höchsten Bewertungszahlen werden ausgewählt und aufgefordert, am
weiteren Verfahren teilzunehmen. Diese erhalten mit der Aufforderung
zur Angebotsabgabe ggf. weitere Unterlagen.

Folgende Kriterien werden bei der Bewertung der Bewerbungen (Phase 1)
zugrunde gelegt:

(R-1) Mindestanforderung, d. h. mind. 1 wertbare Referenz ist zu
benennen: Nachweis des Bewerbers über Erfahrungen mit vgl.
Aufgabenstellungen, hier: Referenz im Rahmen der Tätigkeit als
Beauftragter i.S.d. § 157 BauGB von Städtebauförderprogrammen und im
Rahmen von städtebaulichen Gesamtmaßnahmen, bei denen das Fördergebiet
mindesten 10 ha groß ist und bei denen ein Mitwirken bei der:

a) Akquisition staatlicher Fördermittel,

b) Aufstellen eines Kosten-/Wirtschaftlichkeitsplanes,

c) Abrechnung von Fördermittel.

Wesentlicher Bestandteil der Leistung war. Die Erbringung der
Leistungen sowohl zu a), b) und c) ist durch eine textliche
Beschreibung (siehe Formblatt) nachvollziehbar darzulegen.

Hinweis: Die Planung von integrierten städtebaulichen
Entwicklungskonzepten (ISEK´s), ähnliche Entwicklungskonzepte (Geko,
Teko usw.), Zentrumsmanagement und Projektsteuerung/Projektmanagement
von Einzelprojekten (auch Einzelprojekte im Rahmen einer
Gesamtmaßnahme, Gebietserschließung o. ä.) sind im Rahmen des
Kriteriums (R-1) nicht vergleichbar und können nicht gewertet werden.
Gleiches gilt für punktuelle Unterstützungsleistungen und
Betreuungsleistungen für Fördergebiete <10 ha.

Zu erbringen ist mind. 1 wertbare Referenz. Gewertet werden max. 5
Referenzen mit jeweils 10 Punkten.

Mögliche Zusatzpunkte zu (R-1):

Die angegebenen Referenzen weisen einen Bearbeitungszeitraum von mind.
4 Jahren auf, d. h die Referenzen müssen noch nicht abgeschlossen sein,
sie müssen aber bereits mind. seit 4 Jahren bearbeitet worden sein
(keine Mindestanforderung).

Es können je Referenz je 3 Zusatzpunkte, also insgesamt 15 Zusatzpunkte
erreicht werden.

Wertung zu (R-1): max. 65 Punkte (inkl. Zusatzpunkte) möglich.

Die zu (R-1) genannten Referenzen können nicht zu (R-2) angeführt
werden.

(R-2) Nachweis des Bewerbers über Erfahrungen mit vgl.
Aufgabenstellungen; hier: Erfahrungen in der Betreuung privater
Maßnahmen im Rahmen von Städtebauförderprogrammen, bei denen im Rahmen
einer Gesamtmaßnahme oder bei Einzelmaßnahmen der Kontakt zu privaten
Maßnahmenträgern gesteuert wurde (z. B. Zentrumsmanagement, Verwaltung
von Verfügungsfonds in Bezug auf Einzelmaßnahmen,
Beratungs-/Abstimmungsgespräche u. ä.). Die Betreuung von
vorhabenbezogenen Bebauungsplänen für Private kann nicht als Referenz
gewertet werden.

Referenzen die zu (R-2) angegeben werden können nicht unter (R-1)
angeführt werden, da die geforderten Referenzen bei (R-2) nur als
teilweise vergleichbar gelten und lediglich Teilleistungen der
ausgeschriebenen Leistungen darstellen.

Gewertet wird max. 1 Referenz mit 5 Punkten.

Wertung zu (R-2): max. 5 Punkte möglich.

Insgesamt können max. 70 Punkte erreicht werden.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Siehe auch III.2.1).

