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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Weinstadt - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2021112209112350906 / 595334-2021
Veröffentlicht :
22.11.2021
Angebotsabgabe bis :
22.12.2021
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
DE-Weinstadt: Dienstleistungen von Ingenieurbüros

2021/S 226/2021 595334

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Stadtwerke Weinstadt, Eigenbetrieb der Stadt
Weinstadt
Postanschrift: Schorndorfer Straße 22
Ort: Weinstadt
NUTS-Code: DE116 Rems-Murr-Kreis
Postleitzahl: 71384
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): www.stadtwerke-weinstadt.de
E-Mail: [6]info@stadtwerke-weinstadt.de
Telefon: +49 7151-20535-870
Fax: +49 7151-20535-802
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]www.stadtwerke-weinstadt.de
Adresse des Beschafferprofils: [8]www.stadtwerke-weinstadt.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[9]https://www.vergabe24.de/vergabeunterlagen/54321-Tender-17d2e216bf8-
2b481d3b1daa8681
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[10]https://www.vergabe24.de/vergabeunterlagen/54321-Tender-17d2e216bf8
-2b481d3b1daa8681
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Kommunales Energie- und Wasserversorgungsunternehmen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Stadtwerk Energie- und Wasserversorgung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Technische Gebäudeausrüstung Anlagengruppen 1, 2, 3 und 7 Ersatzneubau
Funktionshallenbad Weinstadt
Referenznummer der Bekanntmachung: SWWEIN-2021-0009
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Leistungen der TGA-Planung, Anlagengruppen 1, 2, 3 und 7 für
"Ersatzneubau Funktionshallenbad". Leistungsbild Technische
Gebäudeausrüstung für Anlagengruppen 1, 2, 3 und 7, die LPH 1-9.
Leistungen werden stufenweise beauftragt.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE116 Rems-Murr-Kreis
Hauptort der Ausführung:

Stadt Weinstadt
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Stadtwerke Weinstadt in Baden-Württemberg beabsichtigen aktuell ein
neues funktionales Hallenbad zu bauen, welches die Bedarfe der lokalen
Bevölkerung sowie des Schul- und Vereinssports deckt, und das
bestehende Stiftsbad in seiner Funktion ersetzen soll.

Zum Neubauvorhaben wurde im Auftrage der Stadtwerke Weinstadt im Jahre
2019 durch das Büro Geising + Böcker eine Machbarkeitsstudie
erarbeitet. Die Umsetzung des Projektes im Rahmen des Raumprogrammes
der Variante II der Machbarkeitsstudie wurde vom Gemeinderat am
15.07.2021 beschlossen.

Die Umsetzung der Bauarbeiten soll im Zeitraum IV/2023 bis I/2025
erfolgen.

Das Honorar soll unter Zugrundelegung der Honorarordnung für
Architekten und Ingenieure (HOAI) in der derzeit geltenden Fassung
vereinbart werden. Die Mindest- und Höchstsätze gelten nicht. Bieter
haben die Möglichkeit, auf das HOAI-Honorar für die Grundleistungen
einen pauschalen prozentualen Abschlag oder Zuschlag anzubieten.

Die Planungsleistungen betreffen aus dem Leistungsbild Technische
Gebäudeausrüstung für die Anlagengruppen 1, 2, 3 und 7 die
Leistungsphasen 1-9 (§§ 53 ff.). Die Vergabestelle wird die Leistungen
stufenweise für das Leitungsbild in drei Leistungsstufen beauftragen.
Beauftragt werden in Leistungsstufe 1 zunächst die Leistungsphasen 1
bis 3. Zu erbringen sind ferner besondere Leistungen und
Sonderleistungen gem. Leistungsbeschreibung. Es besteht kein Anspruch
des Auftragnehmers auf eine weitergehende Beauftragung von Leistungen.
Weitere Leistungsstufen wären die Leistungsphasen 4 bis 7
(Leistungsstufe 2) sowie 8 und 9 (Leistungsstufe 3).

Die Vergabestelle geht vorläufig von folgenden Kosten ( netto) aus:

KG 200 125.000

KG 300 4.054.665

KG 400 2.768.700

davon KG 410 298.000

KG 420 302.500

KG 430 563.000

KG 440 555.000

KG 450 62.000

KG 472 90.000

KG 480 268.200

KG 500 327.480

KG 600 74.985

KG 200 bis 600 7.350.829

Honorarzone und Honorarsatz des Leistungsbildes Technische Ausrüstung
schätzt die Vergabestelle wie folgt ein:

Anlagegruppe 1 (Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen) HZ II min

Anlagegruppe 2 (Wärmeversorgungsanlagen) HZ II min

Anlagegruppe 3 (Lufttechnische Anlagen) HZ II min

Anlagegruppe 7 (Nutzungsspezifische Anlagen "Badewassertechnik") HZ III
min.

