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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Kiel - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2021112309150053520 / 597915-2021
Veröffentlicht :
23.11.2021
Angebotsabgabe bis :
20.12.2021
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71000000 - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
DE-Kiel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2021/S 227/2021 597915

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesrepublik Deutschland vertreten durch
Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR
Postanschrift: Küterstraße 30
Ort: Kiel
NUTS-Code: DEF02 Kiel, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 24103
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR
E-Mail: [6]E-Vergabe-Fbdl@gmsh.de
Telefon: +49 431-599-2300
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]www.gmsh.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId
/platformId/7/tenderId/121000775
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId
/platformId/7/tenderId/121000775
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Verteidigung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Oberst-Herrmann-Kaserne in Eutin, Unterkunftsgebäude Geb. 14
Referenznummer der Bekanntmachung: FG 2884 21D01072
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und
Ingenieurbüros und Prüfstellen
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Objektplanung gem. HOAI Teil 3, Abschnitt 1, §34 Gebäude und
Innenräume, Leistungsphase 5-9 (Stufenweise Beauftragung)
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 265 692.70 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEF08 Ostholstein
Hauptort der Ausführung:

Eutin
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das umzubauende Gebäude 14 befindet sich auf der Liegenschaft
Oberst-Herrmann-Kaserne (ehem. Rettberg-Kaserne) in Eutin.

Es liegt im nördlichen Teil der Liegenschaft. Das vorhandene
Unterkunftsgebäude wird aus wirtschaftlichen Gründen nicht saniert.
Anstatt dessen wird es rückgebaut und durch einen Neubau ersetzt. Im
Neubau soll das ermittelte Fehl an Unterkünften mit dem Hotelstandard
kompensiert werden. Der Gebäudetypus des Neubaus soll als
viergeschossiges, nicht unterkellertes Unterkunftsgebäude mit 81
Hotelwohneinheiten annähernd baugleich dem schon fertiggestellten,
gegenüberliegenden neuen Unterkunftsgebäude (Geb. 24) ausgeführt
werden. Hierzu liegen Planungsunterlagen (Musterplanung) vor, die als
Grundlage für die hier ausgelobten Leistungen zur Erstellung des
Neubaus Gebäude 14 dienen sollen und im Auftragsfall zur Verfügung
gestellt werden.

Der Neubau ist als freistehendes viergeschossiges Gebäude ohne
Kellergeschoss geplant. Es handelt sich baurechtlich um einen Sonderbau
mit einer Unterbringungs-Nutzung. Eine Einstufung als
Beherbergungsstätte trifft nicht zu. Das Hauptgebäude ist 4-

geschossig und erstreckt sich vom Erdgeschoss über 1. und 2.
Obergeschoss bis zum teils ausgebauten, teils nicht ausgebauten
Dachgeschoss. Gemäß §2 (6) und (7) LBO besitzt das Gebäude 3
Vollgeschosse. Mit einer Höhe gem. §2 (3) von ca. 10,29 m ist das
Gebäude nach der LBO Schleswig-Holstein in die Gebäudeklasse 5
einzustufen. Bei maximaler Belegungszahl halten sich im Gebäude ca. 81
Personen auf. Die baurechtlichen und brandschutzrechtlichen Belange der
Maßnahme sind mit der Fachgruppe Öffentliches Baurecht des
Gebäudemanagements Schleswig-Holstein abgestimmt und durch den
beigefügten Brandschutznachweis (unter Abschnitt 8) untermauert.

- Der Neubau wird mit geputztem Verblendmauerwerk versehen. Das Gebäude
erhält somit gem. Statik und ENEV

Berechnung ein zweischaliges Mauerwerk mit KS-Hintermauerwerk (24 cm),
Mineralwoll-Wärmedämmung, WLG 035 (18 cm),

Grifffuge (2 cm), einem Verblendmauerwerk, DF (11,5 cm) und Außenputz
mit Anstrich aus Silikatfarbe (2,5 cm).

