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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Ribnitz-Damgarten - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2021112309122753302 / 597734-2021
Veröffentlicht :
23.11.2021
Angebotsabgabe bis :
19.12.2021
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
DE-Ribnitz-Damgarten: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

2021/S 227/2021 597734

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Stadt Ribnitz-Damgarten
Postanschrift: Am Markt 1
Ort: Ribnitz-Damgarten
NUTS-Code: DE80L Vorpommern-Rügen
Postleitzahl: 18311
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Projektmanagement Rostock GmbH
E-Mail: [6]vergabe@pm-rostock.de
Telefon: +49 381/208730
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]www.ribnitz-damgarten.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://portal.evergabemv.de/E45822315
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://portal.evergabemv.de/E45822315
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Erweiterung Recknitz-Grundschule Ahrenshagen
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie
planungsbezogene Leistungen
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Gemeinde Ahrenshagen-Daskow plant am vorhandenen Schulstandort
einen eingeschossigen, nichtunterkellerten Erweiterungsbau in
Massivbauweise.

Am vorhandenen Standort wird eine ganztägige Grundschule betrieben. Der
derzeitige Bestand setzt sich aus einem zweigeschossigen,
denkmalgeschützten Gebäude mit Mansardendach und einem eingeschossigen
Flachdachgebäude zusammen. Beide Gebäude werden im Erdgeschoss für den
Schulbetrieb genutzt. Der Hortbetrieb erfolgt in den
Dachgeschossräumen, sowie in den Gruppen- und Klassenräumen im
Erdgeschoss des denkmalgeschützten Gebäudes. Im Flachbau sind neben den
Gruppen und Unterrichtsräumen eine Lehrküche und
Pausenaufenthaltsmöglichkeiten vorhanden. WC-Räume befinden sich im
Flachbau und im Obergeschoss des denkmalgeschützten Gebäudes. Der
barrierefreie Zugang ist derzeit nur im eingeschossigen Gebäude über
eine Rampe möglich.

Der Erweiterungsbau soll die barrierearme Verbindung zwischen den
beiden bestehenden Schulgebäuden herstellen, sowie 3 zusätzlich
benötigte Klassenräume und ein behindertengerechtes WC enthalten.

Die hierzu notwendigen Planungsleistungen für die Leistungsphasen 2 bis
6 als Grundleistungen für die Tragwerksplanung gemäß Anlage 14 der HOAI
sowie besondere Leistungen für die Mitwirkung bei der Überwachung der
Ausführung der Eingriffe in das Tragwerk beim Anschluss des
Zwischenbaus an die Bestandsgebäude sollen beauftragt werden. Weitere
besondere Leistungen können von der Auftraggeberin jeweils einzeln und
gesondert beauftragt werden.

Gemäß Kostenberechnung werden die Neubau- Umbaukosten der KG 300 + 400
auf 880.000 brutto veranschlagt.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 40 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie
planungsbezogene Leistungen
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE80L Vorpommern-Rügen
Hauptort der Ausführung:

Ribnitz-Damgarten, Gemeinde Ahrenshagen-Daskow
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Gebäude soll 3 Funktionsbereiche haben:

- Klassenräume (3 Stück)

- Behinderten-WC

- Flurbereich mit Garderobe und Aufenthaltsbereich

Gegenstand der Ausschreibung sind folgende Leistungen:

- Grundleistungen der Tragwerksplanung mit durchschnittlichen
Planungsanforderungen gemäß Teil 4, Abschnitt 1 HOAI 2021 für die
Leistungsphasen 2 bis 6 (gemäß Anlage 14 der HOAI)

- Mitwirkung bei der Überwachung der Ausführung der Tragwerkseingriffe
bei Umbauten als besondere Leistungen

Hierzu werden von der Auftraggeberin Planungsunterlagen aus dem Jahr
2013 bereitgestellt. Diese weisen die Planungstiefe einer
fertiggestellten Objekt-Entwurfsplanung auf. Im Zuge der
Leistungserbringung ist die bereitgestellte Entwurfsplanung als
Grundlage für die weiterführende Planung zu verwenden und auf
Übereinstimmung mit den aktuell und den zum Zeitpunkt der Übergabe
gültigen und zu berücksichtigenden Regelwerken zu prüfen.