Die folgenden Nachweise/Eigenerklärungen sind mit der Bewerbung
vollständig vorzulegen, bei Bewerbergemeinschaften (BG) jeweils von
allen Mitgliedern der BG; Details, die bei den Angaben zu
berücksichtigen sind, siehe in den auf subreport zur Verfügung
gestellten Formblättern. Bei Bewerbergemeinschaften (BG) sind die
Formblätter von den Mitbewerbern ebenfalls auszufüllen. Ferner sind in
diesem Fall eine Vollmachtserklärung für den Federführenden, eine
Erklärung über die Rechtsform und die gesamtschuldnerische Haftung und
eine Erklärung für das Vorhandensein einer Haftpflichtversicherung mit
den geforderten Rahmenbedingungen für die BG/ARGE mit den
Bewerbungsunterlagen vorzulegen.

1) Allgemeine Angaben zum Bewerber/der BG sowie zu Aufbau und
Arbeitsschwerpunkten des Büros gemäß Formblatt. Es wird darauf
hingewiesen, dass Mehrfachbewerbungen einzelner Bewerber oder von
Mitgliedern einer BG zum Ausschluss aller betroffenen Angebote führen
können;

2) Bei Bewerbergemeinschaften auszufüllen: Verbindliche Erklärung der
Bewerbergemeinschaft über die Rechtsform, den bevollmächtigten
Vertreter und die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder der
Bewerbergemeinschaft;

3) Eigenerklärung, dass keine Personen im Zuständigkeitsbereich des
Bewerbers/der BG tätig sind, die zum Ausschluss von Personen nach § 6
VgV führen;

4) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 und § 124
GWB vorliegen;

5) Eigenerklärung zu § 43 Abs. 1 VgV: namentliche Nennung der
tatsächlichen Leistungserbringer zum Stichtag 1.1.2021, gegliedert in
Projektleiter im Auftragsfall, Stellvertreter des Projektleiters, ggf.
weitere Mitarbeiter unter Angabe der von ihnen im Auftragsfall
bearbeitenden Teilleistungen. Für den im Auftragsfall
Projektverantwortlichen und seinen Stellvertreter sind mit der
Bewerbung ein Nachweis der Befähigung für die vorliegende
Aufgabenstellung (z. B. durch persönliche Referenzen und
Qualifikationen) vorzulegen; der Projektleiter und sein Stellvertreter
müssen über eine Berufserfahrung von mind. 3 Jahren im Bereich
Stadtplanung oder Architektur mit Vertiefung in Richtung Stadtplanung
bzw. mit stadtplanerischem Hintergrund verfügen;

6) Angaben über eine beabsichtigte Weitergabe des Auftrags oder eines
Teils des Auftrags (Beschreibung des betreffenden Aufgabenteils und
Benennung des Leistungserbringers);

7) Eigenerklärung, dass der Bewerber/die BG im Falle der
Auftragserteilung eine Verpflichtungserklärung nach § 1 Abs. 1 des
Saarländischen Tariftreuegesetzes abgibt.

Die auf subreport zur Verfügung gestellten Formblätter sind für die
Angaben zu verwenden (siehe auch VI.3).
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Die folgenden Angaben sind mit der Bewerbung vollständig vorzulegen,
bei BG jeweils von allen Mitgliedern der BG.