Die Stadtwerke Weinstadt möchten bei der Sanierung auf bis zu 3.000.000
Fördermittel im

Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen
Sport, Jugend und Kultur"

zurückgreifen. Es wird darauf hingewiesen, dass das Projekt nur
durchgeführt werden soll, wenn die entsprechenden Zuwendungen erhalten
werden.

Die Stadtwerke prüfen zurzeit auch weitere zusätzliche bzw. alternative
Fördermöglichkeiten.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 02/05/2022
Ende: 28/02/2030
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Falls nach der Eignungsprüfung mehr als drei Bewerber geeignet sein
sollten, findet die Auswahl der drei Bewerber, die zur Abgabe von
Erstangeboten aufgefordert werden, anhand folgender Bewertungskriterien
statt (§ 51 VgV):

Maximal erreichbar 30 Punkte, davon:

1. Maximal 20 Punkte: Anzahl der in den letzten fünf Jahren erbrachten
Referenzprojekte mit Planungsleistungen zur Technischen Ausrüstung
Anlagengruppen 1, 2, 3 und 7 für Hallenbäder. Gefordert ist die Angabe
der Projektbezeichnung und des Ortes des Auftrags, des Gebäudetyps, der
Auftragsart (insbesondere, ob es sich um einen öffentlichen oder
privaten Auftraggeber handelte), der Art der Maßnahme mit ausführlicher
Beschreibung des Leistungsanteils des Unternehmens (beauftragte und
erbrachte Leistungsphasen und wesentliche erbrachte Leistungen), der
Benennung des Auftraggebers und der Position einer Ansprechperson (zum
Beispiel Amtsleiter), des Bearbeitungszeitraumes (jeweils von-bis und
Monat/Jahr), der Bausumme und des eigenen Rechnungswertes. Zeitlich
entscheidend ist der in der Auftragsbekanntmachung genannte
Abgabetermin des Teilnahmeantrages. Es müssen mindestens die
Leistungsphasen 1 bis 8 nach § 55 HOAI (oder die vergleichbaren
Leistungen) beauftragt worden sein, Leistungsphase 8 muss abgeschlossen
sein. Mehr Referenzprojekte, die die vorgenannten Anforderungen
erfüllen, werden besser bewertet.

2. Maximal 5 Punkte: Eigenerklärung über den Umsatz im
Tätigkeitsbereich des Auftrags (Ingenieurleistungen zur Technischen
Ausrüstung für Hallen-, Frei- und Kombibäder) der letzten drei
Geschäftsjahre. Höherer Umsatz wird besser bewertet, beurteilt wird der
Mittelwert der letzten drei Geschäftsjahre.

3. Maximal 5 Punkte: Eigenerklärung, aus der die durchschnittliche
jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens (einschließlich
Führungskräfte) der letzten drei Jahre ersichtlich ist. Höhere
Beschäftigtenzahlen werden besser bewertet, beurteilt wird der
Mittelwert der letzten drei Jahre.

Die Beurteilung erfolgt anhand der Angaben im Teilnahmeantrag. Die
Werte der Bewerber werden zueinander ins Verhältnis gesetzt, wobei der
Bewerber mit dem höchsten Wert bei den einzelnen Bewertungskriterien
die Maximalpunktzahl für das Bewertungskriterium erhält. Die
Gesamtpunktzahl der Punkte für die Bewertungskriterien 1, 2 und 3 ist
entscheidend. Die drei Bewerber mit den höchsten Gesamtpunktzahlen
werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Erfüllen mehrere Bewerber
gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach
einer objektiven Auswahl entsprechend den zu Grunde gelegten
Eignungskriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den verbleibenden
Bewerbern durch Los getroffen werden (§ 75 Abs. 6 VgV).
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Stufenweise Beauftragung: Die Vergabe erfolgt stufenweise. Beauftragt
werden zunächst die Leistungsphasen 1 bis 3 nach § 55 HOAI
(Leistungsstufe 1), anschließend bei Fortsetzung des Projekts die
Leistungsphasen 4 bis 7 (Leistungsstufe 2) sowie Leistungsphasen 8 und
9 (Leistungsstufe 3). Ein Anspruch auf Beauftragung der weitergehenden
Stufen besteht für den Auftragnehmer nicht. Näheres regeln die
Vergabeunterlagen und der Vertrag.
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

keine

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1. Angabe des vollständigen Namens des Bewerbers bzw. des jeweiligen
Mitglieds der Bewerbergemeinschaft unter Nennung von:
Firmenbezeichnung, Anschrift, Kontaktperson mit Telefon- und Faxnummer,
E-Mail und Homepage, Rechtsform des Bewerbers, Jahr der Bürogründung,
Tätigkeitsschwerpunkt des Unternehmens und Büroinhaber;