Die Objektplanung, die technische Gebäudeausrüstung (Heizung, Lüftung
und Sanitär), die Freinanlagenplanung, die Brandschutzplanung und die
Planungen des Wärme- und Schallschutzes beauftragt die Auftraggeberin
selbst und stellt diese dem Bieter zur Verfügung. Der von der
Auftraggeberin beauftragte Objektplaner hat die Koordination für alle
Fachplaner und integriert deren Fachplanung in seiner Objektplanung.

Für die Erstellung der Tragwerksplanung erhält der Bieter vom
Objektplaner die Objektplanung als Grundlage für seine
Planungsleistungen. Der Bieter fertigt seine Fachplanung entsprechend
den vereinbarten Leistungen in den jeweiligen Leistungsphasen an und
übergibt diese dem Objektplaner zur Integration in seine Objektplanung.
Weitere besondere Leistungen können von der Auftraggeberin jeweils
einzeln und gesondert beauftragt werden.

Der Bieter schuldet das eine dauerhaft funktionsfähige Konstruktion,
für ein dauerhaft funktionsfähiges Gebäude.

Die Planungsvergabe erfolgt über ein Verhandlungsverfahren mit
Teilnahmewettbewerb nach VgV. Der Bewerber, der auf Grundlage der
Bewertungskriterien die bestmögliche Lösung der Aufgabe erwarten lässt,
erhält den Auftrag. Es ist vorgesehen, die unter Pkt. 1.4 aufgeführten
Leistungen in 2 Stufen zu beauftragen: Stufe 1 beinhaltet die
Leistungen der Leistungsphasen 2-4 auf Grundlage der Anlage 14 HOAI
2021. Hier wird eine Bearbeitung innerhalb von 4 Monaten nach
Auftragserteilung erwartet. Die Stufe 2 beinhaltet die Leistungen der
Leistungsphasen 5-6 auf Grundlage der Anlage 10.1 HOAI 2012. Die zur
Gewährleistung der Termine notwendigen Kapazitäten müssen im
Auftragsfall vorhanden sein.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Darstellung der Maßnahmen zur Sicherstellung
der Projektziele bezüglich Qualitäten, Quantitäten, Kosten und Termine
/ Gewichtung: 40
Qualitätskriterium - Name: Projektorganisation, Vorstellung Projektteam
/ Gewichtung: 20
Preis - Gewichtung: 40
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 40 000.00 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 02/05/2022
Ende: 30/07/2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Der Auftraggeber (AG) wird die fristgerecht eingegangenen
Teilnahmeanträge (TA) anhand d. in d. Bekanntmachung benannten
Nachweise u. Erklärungen formal u. inhaltlich prüfen u. bewerten.

Die Auswahl erfolgt unter d. formal zulässigen TA (Nachweis der
Erfüllung der geforderten Mindeststandards) anhand einer
Bewertungsmatrix, die Kriterien werden folgend bewertet:

Vergabe von 0 max. 3 Punkten (Pkt.) pro Kriterium, die Punktzahl pro
Kriterium wird gewichtet.

Die Rangfolge richtet sich nach den erreichten gewichteten Punktzahlen.
Maximal werden die 5 Bewerber mit der höchsten Punktzahl zur
Verhandlung geladen. Die Rangfolge richtet sich nach erreichter
Gesamtpunktzahl von 270. Wird die Anzahl durch Bewerber/innen mit
gleicher Punktzahl überschritten, entscheidet unter diesen das Los.

Formale Prüfung der Mindeststandards:

1) fristgerechter Eingang;

2) vollständige Bewerbungsunterlagen;

3) Einreichung des TA elektronisch über die Vergabeplattform;

4) Abschlusserklärungen in Textform unterschrieben (TA Teil VII);

5) Angabe zur Art der Bewerbung (TA Teil I.A);

6) bei Bewerbergemeinschaften (BG): geforderte Nachweise von allen
Mitgliedern u. Erklärung zur gesamtschuldnerischen Haftung (TA Teil
II.A, Pkt. 2.1.6);

7) Angaben zu Unterauftragnehmern gem. § 36 VgV,
Verpflichtungserklärung der Unterauftragnehmer ist beizufügen;

8) Angaben zu Inanspruchnahme von Kapazitäten anderer Unternehmen
(Eignungsleihe) gem. § 47 (1) VgV, Verpflichtungserklärung der anderen
Unternehmen ist beizufügen (TA Teil II.C);

