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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Hansestadt Stendal - Mobile, modulare Containergebäude
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2021112409075655370 / 599770-2021
Veröffentlicht :
24.11.2021
Angebotsabgabe bis :
21.12.2021
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Lieferauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Niedrigster Preis
Produkt-Codes :
44211100 - Mobile, modulare Containergebäude
DE-Hansestadt Stendal: Mobile, modulare Containergebäude

2021/S 228/2021 599770

Auftragsbekanntmachung

Lieferauftrag
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Landkreis Stendal,, Hochbauamt und
Gebäudemanagement/Vergabestelle
Postanschrift: Hospitalstraße 1-2
Ort: Hansestadt Stendal
NUTS-Code: DEE0D Stendal
Postleitzahl: 39576
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Hochbauamt und Gebäudemanagement/Vergabestelle
E-Mail: [6]vergabestelle@landkreis-stendal.de
Telefon: +49 3931607974
Fax: +49 3931607948
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]https://www.landkreis-stendal.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.evergabe.de/unterlagen/54321-Tender-17d334fddf9-5ff96fba
99a520e5
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]www.evergabe.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Containeranlage im Zuge der Sanierung der Sekundarschule Wladimir
Komarow, Stadtseeallee 97, 39576 Hansestadt Stendal
Referenznummer der Bekanntmachung: 65.1072/530/2021
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
44211100 Mobile, modulare Containergebäude
II.1.3)Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Los 530 - Container Lieferung und Miete
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
44211100 Mobile, modulare Containergebäude
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEE0D Stendal
Hauptort der Ausführung:

Sekundarschule "Wladimir Komarow", Stadtseeallee 97, 39576 Hansestadt
Stendal
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Aufstellung einer 2-geschossigen Unterrichtscontaineranlage bestehend
aus 4 Klassenräumen und einem Flur je Etage (insgesamt 8 Klassenräume)
sowie Aufstellung einer WC-Containeranlage bestehend aus einem
WC-Container Damen/Herren und jeweils einem WC-Container für Jungen und
einem für Mädchen zur temporären Schulerweiterung während der Sanierung
der Sekundarschule "Wladimir Komarow". Die Unterrichtscontaineranlage
und der WC-Container Damen/Herren haben eine Mietdauer von 18 Monaten.
Die Mietdauer für den WC-Container für Jungen und den WC-Container für
Mädchen beträgt 10 Monate.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 25/04/2022
Ende: 30/10/2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Bei Verzögerung der Sanierungsarbeiten der Sekundarschule "Wladimir
Komarow" sind die Containeranlagen weiterhin erforderlich.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1) Mit dem Angebot ist vom Bieter/jedem Mitglied einer
Bietergemeinschaft einzureichen:

- Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124)

Die Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) umfasst folgende
Angaben:

- Angabe zur Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister des Sitzes
oder Wohnsitzes (Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer,
Handelsregister oder gleichwertiges Register)

- Angaben zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 des
Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB): Angabe zu
Insolvenzverfahren und Liquidation; Angabe, dass nachweislich keine
schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber
in Frage

stellt; Angabe zur Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Steuern,
Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung und Angabe
zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft

Liegen Ausschlussgründe vor, besteht gemäß § 125 GWB die Möglichkeit
der Selbstreinigung.

Der Auftraggeber akzeptiert gemäß § 48 Abs. 3 VgV auch die

Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50
VgV.

2) Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle ist vom Bieter/jedem
Mitglied einer Bietergemeinschaft in der engeren Wahl zur Bestätigung
der Eigenerklärung einzureichen:

2.1) entsprechende Bescheinigung der Eintragung in das Berufs- oder
Handelsregister des Sitzes oder Wohnsitzes (Industrie- und
Handelskammer, Handwerkskammer, Handelsregister oder gleichwertiges
Register)

2.2) Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung
in Steuersachen

3) Der Auftraggeber wird ab einer Auftragssumme von 30 000 Euro für den
Bieter/jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft, auf dessen/deren
Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem
Gewerbezentralregister gemäß § 150a Gewerbeordnung (GewO) beim
Bundesamt für Justiz anfordern. Wird eine derartige einschlägige
Registerauskunft vom Herkunftsland oder vom Niederlassungsstaat des
jeweiligen Unternehmens nicht ausgestellt, wird diese durch eine
gleichwertige Bescheinigung einer zuständigen Gerichts- oder

Verwaltungsbehörde des Herkunftslandes oder des Niederlassungsstaates
ersetzt.