2. Eigenerklärung zur Unabhängigkeit von Interessen und zu
Beteiligungen/wirtschaftlichen Verknüpfungen;

3. Eigenerklärung, ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag
bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet;

4. Eigenerklärung zu zwingenden Ausschlussgründen gem. § 123 GWB, also
über das Nichtvorliegen von Verurteilungen im Sinne von § 123 Abs. 1
bis 3 GWB sowie Erklärung zum Nachkommen der Verpflichtungen zur
Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung;

5. Eigenerklärung zu fakultativen Ausschlussgründen gem. § 124 GWB,
Eintrag im Gewerbezentralregister, Verpflichtungen nach MiLoG;

6. Eigenerklärung zur Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft;

7. Eigenerklärung zur Eintragung in ein Berufs-, Handels- oder
Partnerschaftsregister. Ist der Bewerber im Handels- oder
Partnerschaftsregister oder einem vergleichbaren Register des
Herkunftslandes des Bewerbers eingetragen, ist über die Eintragung ein
aktueller Nachweis des Registers beizufügen (z.B. Handels- oder
Partnerschaftsregisterauszug, Kopie ausreichend, nicht älter als 12
Monate). Ausländische Bieter haben gleichwertige Bescheinigungen ihres
Herkunftslandes in einer amtlich beglaubigten Übersetzung vorzulegen.

Die Vergabestelle stellt für die Erklärungen, aber nicht für den
geforderten Nachweis, Musterformulare über das Vergabeportal
[11]https://www.vergabe24.de zur Verfügung.

Ein Bewerber kann sich der Fähigkeit von anderen Unternehmen (hierzu
zählen auch freie Mitarbeiter) bedienen, ungeachtet der Rechtsnatur der
zwischen dem Bewerber und den anderen Unternehmen bestehenden
Verbindungen. Für den Fall der sog. Eignungsleihe wird auf § 47 VgV
hingewiesen. Zudem hat das andere Unternehmen die vorgenannten
Erklärungen abzugeben. Das gilt auch für Bewerbergemeinschaften. Alle
Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft müssen also mit dem
Teilnahmeantrag alle vorgenannten Erklärungen abgeben und - wenn
einschlägig - den Nachweis nach vorstehender Ziffer 8 vorlegen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1. Aktueller Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung (nicht älter
als 12 Monate und noch gültig) mit Deckungssummen über mindestens EUR
3,0 Mio. für Personenschäden und über mindestens EUR 3,0 Mio. für
sonstige Schäden (beides jährlich mindestens zweifach maximiert) oder
Nachweis durch Bestätigung eines Versicherungsgebers (nicht eines
Maklers), im Auftragsfall einen entsprechenden Versicherungsschutz
sicherzustellen. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis eines
Mitglieds ausreichend.

2. Eigenerklärung über den Gesamtumsatz und den Umsatz im
Tätigkeitsbereich des Auftrags (Leistungen der Technischen Ausrüstung
für Hallen-, Frei- und Kombibäder) für jedes der letzten drei
Geschäftsjahre, sofern entsprechende Angaben verfügbar sind.

Die Vergabestelle stellt für die Erklärungen, aber nicht für den
geforderten Nachweis, Musterformulare über das Vergabeportal zur
Verfügung.