9) Bestätigung des Nichtvorliegens von zwingenden und fakultativen
Ausschlussgründen nach §§ 123 u. 124 GWB; (TA Teil III.A bis III.D) 10)
Nachweis über Befähigung zur Berufsausübung durch Eintrag in ein
Berufsregister gem. § 44 (1) VgV (TA Teil IV.A);

11) Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung gem. (TA Teil IV.B);

12) Nichtvorliegen einer Mehrfachbewerbung;

13) Nachweis der Referenzen gem. (TA Teil VI.B);

14) Vorgesehene Projektleitung: Angabe Name und Nachweis der
beruflichen Qualifizierung (TA Teil VI.A);

Auswahlkriterien und deren Wichtung:

- Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit, (Anforderungen
der Referenzen gem. Pkt. III.1.2), Gesamtwichtung 22,22 %, davon:

- durchschnittlichen Jahresumsatz des Bewerbers: Wichtung 25%

- spezifischer Jahresumsatz des Bewerbers: Wichtung 50%

- Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung: Wichtung 25%

- Technische u. berufliche Leistungsfähigkeit; (Anforderungen der
Referenzen gem. Pkt. III.1.3), Gesamtwichtung 33,33 %, davon:

- 3 Referenzen für Schul- und Bildungsbauten, oder vergleichbarer
Größenordnung: Bauwerkskosten (KG 300+400), Wichtung je Referenz 11%,
gesamt 33,3 %;

- Studien- und Ausbildungsnachweise zur Erlaubnis der Berufsausübung
Inhaber oder Führungskräfte: Wichtung 16,66%

- durchschnittlichen jährlichen Beschäftigtenzahl des Unternehmens in
den 3 Jahren, bezogen auf die zu vergebende Leistung: Wichtung 16,66%

- Erklärung zur Ausstattung, zu Geräten und zur technischen Ausrüstung
für die Ausführung des Auftrags: Wichtung 16,66%

- Angabe zu beabsichtigten Unteraufträgen bei der Durchführung der zu
vergebenden Teile des Auftrags: Wichtung 16,66%

- Zusätzliche / besondere Eignungsanforderungen, die mit dem
Auftragsgegenstand in Verbindung und zu diesem in einem angemessenen
Verhältnis stehen, Gesamtgewichtung 44,44 %, davon:

- Erklärung zur Personalstruktur: Wichtung 75 %, davon:

- Berufserfahrung des/r Mitarbeiters/in für die Projektleitung,
Wichtung 40%

- Berufserfahrung des/r Mitarbeiters/in für die stellvertretende
Projektleitung, Wichtung 33,33%

- Berufserfahrung des/r Mitarbeiters/in für die Planung: Wichtung
26,66%

- Erklärung, dass der Bewerber unmittelbar nach Auftragserteilung die
Leistungen erbringen kann: Wichtung 12,5%

- Erklärung, dass der Bewerber die Leistung innerhalb des angegebenen
Planungs-Zeitraumes erbringen kann: Wichtung 12,5%

Die detaillierte Punktbewertung ist der, den Vergabeunterlagen
beilegenden, Bewertungsmatrix 1- Stufe 1 zu entnehmen.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Werden die erforderlichen Unterlagen ohne Registrierung kostenfrei
durch die Bewerber heruntergeladen, erfolgt keine automatische
Benachrichtigung über mögliche Änderungen zur Vergabe. Es ist dann
notwendig, regelmäßig eigenständig nach neuen Informationen zu schauen.
Bei erfolgter Registrierung auf [10]www.subreport.de kann Vorgenanntes
entfallen.

Der Bewerberbogen/Teilnahmeantrag enthält die in der EEE abgefragten
Erklärungen, um zusätzliche / detaillierte Abfragen der Eignungsprüfung
zu erhalten. Das Ausfüllen einer EEE ist auf Grund des zwingend
digitalen Ausfüllens des Bewerberbogens entbehrlich (siehe auch VI.3
dieser Bekanntmachung).

Bietergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen
Mitgliedern unterschriebene rechtsverbindliche Erklärung abzugeben, die
in den Vergabeunterlagen enthalten ist (Formblatt 234).

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Die Angebotsunterlagen können unter der in Ziffer I.3) genannten
Internetadresse abgerufen werden.