4) Die hier unter 1), 2.1) und 2.2) genannten Bedingungen/Angaben
können auch durch Teilnahme an Präqualifizierungssystemen, die den
Anforderungen des

Artikels 64 der Richtlinie 2014/24/EU entsprechen, durch Einreichung
des entsprechenden Zertifikates/Bescheinigung über die Eintragung des
präqualifizierten Unternehmens erbracht werden (§ 122 Abs. 3 GWB i.V.m.
§ 48 Abs. 8 VgV). Das entsprechende Zertifikat/Bescheinigung ist vom
Bieter/Mitglied der Bietergemeinschaft mit dem Angebot einzureichen.
Geforderte Angaben/Bescheinigungen, die in dem Präqualifizierungssystem
nicht niedergelegt sind oder die Erfüllung der geforderten Bedingungen
nicht oder nicht hinreichend belegen, sind zusätzlich einzureichen.

5) Anforderungen/Bestimmungen für Unterauftragnehmer/Eignungsleihe
siehe VI.3) 3) dieser Bekanntmachung.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Mit dem Angebot ist vom Bieter/jedem Mitglied einer
Bietergemeinschaft einzureichen:

- Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124)

Die Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) umfasst folgende Angabe:
Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahren, soweit er Leistungen betriftt, die mit der zu
vergebenen Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei
gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen

Bei einer Bietergemeinschaft werden die entsprechenden vorgenannten
Angaben aller Mitglieder der Bietergemeinschaft kumulativ betrachtet.

Der Auftraggeber akzeptiert gemäß § 48 Abs. 3 VgV auch die Vorlage
einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV.

2) Die hier unter 1) genannten Angaben können auch durch Teilnahme an
Präqualifizierungssystemen, die den Anforderungen des Art. 64 der
Richtlinie 2014/24/EU entsprechen, durch Einreichung des entsprechenden
Zertifikates/Bescheinigung über die Eintragung des präqualifizierten
Unternehmens erbracht werden (§ 122 Abs. 3 GWB i.V.m. § 48 Abs. 8 VgV).
Das entsprechende Zertifikat/Bescheinigung ist vom Bieter/Mitglied der
Bietergemeinschaft mit dem Angebot einzureichen. Geforderte Angaben,
die in dem Präqualifizierungssystem nicht niedergelegt sind oder die
Erfüllung der geforderten Anforderungen nicht oder nicht hinreichend
belegen, sind zusätzlich einzureichen.

3) Anforderungen/Bestimmungen für Unterauftragnehmer/Eignungsleihe
siehe VI.3) 3) dieser Bekanntmachung.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Mit dem Angebot ist vom Bieter/jedem Mitglied einer
Bietergemeinschaft einzureichen:

- Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124)

Die Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) umfasst folgende
Angaben:

- Erklärung, dass in den letzten bis zu 5 Jahren vergleichbare
Leistungen ausgeführt wurden

- Erklärung, dass die für die Ausführung der Leistungen erforderlichen
Beschäftigten zur Verfügung stehen

Der Auftraggeber akzeptiert gemäß § 48 Abs. 3 VgV auch die Vorlage
einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV.

2) Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle ist vom Bieter/jedem
Mitglied einer Bietergemeinschaft in der engeren Wahl zur Bestätigung
der Eigenerklärung einzureichen:

2.1) 3 Referenzen vergleichbarer Leistungen aus den letzten bis zu 5
Jahren mit mindestens Angabe des Ansprechpartners, der Art der
ausgeführten Leistung, der Auftragssumme sowie des
Ausführungszeitraumes

Bei einer Bietergemeinschaft sind die 3 Referenzen von der
Bietergemeinschaft insgesamt vorzulegen.

2.2) Zahl der jahresdurchschnittlich Beschäftigten in den letzten 3
Jahren und die Zahl der Führungskräfte in den letzten 3 Jahren

Bei einer Bietergemeinschaft werden die entsprechenden vorgenannten
Angaben aller Mitglieder der Bietergemeinschaft kumulativ betrachtet.