Ein Bewerber kann sich der Fähigkeit von anderen Unternehmen (hierzu
zählen auch freie Mitarbeiter) bedienen, ungeachtet der Rechtsnatur der
zwischen dem Bewerber und den anderen Unternehmen bestehenden
Verbindungen. Für den Fall der sog. Eignungsleihe wird auf § 47 VgV
hingewiesen. Zudem hat das andere Unternehmen die vorgenannten
Erklärungen abzugeben. Das gilt für vorstehende Ziffer 2. auch für
Bewerbergemeinschaften.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Mindestanforderung: Aktueller Nachweis einer
Berufshaftpflichtversicherung (nicht älter als 12 Monate und noch
gültig) mit Deckungssummen über mindestens EUR 3,0 Mio. für
Personenschäden und über mindestens EUR 3,0 Mio. für sonstige Schäden
(beides jährlich mindestens zweifach maximiert) oder Nachweis durch
Bestätigung eines Versicherungsgebers (nicht eines Maklers), im
Auftragsfall einen entsprechenden Versicherungsschutz sicherzustellen.
Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis eines Mitglieds
ausreichend.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1. Einzureichen ist eine Liste der wesentlichen in den letzten fünf
Jahren erbrachten Referenzprojekte mit Ingenieurleistungen zur
Technischen Ausrüstung für Hallenbäder. Gefordert ist die Angabe der
Projektbezeichnung und des Ortes des Auftrags, des Gebäudetyps, der
Auftragsart (insbesondere ob es sich um einen öffentlichen oder
privaten Auftraggeber handelte), der Art der Maßnahme mit ausführlicher
Beschreibung des Leistungsanteils des Unternehmens (beauftragte und
erbrachte Leistungsphasen und wesentliche erbrachte Leistungen), der
Benennung des Auftraggebers und der Position einer Ansprechperson (zum
Beispiel Amtsleiter), des Bearbeitungszeitraumes (jeweils von-bis und
Monat/Jahr), der Bausumme und des eigenen Rechnungswertes. Zeitlich
entscheidend ist der in der Auftragsbekanntmachung genannte
Abgabetermin des Teilnahmeantrages. Es müssen mindestens die
Leistungsphasen 1 bis 8 nach § 55 HOAI (oder die vergleichbaren
Leistungen) beauftragt worden sein, Leistungsphase 8 muss abgeschlossen
sein.

2. Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl
des Unternehmens und die Zahl der Führungskräfte der letzten drei Jahre
ersichtlich ist.

3. Angabe, welche Teile des Auftrags der Bewerber/die
Bewerbergemeinschaft als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt,
möglichst unter Angabe des Unterauftragnehmers.

Die Vergabestelle stellt für die Erklärungen, aber nicht für den
geforderten Nachweis, Musterformulare über das Vergabeportal zur
Verfügung.

Ein Bewerber kann sich der Fähigkeit von anderen Unternehmen (hierzu
zählen auch freie Mitarbeiter) bedienen, ungeachtet der Rechtsnatur der
zwischen dem Bewerber und den anderen Unternehmen bestehenden
Verbindungen. Für den Fall der sog. Eignungsleihe wird auf § 47 VgV
hingewiesen. Zudem hat das andere Unternehmen die vorgenannten
Erklärungen abzugeben. Bei Bewerbergemeinschaften muss jedes Mitglied
der Bewerbergemeinschaft die vorgenannten Angaben machen, bei den
Referenzen nach Ziffer 1 jedoch nur für den Leistungsteil, den das
Bewerbergemeinschaftsmitglied im Auftragsfall übernehmen wird.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Mindestanforderungen:

1. Angabe von mindestens zwei Referenzen für ein Hallenbad mit 25
Meter-Schwimmbecken, Lehrschwimmbecken mit Hubboden und
Kinderspielbecken, bei denen mindestens die Leistungsphasen 1 bis 8
HOAI nach § 55 HOA (Anlagengruppen 1,2,3 und 7 oder vergleichbare
Leistungen) beauftragt wurden, mit einer Bausumme von zusammen
mindestens EUR 7 Mio. netto in den Kostengruppen 200 bis 600 nach DIN
276 (bzw. DIN 276 vergleichbar bei ausländischen Projekten) aus den
letzten fünf Jahren. Zeitlich entscheidend ist der in der
Auftragsbekanntmachung genannte Abgabetermin des Teilnahmeantrages. Die
Bauausführung muss mindestens mit der Inbetriebnahme abgeschlossen
sein.

2. Angabe von mindestens einer Referenz (entweder eine der beiden unter
Punkt 1. genannten Referenzen oder eine weitere) über
Planungsleistungen zur Technischen Ausrüstung, bei der mindestens die
Leistungsphasen 1 bis 8 nach § 55 HOA (Anlagengruppen 1,2,3 und 7 oder
vergleichbare Leistungen) aus den letzten fünf Jahren, bei der ein 25
Meter-Edelstahlbecken errichtet wurde. Zeitlich entscheidend ist der in
der Auftragsbekanntmachung genannte Abgabetermin des Teilnahmeantrages.
Die Bauausführung (Leistungsphase 8 nach § 55 HOAI oder vergleichbar)
muss abgeschlossen sein.

