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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Halle (Saale) - Router für Netzwerke
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2021040610125475566 / 172359-2021
Veröffentlicht :
06.04.2021
Angebotsabgabe bis :
04.05.2021
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Lieferauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
32413100 - Router für Netzwerke
71356400 - Technische Planungsleistungen
32428000 - Netzwerkaufrüstung
45314320 - Installation von Computerkabelnetzen
DE-Halle (Saale): Router für Netzwerke

2021/S 66/2021 172359

Auftragsbekanntmachung Sektoren

Lieferauftrag
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Hallesche Verkehrs-Aktiengesellschaft
Postanschrift: Freiimfelder Straße 74
Ort: Halle (Saale)
NUTS-Code: DEE02 Halle (Saale), Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): V//VS
E-Mail: [6]petra.honekamp@havag.com
Telefon: +49 345-5815115
Fax: +49 345-5815129
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]http://www.havag.com
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=385071
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=385071
I.6)Haupttätigkeit(en)
Städtische Eisenbahn-, Straßenbahn-, Oberleitungsbus- oder Busdienste

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Lieferung und Einbau von Netzwerktechnik inklusive BIOS-Ausrüstung und
Notsprechstellen in Bussen und Bahnen
Referenznummer der Bekanntmachung: A 2021/07
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
32413100 Router für Netzwerke
II.1.3)Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Leistung umfasst sowohl die Einbauplanung, als auch die Montage von
WLAN-Routern, Switchen, Fahrzeug-LAN, IP-Notsprechstellen und
Blindeninformationssystem als auch die Materialbereitstellung und
betriebsbereite Installation der zu liefernden und beigestellten
Komponenten in Bahnen und Busse, sowie die Lieferung von Ersatzteilen
entsprechend der Unterlage C.2 Preisblatt Lieferung.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71356400 Technische Planungsleistungen
32428000 Netzwerkaufrüstung
45314320 Installation von Computerkabelnetzen
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEE02 Halle (Saale), Kreisfreie Stadt
Hauptort der Ausführung:

Halle (Saale)
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Busse der HAVAG sind mit einem IP-Netzwerk auszustatten um an
diesem Mobilfunkrouter zur Netzwerkkopplung und WLAN-Bereitstellung zu
betreiben. Die Bahnen der HAVAG, auch als Zugverband, sind mit einem
IP-Netzwerk auszustatten um an diesem Mobilfunkrouter zur
Netzwerkkopplung und WLAN-Bereitstellung sowie IP-Notsprechstellen zu
betreiben.

Weiterhin ist in alle Bahnen und Busse eindurch die HAVAG beigestelltes
Blindeninformationssystem incl. Verkabelung einzubauen.

Es sind durch den AN die notwendigen Werk-, Montage- und
Einbauplanungen zu erstellen, mit der HAVAG abzustimmen und die
betriebsbereite Montage der o.g. Komponenten incl. aller notwendigen
Arbeiten bei Lieferung der erforderlichen Teile zu realisieren. Die
Arbeiten finden auf dem Gelände der HAVAG, auch in Nachtstunden und am
Wochenende, statt. Die Inbetriebnahme des fahrzeugseitigen Netzwerkes
erfolgt durch den AN (Inbetriebnahme Teil 1). Die Konfiguration der
aktiven Komponenten und die Inbetriebnahme der Verbindung ans
Konzernnetzwerk erfolgt durch den AG (Inbetriebnahme Teil 2). Die
Werk-, Montage- und Einbauplanung muss sich an der vorhandenen
Fahrzeuginfrastruktur sowie an installierten Systemen orientieren.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 16/08/2021
Ende: 20/10/2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Nach Auswertung der Teilnahmeanträge sieht die Auftraggeberin vor,
zwischen 3 bis maximal 5 Bewerber zur Abgabe eines indikativen
Angebotes aufzufordern. Liegt die Zahl der geeigneten Bewerber bei
weiniger als drei Bewerbern, so behält sich die Auftraggeberin vor, das
Vergabeverfahren fortzuführen, indem sie den oder die Bewerber zur
Angebotsabgabe auffordert, die über die geforderte Eignung verfügen.

Die Bewertung ergibt sich aus der Bewertungsmatrix, welche den
Unterlagen beigefügt ist.