- lastabtragenden Innenwände werden in KS-Mauerwerk mit einer Dicke von
17,5 - 24 cm

- Die Sohle, Geschossdecken, Unterzüge, Ringbalken und
Fertigteiltreppen werden als Stahlbetonbauteile ausgeführt

- Innenfensterbänke werden mit einem hellen Betonwerkstein in weiß oder
grau belegt

- Satteldach als Kehlbalkendach mit einem verschieblichen Kehlriegel
und einer Dachneigung von 43°

- Dach wird mit anthrazitfarbenen glatten Flachziegeln ohne
Dachüberstand

- Sämtliche Außenfenster- und Türen sowie die Pfosten-Riegel-Fassaden
der Treppenhäuser werden aus wärmegedämmten, thermisch getrennten
Aluminiumprofilen mit Wärmedämmverglasung gem. ENEV-Nachweis
ausgebildet. Als Farbton für die Rahmenfarbe wird ein
dunkelgrau/anthrazit festgelegt gemäß Liegenschaftskonzept festgelegt.

- Bereich der Zugangstüren zu den Technikräumen wird mit einer
vorgehängten, hinterlüfteten Außenwandbekleidung aus horizontalen
Aluminium-Steckpaneelen

- Vordächer werden gem. statischer Berechnung als feuerverzinkte
Stahlkonstruktion, bestehend aus 2x Stahlstützen und 2x Stahlträgern,
IPE 140, mit einer Aussteifung aus Rundstahl

- In den Fluren sowie den Wohn- und Aufenthaltsbereichen ist geplant
einen Kautschuk mit Holzfußleisten aus Ahorn o.ä. als Bodenbelag zu
verlegen. Es wird in den Flurbereichen ein grauer Farbton und in
Zimmern ein grauer oder dezent farbiger Farbton

nach Bemusterung gewählt.

Es gibt eine direkte Abhängigkeit des Projektes zu zwei vorlaufenden
Maßnahmen. Das abgängige Geb. 14 kann erst zum Abriss freigegeben
werden (Stand September 2021: Dezember 2022), wenn die vorlaufenden
Maßnahmen abgeschlossen wurden.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 265 692.70 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/03/2022
Ende: 01/12/2025
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Stufenbeauftragung
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Vorbemerkungen für die Abschnitte III.1.1) bis III.1.3) sowie III.2.1)
bis III.2.2) für Bewerbergemeinschaften, beabsichtigte Eignungsleihe
und

Unterauftragsvergabe:

- Den Einzelbewerbern sind Bewerbergemeinschaften gleichgestellt. Bei
Bewerbergemeinschaften ist der Teilnahmeantrag von jedem Mitglied

der Bewerbergemeinschaft gesondert auszufüllen und als Anlage gemeinsam
mit dem Teilnahmeantrag des bevollmächtigten Mitglieds der

Bewerbergemeinschaft einzureichen. Dabei muss jedes Mitglied seine
Eignung für den Leistungsanteil nachweisen, den es übernehmen soll.

- Beabsichtigt der Bewerber zur Erfüllung der Eignungskriterien die
Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe),

sind für jedes dieser anderen Unternehmen das Formblatt Teilnahmeantrag
II-1 und die dort genannten Angaben, Erklärungen, Nachweise oder

sonstigen Unterlagen sofern diese in der Auftragsbekanntmachung für
den Bewerber selbst auch gefordert sind - gemeinsam mit dem

Teilnahmeantrag des Bewerbers einzureichen.

- Beabsichtigt der Bewerber Unteraufträge zu vergeben, ohne zur
Erfüllung der Eignungskriterien die Kapazitäten anderer Unternehmen in

Anspruch zu nehmen (keine Eignungsleihe), ist eine Vorlage des
Formblatts Teilnahmeantrag II-1 und der dort genannten Angaben,

Erklärungen, Nachweise oder sonstige Unterlagen für die
Unterauftragnehmer grundsätzlich nicht erforderlich. Geprüft wird im
Rahmen der

Eignung nur die Eignung des Bewerbers.

- Die allgemeinen Verfahrenshinweise in Abschnitt VI.3) (Zusätzliche
Angaben) sind zu beachten.

Vorzulegen sind:

1) Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine
Eigenerklärung aller Mitglieder in Textform abzugeben, in der die
Bildung

einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist, in der alle
Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrags

bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist sowie erklärt wird, dass der
bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber

rechtsverbindlich vertritt und dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner
haften (Formblatt Erklärung der Bewerbergemeinschaft II-2). Auf

Verlangen der Vergabestelle ist eine von allen Mitgliedern
handschriftlich unterzeichnete Erklärung abzugeben.