Der vollständig ausgefüllte Teilnahmeantrag = Formular zur
Eigenerklärung ist fristgerecht elektronisch einzureichen.

Mitglieder von Bewerbergemeinschaften (BG) haben grundsätzlich alle
Erklärungen/Nachweise für jedes Mitglied abzugeben. Der Teil IV
Abschnitt C der Eigenerklärung (Angaben zu den Referenzen) kann
gemeinsam ausgefüllt werden.

Eingereichte Nachweise müssen noch gültig sein; sofern Anforderungen an
die Aktualität gestellt werden, bezieht sich der Zeitpunkt auf den Tag
der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung (vgl. Ziffer VI.5) Mit Ihrem
Teilnahmeantrag haben die Bieter folgende Dokumente bzw. Unterlagen zum
Nachweis ihrer Eignung vorzulegen:

Geforderte Angaben in Teil I des Formulars (Allgemeine Angaben):

I.A Angaben zur Art der Teilnahme 1.1.1 Name des Bewerbers,

1.1.2 Angabe, ob Bewerbung Einzel- oder Gemeinschaftsbewerbung ist a)
alleiniger Bewerber oder bevollmächtigter Vertreter einer
Bewerbergemeinschaft b) Mitglied einer Bewerbergemeinschaft (nicht
federführendes Mitglied) c) ein anderes Unternehmen, dessen Kapazität
im Hinblick auf die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
in Anspruch genommen werden soll (Eignungsleihe) I.B Angaben zur
Verwendung einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE)
Geforderte Angaben in Teil II des Formulars (Angaben zum
Wirtschaftsteilnehmer):

II.A Angaben zur Identität des Wirtschaftsteilnehmers - Angaben zur
Identität: Firmenbezeichnung, Postanschrift, Kontaktperson(en),
Kontaktdaten

- Handelt es sich bei dem Wirtschaftsteilnehmer um ein
Kleinstunternehmen, kleines, mittleres oder großes Unternehmen (bei BG:
Angaben zur Einordnung des jeweiligen Unternehmens für alle
Mitglieder); Rechtsform gem. § 43 (1) VgV 2016;

- Nimmt das Unternehmen gemeinsam mit anderen am Vergabeverfahren teil
(Bewerbergemeinschaft)?

II.B Angaben zu Vertretern des Wirtschaftsteilnehmers - Angaben zur
Identität: Firmenbezeichnung, Postanschrift, Kontaktperson(en),
Kontaktdaten

II.C Angaben zur Inanspruchnahme der Kapazitäten anderer Unternehmen
(Eignungsleihe) - Nimmt das Unternehmen zur Erfüllung der
Eignungskriterien die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch?

II.D Angaben zu Unterauftragnehmern (Unteraufträge) - Beabsichtigt das
Unternehmen, einen Teil des Auftrages im Wege der
Unterbeauftragungsvergabe an Dritte weiterzugeben?

Geforderte Angaben in Teil III des Formulars (Eigenerklärungen zu
Ausschlussgründen):

III.A Ausschlussgründe nach §123 (1) GWB - Liegt/Liegen für das
Unternehmen ein Ausschlussgrund/Ausschlussgründe nach § 123 (1) GWB
vor?

III.B: Gründe im Zusammenhang mit § 123 (4) GWB - Ist das Unternehmen
seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen
zur Sozialversicherung nachgekommen?

III.C: Gründe im Zusammenhang mit § 124 (1) GWB - Hat das Unternehmen
gegen umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen
verstoßen?

- Befindet sich das Unternehmen in einer der folgenden Situationen?

a) Das Unternehmen ist zahlungsunfähig.

b) Über das Vermögen des Unternehmens ist ein Insolvenzverfahren oder
ein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden.

c) Die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens oder eines vergleichbaren
Verfahrens ist mangels Masse abgelehnt worden.

d) Das Unternehmen befindet sich im Verfahren der Liquidation oder hat
seine Tätigkeit eingestellt.

- Hat das Unternehmen im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit eine
schwere Verfehlung begangen?

- Hat das Unternehmen mit anderen Unternehmen Vereinbarungen getroffen,
die eine Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs
bezwecken oder bewirken?

- Besteht ein Interessenkonflikt, der die Unparteilichkeit und
Unabhängigkeit einer für den öffentlichen Auftraggeber tätigen Person
bei der Durchführung des Vergabeverfahrens beeinträchtigen könnte?