1) Eigenerklärung und aktuelle Bescheinigung des zuständigen
Finanzamtes, dass keine Steuerschulden bestehen;

2) Aktueller Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung (mind.
1.000.000 EUR für Personenschäden, mind. 1.000 000 EUR für sonstige
Schäden). Die schriftliche Bestätigung der Versicherung des Bewerbers
(und seiner Mitbewerber), die Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die
geforderten Höhen anzuheben ist als Nachweis ausreichend. Weitere
nachzuweisende Voraussetzung: jährliche Maximierung der Ersatzleistung
muss mindestens das Zweifache der Versicherungssumme betragen. (Bei
Bewerbergemeinschaften muss die Haftpflicht für die ARGE bzw. für
ARGE-Leistungen vorgehalten werden.) Die auf subreport
herunterzuladenden Formblätter sind für die Angaben zu verwenden (siehe
auch VI.3)). Die geforderten Nachweise sind als Anlagen beizufügen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

s.o.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Zum Nachweis der techn. Leistungsfähigkeit sind die unter II.2.9)
bezeichneten Referenzen vom Bewerber/der BG vorzulegen. Die Angaben zu
den Ref. sind in die auf subreport zur Verfügung gestellten Formblätter
einzutragen. Darüberhinausgehendes Material (graphische Darstellungen,
Planunterlagen o.ä.) ist nicht erforderl. u. wird nicht gewertet.

Grundsätzl. Voraussetzungen für die Wertbarkeit von Ref. zu den
Kriterien (R-1) und (R-2):

Vollständigkeit/Nachvollziehbarkeit der in den Formblättern
abgefragten Angaben,

Bearbeitungszeit von mind. 2 Jahren: die Bearbeitung ist ganz oder
teilweise im Zeitraum von Februar 2011 bis zum Zeitpunkt der
Bekanntmachung dieser Veröffentlichung erbracht worden; d. h. bei
(R-1), und (R-2): Die Referenzen müssen noch nicht abgeschlossen sein,
sie müssen aber bereits mind. seit 2 Jahren bearbeitet werden,

Vergleichbarkeit der Referenzen mit dem zu vergebenden Auftrag (auch
hinsichtlich der Projektdimensionen).

Es dürfen grundsätzlich mehr Referenzen als erforderlich genannt
werden, dann ist in den Formblättern anzugeben, welche Referenzen unter
(R-1) und (R-2) gewertet werden sollen. Die übrigen genannten
Referenzen gehen dann nicht in die Wertung ein.

Die geforderten Referenzen sind unter Punkt II.2.9) der
EU-Bekanntmachung aufgeführt.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

s.o.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Qualitätsanforderungen gem. § 75 Abs. 2 VgV Bewerber mit Sitz in
Deutschland: Vorlage eines Nachweises über die Eintragung in ein
Berufsregister als Stadtplaner oder Architekt mit Vertiefung in
Richtung Stadtplanung bzw. mit stadtplanerischem Hintergrund (z. B.
Kammermitgliedschaft); Bewerber mit Sitz im Ausland müssen mit dem
Teilnahmeantrag die Erlaubnis der Berufsausübung im Staat ihrer
Niederlassung nachweisen, soweit hierfür im Anhang XI der Richtlinie
2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates aufgeführte
Registereintragung einschlägig ist; bei Bewerbergemeinschaften gilt
dies für jeden Mitbewerber.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Gesucht ist ein Büro, welches über langjährige Erfahrungen im Bereich
Stadtentwicklung und insbesondere Städtebauförderung in Kommunen mit
vergleichbarem Maßstab verfügt. Dies wird mit den o. g. Referenzen
abgefragt.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 03/05/2021
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Arbeitssprache ist deutsch. Anträge in anderer Sprache werden
ausgeschlossen.

2) Für den Teilnahmeantrag sind die auf subreport zur Verfügung
gestellten Formblätter (FB) entsprechend II.2.9) zu verwenden. Die FB
sind um die geforderten Angaben und Nachweise zu ergänzen. Die Angaben
sind wahrheitsgemäß zu machen. Änderungen des Bewerbers an seinen
Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Inhaltliche Änderungen an den
Vergabeunterlagen sind unzulässig. Formale Erweiterungen können
zulässig sein, sofern dies in den FB ausdrücklich zugelassen wird (z.
B. Ergänzung weiterer Mitbewerber). Bewerber haben als Nachweis der
Eignung für die zu vergebende Leistung entweder:

die FB nebst beigefügten Nachweisen,

oder eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) unter
[10]https://www.evergabe.de/assets/imagescms/Anleitung_und_Formular_EEE
.PDF (mit den vollständigen in der vorliegenden Bekanntmachung
geforderten Inhalten, was vom Bewerber zu beachten ist) als vorläufigen
Nachweis, vorzulegen. Bei Einsatz von anderen Unternehmen,
Bietergemeinschaften (BG), usw. sind die Unterlagen/die EEE auch für
diese anzugeben. BG's, die sich erst nach Einreichung eines
Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Ein Wechsel
der Identität des Bieters oder der BG ist nicht zugelassen. Nach Ablauf
der Eingangsfrist eingehende Bewerbungen werden nicht berücksichtigt.
Die Bewerber haben selbst dafür Sorge zu tragen, dass ihre
Bewerbungsunterlagen rechtzeitig bei der angegebenen Stelle eingehen.

3) Wichtig: Seit dem 18.10.2018 besteht die Pflicht zur eVergabe. Die
Kommunikation und die Abgabe der Teilnahmeanträge erfolgt gem. § 53 (1)
VgV ausschliesslich elektronisch über subreport. Die zum Download
bereitgestellten Unterlagen sind auf [11]www.subreport.de frei
verfügbar. Um regelmäßig über Informationen/Rückfragen in Kenntnis
gesetzt zu werden und für die Abgabe der Teilnahmeanträge, ist eine
Registrierung erforderlich. Diese ist für die Bieter kostenfrei.
Teilnahmeanträge oder Angebote, die nicht über subreport, sondern per
E-Mail, schriftlich auf dem Postweg oder persönlich eingehen, werden
ausgeschlossen. Es wird empfohlen, dass sich interessierte Bewerber
rechtzeitig mit den technischen Anforderungen des Vergabeportals
auseinandersetzen.

4) Der AG behält sich vor, bei Bedarf von den Bietern Folgeangebote
einzuholen. Wenn der AG Verhandlungen führt, wird jeder Bieter zu einem
Verhandlungsgespräch eingeladen. Sollten keine Verhandlungen geführt
werden, sind mit dem Angebot schriftliche Erläuterungen zu den
einzelnen Kriterien abzugeben, auf deren Grundlage die Beurteilung der
Zuschlagskriterien erfolgt. In diesem Fall werden die Bieter mit der
Aufforderung zur Angebotsabgabe noch einmal auf das Erfordernis
schriftlicher Erläuterungen hingewiesen.

Unabhängig davon, ob der Auftraggeber sich dazu entscheidet, überhaupt
Vergabegespräche zu führen, behält sich der Auftraggeber aufgrund der
derzeit noch bestehenden Kontaktbeschränkungen und Verhaltensregeln
vor, die ggf. zu führenden Vergabegespräche per Videokonferenz
durchzuführen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Saarlandes beim Ministerium
für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr
Postanschrift: Franz-Josef-Röder-Straße 17
Ort: Saarbrücken
Postleitzahl: 66119
Land: Deutschland
E-Mail: [12]vergabekammern@wirtschaft.saarland.de
Telefon: +49 6815014994
Fax: +49 6815013506
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Siehe § 160 Abs. 3 GWB.

Der Antrag ist unzulässig soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB
bleibt unberührt;

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach§ 135 Abs. 1 Nr. 2. § 134 Abs. 1 Satz 2 bleibt
unberührt.
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
01/04/2021

References

6. mailto:vergabe@agsta.de?subject=TED
7. http://www.agsta.de/
8. https://www.subreport.de/E42756166
9. https://www.subreport.de/E42756166
10. https://www.evergabe.de/assets/imagescms/Anleitung_und_Formular_EEE.PDF
11. http://www.subreport.de/
12. mailto:vergabekammern@wirtschaft.saarland.de?subject=TED

 
 
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