2) Eigenerklärung darüber, dass die in § 123 Abs. 1-4 und § 124 Abs. 1
GWB genannten Ausschlussgründe auf den Bewerber nicht zutreffen

(gem. Formblatt Teilnahmeantrag II-1)
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Vorzulegen sind:

1) Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mindestens in
Höhe von 2.000.000,00 für Personenschäden sowie 2.000.000,00 für

sonstige Schäden oder eine verbindliche Erklärung des
Haftpflichtversicherers, dass die bestehende Haftpflichtversicherung im
Auftragsfall auf

die geforderte Mindestdeckungssumme erhöht wird. In diesem Fall ist die
Bescheinigung des Haftpflichtversicherers vor Erteilung des Auftrags

nachzureichen.

2) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3
Geschäftsjahren (jahresweise) und Eigenerklärung über den Umsatz

in den letzten 3 Geschäftsjahren (jahresweise) für Leistungen, die dem
hier ausgeschriebenen Auftragsgegenstand entsprechen, soweit dieser

vom Gesamtumsatz abweicht (gem. Formblatt Teilnahmeantrag II-1).
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Vorzulegen sind:

1) Geeignete Referenzen (mindestens 3) über früher ausgeführte
Dienstleistungen in Form einer Liste der in den letzten 5 Jahren
erbrachten

wesentlichen Dienstleistungen mit Angabe des Auftragswerts, des
Erbringungszeitpunkts sowie des öffentlichen oder privaten
Auftraggebers mit

Ansprechpartner und Telefonnummer (jeweils Formblatt Referenzen
II-1-1). Die Referenzen müssen mit der zu vergebenden Leistung
bezüglich

der Planungsanforderungen vergleichbar sein. Für den Fall, dass der
Bewerber mehr als 3 Referenzen einreicht, hat er anzugeben, welche der

Referenzen der Auftraggeber bei der Auswahlentscheidung berücksichtigen
soll. Erfolgt keine Angabe, wird der Auftraggeber die ersten 3

Referenzen in der Reihenfolge der Anlagennummern seiner Auswahl
zugrunde legen.

2) Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, die
im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden

sollen, unabhängig davon, ob diese dem Bewerber angehören oder nicht,
und zwar insbesondere derjenigen, die mit der Qualitätskontrolle

beauftragt sind

3) Studien- und Ausbildungsnachweise sowie Bescheinigungen über die
Erlaubnis zur Berufsausübung für die Inhaberin, den Inhaber oder die

Führungskräfte des Bewerbers

4) Eigenerklärung über die durchschnittliche jährliche
Beschäftigtenzahl des Bewerbers und die Zahl seiner Führungskräfte der
letzten 3 Jahre

(gemäß Formblatt Teilnahmeantrag II-1)

5) Eigenerklärung, welche Teile des Auftrags der Bewerber unter
Umständen an andere Unternehmen zu vergeben beabsichtigt. Hierbei ist

Folgendes zu beachten:

Beabsichtigt der Bewerber zur Erfüllung der Eignungskriterien die
Kapazitäten anderer Unternehmen im Hinblick auf die erforderliche
technische

und berufliche oder aber die in Abschnitt III.1.2) aufgeführte
wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch zu
nehmen

(Eignungsleihe), so muss der Bewerber unabhängig von der Rechtsnatur
der Verbindungen mit seinem Teilnahmeantrag die hierfür

vorgesehenen Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen sowie die
vorgesehenen anderen Unternehmen benennen (Formblatt Verzeichnis

der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen II-3). Auf gesondertes
Verlangen der Vergabestelle ist der Nachweis, dass die Kapazitäten

tatsächlich zur Verfügung stehen (z.B. mit dem Formblatt
Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen II-4), vorzulegen. Für den
Fall, dass der

Bewerber im Hinblick auf die Kriterien für die wirtschaftliche und
finanzielle Leistungsfähigkeit im Rahmen einer Eignungsleihe die
Kapazitäten

anderer Unternehmen in Anspruch nimmt, ist auf gesondertes Verlangen
der Vergabestelle eine Erklärung vorzulegen, wonach der Bewerber

gemeinsam mit anderen Unternehmen in dem Umfang haftet, in dem ihre
Kapazitäten in Anspruch genommen werden.