- War das Unternehmen bereits in die Vorbereitung des Vergabeverfahrens
einbezogen?

- Hat das Unternehmen eine wesentliche Anforderung bei der Ausführung
eines früheren öffentlichen Auftrags erheblich oder fortdauernd
mangelhaft erfüllt und hat dies zu einer vorzeitigen Beendigung, zu
Schadenersatz oder zu einer vergleichbaren Rechtsfolge geführt?

- Hat das Unternehmen sich bei seinen Auskünften zur Überprüfung des
Nichtvorliegens von Ausschlussgründen und der Einhaltung der
Eignungskriterien einer schwerwiegenden Täuschung schuldig gemacht,
Auskünfte zurückgehalten und ist nicht in der Lage, die erforderlichen
Nachweise unverzüglich vorzulegen?

- Hat das Unternehmen

a) versucht, die Entscheidungsfindung des öffentlichen Auftraggebers in
unzulässiger Weise zu beeinflussen,

b) versucht, vertrauliche Informationen zu erhalten, durch die es
unzulässige Vorteile beim Vergabeverfahren erlangen könnte oder c)
fahrlässig oder vorsätzlich irreführende Informationen übermittelt, die
die Vergabeentscheidungen erheblich beeinflussen könnten oder versucht,
solche Informationen zu übermitteln? Geforderte Angaben in Teil IV des
Formulars (Eignungskriterien):

IV.A: Befähigung zur Berufsausübung - Befähigung zur Berufsausübung
durch Eintrag in ein Berufs- oder Handelsregister gemäß § 44 (1) i. V.
m. § 46 (3) Nr. 6 VgV 2016 (Ausschlusskriterium). Angabe Name des
Bewerbers bzw. der verantwortlichen Führungskraft sowie fachliche
Eignung Nachweis der Berechtigung zur Berufsausübung ist als Anlage
beizufügen.

Bei juristischen Personen ist eine Kopie des aktuellen
Handels-/Partnerschaftsregisterauszugs beizufügen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Geforderte Angaben in Teil IV des Formulars (Eignungskriterien):

IV.B: Befähigung zur Berufsausübung - allgemeiner Jahresumsatz der
letzten 3 Geschäftsjahre,

- spezifischer Jahresumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre bezogen auf
die zu vergebende Leistung, Angaben zum Umsatz des Unternehmens,
Leistungen betreffend, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar
sind,

- Angaben zur Berufs- und Betriebshaftpflichtversicherungsdeckung:

Name des Versicherers; Deckungssumme Personenschäden; Deckungssumme
Sonstige Schäden; Maximierung im Schadenfall; belegt durch Kopie als
Anlage geforderte Mindeststandards (gemäß K12 RBBau):

1) Deckungssummen in Höhe von mind. 1,5 Mio. EUR für Personenschäden,
mind. 0,5 Mio. EUR für sonstige Schäden mit einer mind. zweifachen
Maximierung;

2) Werden die geforderten Deckungssummen in Höhe von mind. 1,5 Mio. EUR
für Personenschäden, mind. 0,5 Mio. EUR für sonstige Schäden nicht
erreicht, so ist eine Erklärung des Versicherers beizufügen, dass 1.
die Deckungssummen/die Maximierung im Auftragsfall angepasst werden
oder 2. im Auftragsfall eine objektbezogene Versicherung abgeschlossen
wird (Ausschlusskriterium).

Der Nachweis des Versicherers ist mit dem Teilnahmeantrag als Anlage
einzureichen und zu nummerieren.

Bei Bewerbergemeinschaften und Unterbeauftragungen muss jedes Mitglied
den Bewerberbogen separat ausfüllen und die entsprechenden Nachweise
erbringen.

Kann ein Bieter aus einem stichhaltigen Grunde einen geforderten
Nachweis nicht beibringen, so kann er seine Leistungsfähigkeit durch
Vorlage anderer, von der Auftraggeberin für geeignet erachteter Belege
nachweisen.