3. Angabe von mindestens einer Referenz (entweder eine der beiden unter
Punkt 1. und 2. genannten Referenzen oder eine weitere) bei der die
Leistungsphasen 6 und 7 nach § 55 HOA (Anlagengruppen 1,2,3 und 7 oder
vergleichbare Leistungen), für mindestens 80% der Gewerke in den
letzten 12 Monaten, erbracht wurden, bei der ein 25
Meter-Edelstahlbecken errichtet wurde. Zeitlich entscheidend ist der in
der Auftragsbekanntmachung genannte Abgabetermin des Teilnahmeantrages.
Die Submissionen für die o.g. 80 % der Gewerke müssen abgeschlossen
sein.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Zugelassen ist, wer nach den Architektengesetzen oder Ingenieurgesetzen
der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen
oder nach den EU-Richtlinien, insbesondere den Richtlinien für die
gegenseitige Anerkennung der Diplome berechtigt ist, in der
Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

1. Projektsprache: deutsch.

2. Der Auftragnehmer hat eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer
Deckungssumme in Höhe von EUR 3,0 Mio. für Personen- und EUR 3,0 Mio.
für sonstige Schäden (beides jährlich mindestens zweifach maximiert) zu
belegen und über die Vertragslaufzeit aufrecht zu erhalten.

3. Bedingung für Zahlungen: Beleg der Berufshaftpflichtversicherung.

4. Projekt- und Planungsbesprechungen finden in der Stadt Weinstadt
statt.

5. Während der Bauzeit ist eine örtliche Präsenz in der Stadt Weinstadt
sicherzustellen.

6. Personelle Kontinuität ist erforderlich.

7. Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben zum Mindestlohn.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 22/12/2021
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 21/01/2022
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/05/2022

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Teilnahmeantrag und Bewerbungsunterlagen sind in elektronischer Form
über das Vergabeportal einzureichen. Eine Abgabe des Teilnahmeantrages
oder von Angeboten schriftlich, per Telefax bzw. E-Mail oder die
Nachrichtenfunktion ist ausgeschlossen. Es werden nur Teilnehmeranträge
berücksichtigt, die fristgerecht eingereicht wurden.

2. Macht der Bewerber von einem registrierungsfreien Zugang Gebrauch,
ohne seine Kontaktdaten zu registrieren, ist er verpflichtet, bis zum
Termin für den Eingang der Teilnahmeanträge zu kontrollieren, ob die
Vergabestelle eine Änderung der Vergabeunterlagen, Fragen- und
Antwortenkataloge oder Terminverschiebungen mitgeteilt hat.

3. Bitte beachten Sie, dass Sie für die Abgabe aller notwendigen
Erklärungen für den Teilnahmeantrag die bereit gestellten
Musterformulare verwenden sollten. Dies erleichtert die Prüfung und
stellt sicher, dass der Teilnahmeantrag vollständig ist.

4. Es sind in der zweiten Phase des Verhandlungsverfahrens mit den
aufgeforderten Bietern Präsentations- und Verhandlungstermine in der
Stadt Weinstadt vorgesehen. Diese sollen Mitte März 2022 stattfinden.
Im Anschluss erhalten die Bieter Gelegenheit zur Abgabe eines
verbindlichen Angebotes. Weitere Verhandlungsrunden sind nicht
vorgesehen, bleiben aber vorbehalten.

5. Die zu erbringenden Leistungen sollen gefördert werden. Die
Vergabestelle weist darauf hin, dass das Projekt nur durchgeführt
werden soll, wenn sie entsprechende Zuwendungen erhält. Im Falle einer
negativen Entscheidung besteht die Möglichkeit, dass das
Vergabeverfahren aufgehoben werden muss und den Teilnehmern am
Verfahren dann keine Ansprüche zustehen, § 63 Abs. 1 Nr. 2 VgV.

6. Weitere Informationen ergeben sich aus den weiter zur Verfügung
gestellten Unterlagen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg im
Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Durlacher Alle 100
Ort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland
E-Mail: [12]poststelle@rpk.bwl.de
Telefon: +49 721 / 926-8730
Fax: +49 721 / 926-3985
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu
wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften
ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach
Eingang vor der Vergabekammer beantragen.

Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 160 Abs. 3 Nr. 4
GWB)
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
17/11/2021

References

6. mailto:info@stadtwerke-weinstadt.de?subject=TED
7. http://www.stadtwerke-weinstadt.de/
8. http://www.stadtwerke-weinstadt.de/
9. https://www.vergabe24.de/vergabeunterlagen/54321-Tender-17d2e216bf8-2b481d3b1daa8681
10. https://www.vergabe24.de/vergabeunterlagen/54321-Tender-17d2e216bf8-2b481d3b1daa8681
11. https://www.vergabe24.de/
12. mailto:poststelle@rpk.bwl.de?subject=TED

 
 
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