Beabsichtigt der Bewerber, Unteraufträge zu vergeben, ohne zur
Erfüllung der Eignungskriterien die Kapazitäten anderer Unternehmen in

Anspruch zu nehmen (keine Eignungsleihe) hat der Bewerber als Anlage
zum Teilnahmeantrag eine Eigenerklärung abzugeben, welche Teile

des Auftrags an andere Unternehmen vergeben werden sollen. Auf
gesondertes Verlangen der Vergabestelle sind die Namen der

Unterauftragnehmer zu benennen und der Nachweis, dass die Kapazitäten
tatsächlich zur Verfügung stehen (z.B. mit dem Formblatt

Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen II-4), vorzulegen.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

§ 75 VgV, § 57 LBO Schleswig-Holstein.

Zugelassen sind:

- Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates als
freischaffende Architekten bzw. Ingenieure tätig und zum Führen

dieser Berufsbezeichnung oder zum Tätigwerden in der Bundesrepublik
Deutschland berechtigt sind, ggf. ist der Nachweis nach den

entsprechenden EU-Richtlinien zu führen.

- Juristische Personen, sofern deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf
Planungsleistungen gerichtet ist und einen verantwortlichen

Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne (vgl. 1. Spiegelstrich)
benennen.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

1) Eigenerklärung über die Bereitschaft zur Verpflichtung gemäß
Verpflichtungsgesetz vom 2.3.1974, geändert durch § 1 Nr. 4 Gesetz vom

15.08.1974 (gemäß Formblatt Teilnahmeantrag II-1)

2) Eigenerklärung über die Bereitschaft zur Anwendung folgender
CAD-Datenaustauschformate: Autodesk Architecture 2009 oder höher (dwg

Format 2007 oder höher) , AutoCAD 2009 oder höher (dwg Format 2007 oder
höher) Bricscad V12 oder höher (dwg Format 2007 oder höher)

(gemäß Formblatt Teilnahmeantrag II-1)

3) Eigenerklärung, dass bei der Planung und Durchführung der
Baumaßnahme keine Beschäftigten eingesetzt werden, die Staatsbürger von

Staaten sind, die auf der aktuellen Staatenliste stehen (gemäß
Formblatt Teilnahmeantrag II-1).

4) Eigenerklärung über die Bereitschaft zur Nutzung der
Dokumenten-Austauschplattform (Planteamserver) der GMSH (gemäß
Formblatt

Teilnahmeantrag II-1)

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 20/12/2021
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 3 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Angebote)

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Fragen sind schriftlich über die E-Vergabeplattform oder per E-Mail an
[10]E-Vergabe-Fbdl@gmsh.de zu stellen. Fragen werden bis zum 14.12.2021

angenommen. Der Fragen- und Antwortenkatalog wird auf der Seite
[11]https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderI
d/platformId/7/tenderId/121000775 veröffentlicht.

Der ausgefüllte Teilnahmeantrag mit Anlagen ist in Textform mithilfe
elektronischer Mittel über die E-Vergabeplattform
[12]www.e-vergabe-sh.de

einzureichen. Hierzu ist eine einmalige Registrierung erforderlich. Auf
der E-Vergabeplattform befindet sich zur jeweiligen Vergabenummer für

den Teilnahmeantrag einschließlich aller Anlagen ein einziger
Platzhalter. Über diesen ist der Teilnahmeantrag einschließlich aller
Anlagen

entweder als eine Gesamtdatei im PDF-Format oder als ZIP-Datei mit
Ordnerstruktur hochzuladen. Bewerbergemeinschaften haben für ihre

Bewerbung den Teilnahmeantrag des bevollmächtigten Mitglieds der
Bewerbergemeinschaft einschließlich seiner Anlagen hochzuladen.

Diesem sind die Teilnahmeanträge aller Mitglieder der
Bewerbergemeinschaft als Anlagen beizufügen. Entsprechendes gilt im
Fall der

Eignungsleihe für die anderen Unternehmen.

Allgemeine Verfahrenshinweise für die unter III.1.1) bis III.1.3) sowie
III.2.1) bis III.2.2) genannten Bedingungen:

- Die unter III.1.1) bis III.1.3) sowie III.2.1) bis III.2.2) genannten
Angaben, Erklärungen, Nachweise und sonstigen Unterlagen sind unter

Verwendung des Formblattes Teilnahmeantrag II-1 bis zum Ablauf der
Bewerbungsfrist bei der Vergabestelle einzureichen und müssen aktuell

(nicht älter als 12 Monate, außer Diplom-Urkunden und
Kammereintragungen) und noch gültig sein.