Falls der Bieter noch keine 3 Jahre existiert, sind entsprechende
Angaben für den Zeitraum des Bestehens anzugeben.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Geforderte Angaben in Teil IV des Formulars (Eignungskriterien):

IV.C: Technische und berufliche Leistungsfähigkeit:

- Angaben zu bereits erbrachten Leistungen durch 3 in den letzten 5
Jahren abgeschlossene, übergebene und in Betrieb befindliche
Bauvorhaben, die nach Menge oder Umfang mit der zu vergebenden Leistung
vergleichbar sind, erbrachte Leistungsphasen mind. 2-5 gem. § 51 HOAI,
mind. Honorarzone III, geschätzte Baukosten KG 300 und 400 rund 880.000
brutto (Stichtag ist der Tag der öffentlichen Bekanntmachung). Der
Punkt 4.3.1 des TA steht in Verbindung mit dem Punkt 6.2 des TA,

- Erklärung zur durchschnittlichen jährlichen Beschäftigtenzahl des
Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten 3
Jahren, bezogen auf die zu vergebende Leistung,

- Erklärung zur Ausstattung, Geräten und technischer Ausrüstung des
Unternehmens für die Ausführung des Auftrags,

- Angabe, welche Teile des Auftrags das Unternehmen als Unteraufträge
zu vergeben beabsichtigt,

Falls der Bieter noch keine 3 Jahre existiert, sind entsprechende
Angaben für den Zeitraum des Bestehens anzugeben.

Geforderte Angaben in Teil VI des Formulars (Zusätzliche Angaben zu
Projektteam und Referenzen):

VI.A: Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal:

- Angaben zu Personal, welches das Unternehmen beabsichtigt, für die
Ausführung des Auftrags einzusetzen Projektleitung, stellvertretende
Projektleitung, Personen für Planung, Vorbereitung und Durchführung
Vergabe, Bauüberwachung)

Für jede Person sind folgende Mindestangaben erforderlich:

a) Name,

b) vorgesehene Zuständigkeit (z.B. verantwortlicher Projektleiter,
Stellvertreter des verantwortlichen Projektleiters, Planer,
Ausschreiber, Bauleiter),

c) berufliche Qualifikation,

d) Berufserfahrung auf die vorgesehene Zuständigkeit (Angabe in
Jahren),

e) durchgeführte Maßnahme (Kurzbeschreibung, ggf. besondere
Anforderungen) - Erklärung, dass der Bewerber im Falle der Beauftragung
in der Lage ist, unmittelbar nach Auftragserteilung die ihm
übertragenen Leistungen zu erbringen

- Erklärung zur Wahrnehmung der örtlichen Präsenz der Bauüberwachung,
verbunden mit einer Darstellung von Maßnahmen, für die besonderen
Leistungen

Bei Bewerbergemeinschaften und Unterbeauftragungen muss jedes Mitglied
den Bewerberbogen separat ausfüllen und die entsprechenden Formblätter
sind einzureichen.

Die geforderten Angaben / Erklärungen sind geordnet nach der Systematik
des Bewerberbogens einzureichen.

Nachweise sind als Anlagen zu nummerieren und im entsprechenden
Bewerberbogen mit der Nummerierung einzutragen.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

§ 75 (1) und (3) VgV 2016 Teilnahmeberechtigt sind Personen, die
berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder in
der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden. Es ist
der Nachweis zu erbringen, dass der Bewerber gemäß Landesbauordnung zur
Erstellung des bautechnischen Nachweises für Standsicherheit berechtigt
ist (Eintragung in die Liste der bautechnischen Nachweisberechtigten
o. glw.). Der Nachweis der Befähigung ist mit der Bewerbung zu führen.

Teilnahmeberechtigt sind ferner Arbeitsgemeinschaften solcher
natürlicher Personen sowie juristische Personen, sofern in deren
Satzungsregelungen der Geschäftszweck auf das Erbringen von
Planungsleistungen Tragwerksplanung ausgerichtet ist und sie für die
Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß
der genannten Bedingungen benennen können sowie Arbeitsgemeinschaften
solcher juristischer Personen.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Rechtsform bei Bewerbergemeinschaften (BG):

Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Abgabe
einer Erklärung, dass die Mitglieder der BG (ARGE) gesamtschuldnerisch
haften, auch über die Auflösung der BG hinaus. Die BG muss einen
bevollmächtigten Vertreter benennen. Für die Erklärung ist das
vorgegebene Formblatt zu verwenden (Anlage zum Formular der
Eigenerklärung). Der Nachweis muss mit Abgabe der Bewerbung erfolgen.
Der AG behält sich vor, weitere Unterlagen abzufordern, welche die
Zulässigkeit der Kooperation in Form einer BG (§ 1 GWB) belegen. Sollte
sich im Laufe des Verfahrens eine bestehende BG in ihrer
Zusammensetzung verändern oder ein Einzelbewerber das Verfahren in BG
fortsetzen wollen, ist dies nur mit ausdrücklicher schriftlicher
Einwilligung des AG zulässig. Diese wird jedenfalls nicht erteilt, wenn
durch die Veränderung der Wettbewerb wesentlich beeinträchtigt wird
oder die Veränderung Auswirkungen auf Fachkunde, Leistungsfähigkeit u.
Zuverlässigkeit hat.