3) Die hier unter 1), 2.1) und 2.2) genannten Angaben können auch durch
Teilnahme an Präqualifizierungssystemen, die den Anforderungen des Art.
64 der Richtlinie 2014/24/EU entsprechen, durch Einreichung des
entsprechenden Zertifikates/Bescheinigung über die Eintragung des
präqualifizierten Unternehmens erbracht werden (§ 122 Abs. 3 GWB i.V.m.
§ 48 Abs. 8 VgV). Das entsprechende Zertifikat/Bescheinigung ist vom
Bieter/Mitglied der Bietergemeinschaft mit dem Angebot einzureichen.
Geforderte Angaben, die in dem Präqualifizierungssystem nicht
niedergelegt sind oder die Erfüllung der geforderten Anforderungen
nicht oder nicht hinreichend belegen, sind zusätzlich einzureichen.

4) Anforderungen/Bestimmungen für Unterauftragnehmer/Eignungsleihe
siehe VI.3) 3) dieser Bekanntmachung.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Mit dem Angebot sind vom Bieter/jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft
folgende Erklärungen gemäß LVG LSA einzureichen:

- Erklärung zur Tariftreue und Entgeltgleichheit § 10 Abs. 1 und 3 LVG
LSA,

- Erklärung zur Beachtung der Kernarbeitsnormen der Internationalen
Arbeitsorganisation § 12 LVG LSA

- Erklärung zum Nachunternehmereinsatz § 13 Abs. 2 und 4 LVG LSA (falls
zutreffend),

- Erklärung zur Handwerksrolleneintragung im Sinne der HwO Anlage A
(falls zutreffend)

Bei Einsatz von Unterauftragnehmern sind auf gesondertes Verlangen
folgende Erklärungen gemäß LVG LSA auch für diese Unternehmen
einzureichen:

- Erklärung zur Tariftreue und Entgeltgleichheit § 10 Abs. 1 und 3 LVG
LSA,

- Erklärung zur Beachtung der Kernarbeitsnormen der Internationalen
Arbeitsorganisation § 12 LVG LSA,

- Erklärung zur Handwerksrolleneintragung im Sinne der HwO Anlage A
(falls zutreffend).

Die Erklärungen können eingesehen werden unter:
[10]https://www.landkreis-stendal.de/de/erklaerungen-lvg-evergabe.html

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 21/12/2021
Ortszeit: 14:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 04/04/2022
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 21/12/2021
Ortszeit: 14:00
Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren:

entfällt

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Bietergemeinschaften haben mit ihrem Angebot eine Erklärung
(Erklärung Bieter-/Arbeitsgemeinschaft - Formblatt 234) aller
Mitglieder in Textform abzugeben:

- in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt
ist,

- in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung
des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,

- dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem
Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,

- dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.

2) Beabsichtigt der Bieter, Teile der Leistung von anderen Unternehmen
ausführen zu lassen (Unterauftragnehmer) oder sich im Hinblick auf die
erforderliche wirtschaftliche, finanzielle, technische oder berufliche
Leistungsfähigkeit anderer Unternehmen zu bedienen (Eignungsleihe), so
muss er die hierfür vorgesehenen Leistungen/Kapazitäten in seinem
Angebot benennen (Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer
Unternehmen - Formblatt 235). Der Bieter hat auf gesondertes Verlangen
der Vergabestelle zu einem von ihr bestimmten Zeitpunkt den Namen
dieser Unternehmen anzugeben und einen Verfügbarkeitsnachweis zum
Beispiel eine entsprechende Verpflichtungserklärung
(Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen - Formblatt 236) dieser
Unternehmen einzureichen. Nimmt der Bieter im Hinblick auf die
wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit im Rahmen einer
Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen
diese gemeinsam für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der
Eignungsleihe haften; die Haftungserklärung ist gleichzeitig mit dem
Verfügbarkeitsnachweis einzureichen.

3) Beabsichtigt der Bieter, Teile der Leistung von anderen Unternehmen
ausführen zu lassen (Unterauftragnehmer), sind die unter III.1.1) 1),
2.1) und 2.2) bzw. 4), III.1.2) 1) bzw. 2) und III.1.3) 1) und 2.2)
bzw. 3) genannten Unterlagen auf gesondertes Verlangen der
Vergabestelle auch für diese Unternehmen einzureichen. Gleiches gilt
für die unter III.1.1) 1), 2.1) und 2.2) bzw. 4) genannten Unterlagen
und, soweit sie für die in Anspruch genommenen Kapazitäten relevant
sind, im Umfang der Eignungsleihe für die unter III.1.2) 1) bzw. 2) und
III.1.3) 1), 2.1) und 2.2) bzw. 3) genannten Unterlagen für
Unternehmen, denen sich der Bieter im Hinblick auf die wirtschaftliche,
finanzielle, technische oder berufliche Leistungsfähigkeit bedient
(Eignungsleihe).