- Soweit in den Vergabeunterlagen auf Formblätter verwiesen wird, sind
diese zu verwenden.

- Die geforderten Angaben, Erklärungen, Nachweise und sonstigen
Unterlagen sind für alle Leistungsbilder vorzulegen.

- Ausländische Bewerber können an Stelle der geforderten
Eignungsnachweise auch vergleichbare Eignungsnachweise vorlegen. Sie
werden

anerkannt, wenn sie nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in
dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Bestätigungen

in anderer als deutscher Sprache sind in beglaubigter Übersetzung
vorzulegen.

- Geforderte Angaben, Erklärungen, Nachweise und sonstige Unterlagen
sind dem Teilnahmeantrag als Anlage beizufügen, sofern diese im

Formblatt Teilnahmeantrag II-1 nicht bereits enthalten sind. Zu jeder
Anlage ist die Anlagennummer einzutragen. Am Ende des

Teilnahmeantrags sind die Anlagen in der Reihenfolge aufzuführen, in
der sie auf den vorherigen Seiten angegeben wurden.

- Gem. § 50 Abs. 3 VgV müssen Bewerber oder Bieter u.a. dann keine
Eignungsnachweise beibringen, soweit der Zuschlag erteilende Stelle

bereits im Besitz dieser Nachweise ist. Dies kann dann der Fall sein,
wenn Bewerber oder Bieter diese Nachweise bereits in einem früheren

Vergabeverfahren eingereicht haben. Wollen sich Bewerber oder Bieter in
einem laufenden Vergabeverfahren auf diese Verfahrenserleichterung

berufen, so haben sie die Vergabenummer desjenigen Vergabeverfahrens
anzugeben, in dem sie diese Nachweise eingereicht haben. Ohne

Angabe der vorgenannten Vergabenummer kann auftraggeberseits nicht
nachvollzogen werden, ob und welche Nachweise von den Bewerbern

oder Bietern in früheren Vergabeverfahren vorgelegt wurden. Zu beachten
ist, dass die Nachweise, auf deren Vorliegen sich Bewerber oder

Bieter berufen, für das jeweilige Vergabeverfahren aktuell sein müssen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes, Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
E-Mail: [13]vk@bundeskartellamt.bund.de
Telefon: +49 228-9499-0
Fax: +49 228-9499-163
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Das Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das
Nachprüfungsverfahren vor den Vergabekammern (§ 155 ff. GWB). Gemäß §
160

Abs. 3 S. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit:

der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber

dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen
gerügt hat; der Ablauf der Frist nach

§ 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der

Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur

Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt
werden,

mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Ein wirksam erteilter Zuschlag kann nicht aufgehoben werden (§ 168 Abs.
2 Satz 1 GWB). Ist der Zuschlag bereits erteilt, kann die

Unwirksamkeit eines Vertrages nach § 135 Abs. 2

GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren
innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen
Bieter

und Bewerber durch den Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags,
jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend

gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im
Amtsblatt der EU bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung
der

Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Auftragsvergabe
im Amtsblatt der EU.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Offizielle Bezeichnung: Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR
Postanschrift: Küterstraße 30
Ort: Kiel
Postleitzahl: 24103
Land: Deutschland
E-Mail: [14]E-vergabe-Fbdl@gmsh.de
Telefon: +49 431-599-2300
Fax: +49 431-599-1510
Internet-Adresse: [15]http://www.gmsh.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
18/11/2021

References

6. mailto:E-Vergabe-Fbdl@gmsh.de?subject=TED
7. http://www.gmsh.de/
8. https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/7/tenderId/121000775
9. https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/7/tenderId/121000775
10. mailto:E-Vergabe-Fbdl@gmsh.de?subject=TED
11. https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/7/tenderId/121000775
12. http://www.e-vergabe-sh.de/
13. mailto:vk@bundeskartellamt.bund.de?subject=TED
14. mailto:E-vergabe-Fbdl@gmsh.de?subject=TED
15. http://www.gmsh.de/

 
 
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