Die Vergütung erfolgt auf Grundlage des einzureichenden Angebotes.

Ein Muster des abzuschließenden Vertrages wird mit der Aufforderung zur
Angebotsabgabe übergeben.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 19/12/2021
Ortszeit: 23:45
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 21/12/2021
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 14/05/2022

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Die Zahlung erfolgt elektronisch
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1.) Die Teilnahme am Bewerbungsverfahren erfolgt über das vollständig
auszufüllende Formular zur Eigenerklärung, das um die in den Ziffern
III.1) und III.2) dieser Bekanntmachung geforderten Angaben und
Nachweise zu ergänzen und elektronisch über [11]www.evergabe.de
einzureichen ist. Das Formular zur Eigenerklärung kann unter der im
Punkt I.3) dieser Bekanntmachung angegebenen Internetadresse abgerufen
werden. Nicht fristgerecht elektronisch eingereichte Unterlagen werden
nicht berücksichtigt.

Die Vergabeunterlagen (inkl. Vordrucke und Formulare) können unter der
in Ziffer I.3) genannten Internetadresse abgerufen werden. Die
Verwendung der Vordrucke und Formulare ist verbindlich. Sofern im Laufe
des Vergabeverfahrens weitere Informationen oder Präzisierungen seitens
der Auftraggeberin erforderlich werden sollten, werden diese
Zusatzinformationen ebenfalls unter der dort genannten Internetadresse
veröffentlicht. Die Bieter müssen daher regelmäßig prüfen, ob unter der
dort genannten Internetadresse weitere Informationen veröffentlicht
wurden. Eine Registrierung bei der Vergabeplattform erleichtert den
Zugang und die Information zu den Bieterinformationen.

Die Bewerber erklären förmlich mit Abgabe des TA, dass die von ihnen
angegebenen Informationen genau und korrekt sind und sie sich der
Konsequenzen schwerwiegender Täuschung bewusst sind. Die Bewerber
erklären förmlich, dass sie in der Lage sind, die Bescheinigungen u.
andere genannte dokumentarische Nachweise unverzüglich auf Anfrage
beizubringen.

2.) Fragen zu den Anforderungen dieser Bekanntmachung und den
Vergabeunterlagen sollen umgehend, jedoch spätestens bis zum 13.12.2021
an die Auftraggeberin über die Kommunikationsfunktion der
Vergabeplattform gerichtet werden. Die Auftraggeberin behält sich vor,
später eingehende Fragen nicht zu beantworten.

3.) Angebote sind elektronisch an die in Ziffer I.3) benannte Stelle
über die Vergabeplattform zu übermitteln. Bis zum Ablauf der
Angebotsfrist sind die Angebote verschlüsselt, so dass die
Auftraggeberin keinen Zugriff auf sie hat. Dem Bieter steht es jedoch
frei, sein Angebot bis zum Ablauf der Frist zu bearbeiten und neu
hochzuladen.

4.) Kopien von Nachweisen werden anerkannt, sofern sie keinen Anlass zu
Zweifeln an der Übereinstimmung mit dem Original geben. Für die
Ausarbeitung der Bewerbungs- und Angebotsunterlagen werden keine Kosten
erstattet (§ 77 (1) VgV). Fremdsprachige Bescheinigungen oder
Erklärungen sind in der Regel nur zu berücksichtigen, wenn sie mit
Übersetzung in die deutsche Sprache vorgelegt worden sind. Die
Auftraggeberin kann Ausnahmen zulassen. Technische Dokumente und
Zertifizierungen dürfen grundsätzlich in englischer Sprache vorgelegt
werden.