Die Prüfung der Teilnahmeanträge erfolgt wie nachfolgend dargestellt:

a) Die Auftraggeberin wird die fristgerecht eingehenden
Teilnahmeanträge zunächst hinsichtlich der Mindest-/Ausschlusskriterien
prüfen. Diese sind:

aa) ausgefüllter und rechtsverbindlich unterschriebener Bewerberbogen
(im Weiteren Bewerberbogen= BB),

bb) Vorliegen von zwingenden Ausschlussgründen (§ 123 GWB),

b) Im Anschluss erfolgt die formale Prüfung auf Vollständigkeit anhand
der mit dieser Bekanntmachung (siehe Ziffer III.) bzw. den
Teilnahmeunterlagen geforderten Unterlagen. Die Auftraggeberin behält
sich die Nachforderung von Unterlagen vor.

c) Bewertung der Teilnahmeanträge:

Die Auftraggeberin wird bei einer größeren Anzahl grundsätzlich
geeigneter Bewerber den Kreis der zur Angebotsabgabe einzuladenden
Bewerber auf höchstens 5 beschränken. Sollte die Durchführung des
Teilnahmewettbewerbs ergeben, dass mehr Bewerber grundsätzlich die
vorliegend geforderten Eignungsvoraussetzungen erfüllen, als zur Abgabe
eines Angebots aufgefordert werden sollen, so wird die Auftraggeberin
die zur Abgabe eines Angebots einzuladenden Bewerber danach auswählen,
welche die maßgeblichen Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen.

Um dies zu ermitteln, wird die Auftraggeberin die in dieser
Bekanntmachung benannten Eignungsvoraussetzungen bewerten. Hierzu wird
die Auftraggeberin eine Bewertungsmatrix verwenden, bei der die
Bewerber maximal 90 Punkte erreichen können.

Die konkrete Bewertungsmatrix der Stufe 1 des Verhandlungsverfahrens
ist in den Teilnahmeunterlagen enthalten.

Die Bewertungsmatrix der Stufe 2 ist den Vergabeunterlagen beigefügt.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

die Auftraggeberin behält sich vor, Angebote zurückzuweisen, bei
denen der Warenanteil zu mehr als 50 Prozent des Gesamtwertes aus
Ländern stammt, die nicht Vertragsparteien des Abkommens über den
Europäischen Wirtschaftsraum sind und mit denen auch keine sonstigen
Vereinbarungen über gegenseitigen Marktzugang bestehen (§ 55 Abs. 1
SektVO). Die Auftraggeberin behält sich daher vor, die Angaben zur
Herkunft der angebotenen Ware bzw. zum Fertigungsort sowie Angaben zum
Zollwert der Waren von den zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bietern zu
verlangen,

gegenständliche Ausschreibung steht unter dem Vorbehalt der
Finanzierbarkeit. Im Falle der fehlenden Finanzierbarkeit behält sich
die Auftraggeberin vor, die Ausschreibung aufzuheben.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

a) Aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder eine gleichwertige
Urkunde oder Bescheinigung einer zuständigen Verwaltungsbehörde oder
eines Gerichts des Herkunftslandes des Bewerbers, soweit aufgrund
derUnternehmensform des Bewerbers eine Eintragung vorgesehen ist (nicht
älter als 6 Monate, maßgeblich ist dervorliegend benannte Termin für
die Einreichung der Teilnahmeanträge, Kopie ausreichend (zu
kennzeichnen als Anlage 2),

b) Unterschriebene Eigenerklärung des Unternehmens unter Verwendung der
Anlage 3, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen,

c) Erklärung Mindestlohn, Anlage 4,

d) Darstellung des Unternehmens (Leistungsspektrum und Kerngeschäft des
Unternehmens) sowie- falls zutreffend- ausführliche Darstellung der
Konzernverbundenheit/-angehörigkeit mit anderen Unternehmen (zu
kennzeichnen als Analge 5),

e) Hinweis: Nachweise a), b), c) und d) sind bei Bewerbergemeinschaft
für jeden Bewerber gesondert vorzulegen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

aktuelle Bankauskunft (Bonitätsnachweis) nicht älter als 3 Monate,
maßgeblich ist der vorliegend benannte Termin für die Einreichung der
Teilnahmeanträge (zu kennzeichnen als Anlage 9).
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