4) Die genannten Formblätter (Eigenerklärung zur Eignung - Formblatt
124, Erklärungen gemäß Landesvergabegesetz Sachsen-Anhalt (LVG LSA),
Erklärung Bieter-/Arbeitsgemeinschaft - Formblatt 234, Verzeichnis der
Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen - Formblatt 235,
Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen - Formblatt 236) liegen den
Vergabeunterlagen bei.

5) Die Angebotsabgabe und die Kommunikation während des
Vergabeverfahrens (Fragen und Hinweise zu den Vergabeunterlagen
(Bieterfragen) und deren Beantwortung, ggf. erforderliche Änderungen
der Vergabeunterlagen, Nachforderungen, Aufklärungen, Einreichung von
Unterlagen auf gesondertes Verlangen, etc.) erfolgen elektronisch über
die Vergabeplattform evergabe.de. Dafür ist eine Registrierung auf der
Internetseite [11]https://www.evergabe.de (kostenfreies
evergabe.de-Konto) sowie die Benutzung der kostenfreien Bietersoftware
AI Bietercockpit erforderlich. Voraussetzung für den Start der
Bietersoftware AI Bietercockpit ist die einmalige Installation des AI
Weblaunchers.

Weitere Informationen diesbezüglich finden Sie unter:
[12]https://www.evergabe.de/hilfe-und-service bzw.
[13]https://www.evergabe.de/leistungen-fuer-auftragnehmer/elektronische
-angebotsabgabe (hier einschlägig: Angebotsabgabe mit der
Bietersoftware AI Bietercockpit).

6) Fragen und Hinweise zu den Vergabeunterlagen (Bieterfragen) sind bis
spätestens 10.12.2021 über die Vergabeplattform evergabe.de an die
Vergabestelle zu richten.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: 1. und 2. Vergabekammer beim
Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2
Ort: Halle (Saale)
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland
E-Mail: [14]vergabekammer@lvwa.sachsen-anhalt.de
Telefon: +49 3455141529
Fax: +49 3455141115
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Gemäß § 160 Abs. 1 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)
leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
Gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB ist der Antrag unzulässig, wenn:

- der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB
bleibt unberührt (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nummer 1 GWB),

- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nummer 2
GWB),

- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung
oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160
Abs. 3 Satz 1 Nummer 3 GWB),

- mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind; das
heißt, ein Bieter, der die Mitteilung erhählt, dass seiner Rüge nicht
abgeholfen wird, muss einen Nachprüfungsantrag innerhalb von 15
Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung einlegen (§ 160 Abs. 3 Satz 1
Nummer 4 GWB).

Gemäß § 135 Abs. 2 GWB ist die Unwiksamkeit eines Auftrages im Sinne
von § 135 Abs. 1 GWB in einem Nachprüfungsverfahren fristgerecht
geltend zu machen:

- innerhalb von 30 Kalendertagen ab Information der betroffenen Bieter
oder Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss
des Vertrages (§ 135 Abs. 2 Satz 1 Halbsatz 1 GWB),

- ohne Kenntniserlangung innerhalb von 6 Monaten nach Vertragsschluss
(§ 135 Abs. 2 Satz 1 Halbsatz 2 GWB),

- wenn der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der
Europäischen Union bekannt gemacht hat, 30 Kalendertage nach
Veröffentlichung dieser Bekanntmachung (§ 135 Abs. 2 Satz 2 GWB ).

Es wird darauf hingewiesen, dass ein Verfahren vor der Vergabekammer
für die unterliegende Partei kostenpflichtig ist.
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
19/11/2021

References

6. mailto:vergabestelle@landkreis-stendal.de?subject=TED
7. https://www.landkreis-stendal.de/
8. https://www.evergabe.de/unterlagen/54321-Tender-17d334fddf9-5ff96fba99a520e5
9. http://www.evergabe.de/
10. https://www.landkreis-stendal.de/de/erklaerungen-lvg-evergabe.html
11. https://www.evergabe.de/
12. https://www.evergabe.de/hilfe-und-service
13. https://www.evergabe.de/leistungen-fuer-auftragnehmer/elektronische-angebotsabgabe
14. mailto:vergabekammer@lvwa.sachsen-anhalt.de?subject=TED

 
 
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