5.) Die Auftraggeberin behält sich nach § 56 (2) bis (4) VgV vor,
fehlende Nachweise und Erklärungen nachzufordern. Bewerbungen, die
nicht alle geforderten Angaben, Nachweise und Referenzen enthalten,
werden ausgeschlossen, sofern diese auf Anforderung nicht innerhalb
einer gesetzten Frist nachgeliefert werden.

6.) Durch die Abgabe eines Angebots verpflichtet sich der Bieter, alle
ihm ggf. übersandten Unterlagen vertraulich zu behandeln und den
Geheimwettbewerb auch ansonsten zu wahren; dies gilt auch im Hinblick
auf das jeweilige Angebot. Der Auftraggeberin ihrerseits wird
Unterlagen der Bieter nur für die Zwecke des Verfahrens verwenden.

7.) Weitere Fachplanungsleistungen für Objektplanung, technische
Gebäudeausrüstung (Heizung, Lüftung und Sanitär), Freinanlagenplanung,
Brandschutzplanung und Planungen des Wärme- und Schallschutzes sind
Gegenstand gesonderter Ausschreibungen
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer beim Wirtschaftsministerium
Mecklenburg-Vorpommern
Postanschrift: Johannes-Stelling-Straße 14
Ort: Schwerin
Postleitzahl: 19053
Land: Deutschland
E-Mail: [12]vergabekammer@wm.mv-regierung.de
Telefon: +49 385-5884855817
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer beim Wirtschaftsministerium
Mecklenburg-Vorpommern
Postanschrift: Johannes-Stelling-Straße 14
Ort: Schwerin
Postleitzahl: 19053
Land: Deutschland
E-Mail: [13]vergabekammer@wm.mv-regierung.de
Telefon: +49 385-5884855817
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen und Rügen ergeben sich aus
§ 160 Abs. 3 GWB. Soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der
Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen,
vergangen sind, ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig.

Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten u. a. die folgenden
Regelungen des GWB:

§ 134 GWB Informations- und Wartepflicht (1) Öffentliche Auftraggeber
haben die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen,
über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll,
über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots
und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in
Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine
Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt
wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die
betroffenen Bieter ergangen ist.

(2) Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der
Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf
elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf
§ 101 a Informations- und Wartepflicht 10 Kalendertage. Die Frist
beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den
Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und
Bewerber kommt es nicht an.

(3) Die Informationspflicht entfällt in Fällen, in denen das
Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb wegen besonderer
Dringlichkeit gerechtfertigt ist. Im Fall verteidigungs- oder
sicherheitsspezifischer Aufträge können öffentliche Auftraggeber
beschließen, bestimmte Informationen über die Zuschlagserteilung oder
den Abschluss einer Rahmenvereinbarung nicht mitzuteilen, soweit die
Offenlegung den Gesetzesvollzug behindert, dem öffentlichen Interesse,
insbesondere Verteidigungs- oder Sicherheitsinteressen, zuwiderläuft,
berechtigte geschäftliche Interessen von Unternehmen schädigt oder den
lauteren Wettbewerb zwischen ihnen beeinträchtigen könnte.

§ 135 GWB Unwirksamkeit (1) Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an
unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber 1) gegen § 134 verstoßen
hat oder 2) den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer
Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne
dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, und dieser Verstoß in einem
Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist.

(2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn
sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der
Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen
Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6
Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der
Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union
bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit
30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der
Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.

(3) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 Nummer 2 tritt nicht ein, wenn 1)
der öffentliche Auftraggeber der Ansicht ist, dass die Auftragsvergabe
ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der
Europäischen Union zulässig ist,

2) der öffentliche Auftraggeber eine Bekanntmachung im Amtsblatt der
Europäischen Union veröffentlicht hat, mit der er die Absicht bekundet,
den Vertrag abzuschließen, und 3) der Vertrag nicht vor Ablauf einer
Frist von mindestens 10 Kalendertagen, gerechnet ab dem Tag nach der
Veröffentlichung dieser Bekanntmachung, abgeschlossen wurde.
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
18/11/2021

References

6. mailto:vergabe@pm-rostock.de?subject=TED
7. http://www.ribnitz-damgarten.de/
8. https://portal.evergabemv.de/E45822315
9. https://portal.evergabemv.de/E45822315
10. http://www.subreport.de/
11. http://www.evergabe.de/
12. mailto:vergabekammer@wm.mv-regierung.de?subject=TED
13. mailto:vergabekammer@wm.mv-regierung.de?subject=TED

 
 
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