a) Nachweis dafür, dass das Unternehmen entsprechend
Qualitätssicherungsnormen gem. den europäischen Normen (DIN EN ISO
9001) zertifiziert ist. Die Auftraggeberin erkennt gleichwertige
Bescheinigungen von Stellen aus anderen Mitgliedstaaten und andere
Nachweise für gleichwertige Qualitätssicherungsmaßnahmen von den
Unternehmen an (zu kennzeichnen als Anlage 12 zum Teilnahmeantrag),

b) Eigenerklärung über vergleichbare Referenzprojekte aus den
vergangenen 5 Jahren unter Angabe der in Anlage 13 aufgeführten Punkte.
Dies gilt sowohl für Bewerber und Bewerbergemeinschaften. Für die
geforderten Referenzangaben ist jeweils die Anlage 13 zu verwenden und
unter Beachtung der Maßgaben auszufüllen.
III.1.4)Objektive Teilnahmeregeln und -kriterien
Auflistung und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:

a) Gewerbezentralregisterauszug (zu kennzeichnen als Anlage 6 zum
Teilnahmeantrag),

b) Unbedenklichkeitsbescheinigung Finanzamt (zu kennzeichnen als Anlage
7 zum Teilnahmeantrag),

c) Beabsichtigt der Bewerber (Einzelbewerber oder Bewerbergemeinschaft)
im Auftragsfall die Hinzuziehung von Nachunternehmern und/oder möchte
sich der Bewerber zum Nachweis der eigenen Leistungsfähigkeit auf die
Leistungsfähigkeit von Nachunternehmen berufen, so hat er bereits in
seinem Teilnahmeantrag anzugeben, welche Leistungsbereiche von diesen
Nachunternehmern übernommen werden sollen; ferner sind die vorgesehenen
Nachunternehmer zu benennen Des Weiteren wird die rechtsverbindliche
Erklärung der benannten Nachunternehmer über deren Zusicherung, im
Falle der Beauftragung des Bewerbers die erklärten
Nachunternehmerleistungen zu erbringen gefordert (Anlagen 10 und 11).
Der Auftraggeber behält sich vor, Nachweise hinsichtlich des
Nachauftragnehmers hinsichtlich dessen Leistungsfähigkeit zu fordern.
III.1.6)Geforderte Kautionen oder Sicherheiten:

Nachweis Haftpflichtversicherung, Mindestdeckungssumme über je
mindestens 2 000 000 EUR für Personenschäden und für Sach- und
Vermögensschäden bei einem in der EU zugelassenen
Versicherungsunternehmen jeweils zweifach maximiert im
Versicherungsjahr für die gesamte Vertragsdauer, Erklärung zur Erhöhung
bei Bedarf im Auftragsfall ist ausreichend. Bei Bewerbergemeinschaften
ist die Deckungssumme von allen Mitgliedern (ggf. objektkonkret)
vorzuweisen (zu kennzeichnen als Anlage 8 zum Teilnahmeantrag).
III.1.7)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Hinweise auf Vorschriften, in denen sie enthalten sind:

Verdingungsunterlagen, Werkvertrag
III.1.8)Rechtsform, die die Unternehmensgruppe, der der Auftrag erteilt
wird, haben muss:

Im Fall einer Bewerber-/Bietergemeinschaft:

gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter,

Bietergemeinschaften müssen den Teilnahmenantrag als
Bewerbergemeinschaft einreichen, unter Angabe der Rechtsform,

zum Nachweis des Vorliegens einer Bewerber-/Bietergemeinschaft muss
eine ausdrückliche schriftliche Erklärung im Original mit dem
Teilnahmeantrag eingereicht werden, in welchem die Mitglieder benannt
werden sowie dasjenige Mitglied, welches die Gemeinschaft gegenüber dem
Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Diese Gemeinschaftserklärung
muss von sämtlichen ihrer Mitglieder rechtsverbindlich im Original
unterzeichnet werden und im Original vorliegen (Anlage 1
Teilnahmeantrag).
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Die Bewerber werden auf die Regelungen des Gesetzes über die Vergabe
öfentlicher aufträge in Sachsen-Anhalt (Landesvergabegesetz - LVG LSA)
hingewiesen.

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 04/05/2021
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 27/09/2021

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

a) Der kostenlose frei zugängliche Download der Unterlagen ist zur
ersten Ansicht.

b) Unter Verweis auf § 10 SektVO weist die Auftraggeberin explizit
darauf hin, dass die Einreichung des Teilnahmeantrags und soweit ein
Bewerber im Laufe des Verfahrens zur Angebotsabgabe aufgefordert wird,
ausschließlich über das Portal evergabe-online.de zu erfolgen hat.
Hierfür ist eine Registrierung auf dem Portal notwendig.
Teilnahmeanträge bzw. Angebote in Papier (per Post), per E-Mail, per
Fax sind nicht zulässig und können nicht berücksichtigt werden.

c) Noch nicht bei [10]www.evergabe-online.de registrierte Teilnehmer
haben eigenverantwortlich während des Verfahrens dafür Sorge zu tragen,
dass sie sich über etwaige Änderungen der Unterlagen bzw. sonstige
Informationen über das Portal informieren.

d) Anfragen sind über das Portal: evergabe-online.de an die
Auftraggeberin zu richten. Es erfolgt keine mündliche Beantwortung von
Fragen.

e) Die von der Auftraggeberin ausgereichten Unterlagen sind zu
verwenden und an jeweils vorgesehener Stelle rechtsverbindlich zu
unterschreiben.

f) Unterlagen sind in allen Bestandteilen in deutscher Sprache
einzureichen; bei fremdsprachigen Dokumenten in deutscher Übersetzung.

g) Die Auftraggeberin behält isch vor, die mit gegenständlicher
Veröffentlichung abrufbaren Unterlagen zum Zeitpunkt der Aufforderung
zur Angebotsabgabe weiter zu konkretisieren, zu ergänzen bzw. zu
ändern, wobei hierdurch keine Änderung des grundsätzlichen Gegenstandes
bewirkt werden wird. Die mit Bekanntmachung veröffentlichten Unterlagen
ermöglichen interessierten Unternehmen eine Entscheidung über die
Teilnahme am Verfahren vorzunehmen (siehe auf Erfordernis nach
Verordnungsbegründung zu § 41 Abs. 1 SektVO).

h) Der Bewerberbogen und soweit vorgesehen die entsprechenden Anlagen
zum Bewerberbogen müssen vollständig ausgefüllt und von einem
Vertretungsberechtigten und/oder dem/den bevollmächtigten Vertreter(n)
unterschrieben sein. Handelt es sich bei dem Unterzeichner nicht um den
aus öffentlichen Registern wie z. B. dem im Handelsregister benannten
Vertretungsberechtigen ist die Unterschriftsbefugnis mittels
gesonderter Vollmacht nachzuweisen. Allgemeiner Hinweis: bei
elektronischen Vergabeverfahren ersetzt die Textform die händische
Unterschrift (Angabe des Namens des Vertretungsberechtigten).

i) Jeder Bewerber darf sich nur einmal bewerben, dass gilt auch für
Bewerbungen von Bewerbergemeinschaften sowie für Niederlassungen des
Bewerbers, auch wenn sie wirtschaftlich unabhängig sind.

j) Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist der Bewerberbogen für das
sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen, es ist nur ein
Bewerberbogen auszufüllen.

k) Bei Bewerbergemeinschaften ist darzustellen, wie die Aufteilung der
Leistungsbereiche bzw. Aufgaben auf die einzelnen Mitglieder der
Bewerbergemeinschaft im Auftragsfall vorgesehen ist (Anlage 1).

l) Kosten für die Erstellung der Unterlagen werden nicht erstattet.

m) Nebenangebote sind nicht zugelassen.

n) Die Teilnahme von Bewerbern/Bietern an der Öffnung der
Teilnahmeanträge/Angeboten ist ausgeschlossen.

o) Die Auftraggeberin behält sich vor, fehlende, unvollständige
und/oder fehlerhafte Nachweise, Unterlagen und Erklärungen unter
angemessener Fristsetzung bei den Bewerbern/Bietern nachzufordern.
Ebenso behält sich die Vergabestelle vor, die Bestätigung der gemachten
Angaben durch weitergehende Nachweise bzw. Originale der eingereichten
Kopien zu verlangen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2
Ort: Halle
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Hinweis auf § 160 GWB:

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein.

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt
unberührt.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Offizielle Bezeichnung: Hallesche Verkehrs-Aktiengesellschaft
Postanschrift: Freiimfelder Straße 74
Ort: Halle
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
01/04/2021

References

6. mailto:petra.honekamp@havag.com?subject=TED
7. http://www.havag.com/
8. https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=385071
9. https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=385071
10. http://www.evergabe-online.de/

 
 
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