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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Elmstein - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2021112409130056314 / 600713-2021
Veröffentlicht :
24.11.2021
Angebotsabgabe bis :
21.12.2021
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71000000 - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
71327000 - Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
DE-Elmstein: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2021/S 228/2021 600713

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Gemeinde Elmstein
Postanschrift: Bahnhofstraße 14
Ort: Elmstein
NUTS-Code: DEB3C Bad Dürkheim
Postleitzahl: 67471
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Rechtsanwälte Prof. Dr. Rauch & Partner mbB
E-Mail: [6]vergabe@prof-rauch-baurecht.de
Telefon: +49 94129734-10
Fax: +49 94129734-11
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]www.elmstein.info
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHYRFJD/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Offizielle Bezeichnung: Rechtsanwälte Prof. Dr. Rauch & Partner mbB
Postanschrift: Hoppestraße 7
Ort: Regensburg
NUTS-Code: DE232 Regensburg, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 93049
Land: Deutschland
E-Mail: [9]vergabe@prof-rauch-baurecht.de
Telefon: +49 94129734-10
Fax: +49 94129734-11
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [10]www.prof-rauch-baurecht.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[11]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHYRFJD
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

TNW_TWP - Gemeinde Elmstein - Energetische, sanitäre u.
brandschutzrechtliche Sanierung mit barrierefreiem Zugang zum
Dorfgemeinschaftshaus Iggelbach
Referenznummer der Bekanntmachung: 247/21
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und
Ingenieurbüros und Prüfstellen
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Gemeinde Elmstein plant die energetische, sanitäre und
brandschutzrechtliche Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses Iggelbach
inkl. barrierefreiem Zugang.

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Beauftragt werden stufenweise Leistungen der Fachplanung
Tragwerksplanung gemäß Teil 4 Abschnitt 1 HOAI, § 51 HOAI i.V.m. Anlage
14 Nummer 14.1 HOAI in den Leistungsphasen 1-6.

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Zudem wird die folgende Besondere Leistung beauftragt:

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Ingenieurtechnische Kontrolle gemäß Anlage 14 Nummer 14.1 HOAI
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEB3C Bad Dürkheim
Hauptort der Ausführung:

67471 Elmstein Erfüllungsort für die Leistungen des Auftragnehmers ist
die Baustelle, soweit die Leistungen dort zu erbringen sind, im Übrigen
der Sitz des Auftraggebers.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Allgemein:

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Die Gemeinde Elmstein plant die energetische, sanitäre und
brandschutzrechtliche Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses Iggelbach
inkl. barrierefreiem Zugang.

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Das ehemalige Schulhaus aus dem Jahr 1905 ist das heutige,
denkmalgeschützte Dorfgemeinschaftshaus der Ortsgemeinde Elmstein-
Ortsteil Iggelbach in der Verbandsgemeinde Lambrecht.

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Der Wunsch der Gemeinde ist eine Sanierung des Gebäudes nach
energetischen, brandschutztechnischen und barrierefreien Anforderungen,
um den heutigen Ansprüchen eines zeitgemäßen Dorfgemeinschaftshauses
gerecht zu werden.

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Vorgesehen ist, dass die Hauptnutzung des Gebäudes auf das Erd- und
Obergeschoss beschränkt werden. Damit bleibt die Gebäudeklasse 2
eingehalten, bzw. nicht überschritten. Das bedeutet, dass die Räume im
Keller und Dachgeschoss Nebennutzflächen bleiben, die zukünftig
ausschließlich für Haustechnik und Lagerung genutzt werden. Erdgeschoss
und Obergeschoss werden mit ihren Raumgrößen, den vorgesehenen
Veranstaltungen und sonstigen Nutzungen, die Grenzen der
Versammlungsstätten-Richtlinien unterschreiten. Die eingehaltene
Gebäudeklasse 2 vermeidet somit Auflagen und hohe Investitionsgelder,
die bei einer höher gestuften Gebäudeklasse unumgänglich wären.
Außerdem soll die barrierefreie Nutzung ermöglicht werden.

.

Das denkmalgeschützte Gebäude wurde in einer grundsoliden Bauausführung
erstellt und erscheint nach 114 Jahren, immer noch in einer
außerordentlich guten baulichen Verfassung. Nach unserer Einschätzung,
würden die vorgesehenen Maßnahmen das geschichtsträchtige Bauwerk
nachhaltig bewahren. Zukünftige Generationen hätten einen gesicherten,
gesellschaftlichen Mittelpunkt der Gemeinde Iggelbach, der vielfältige
kulturelle Anlässe und Veranstaltungen gewährleistet. So könnte für
viele Bewohner, das bedeutende Schulhaus aus dem Jahr 1905, das
Ortsbild weiter prägen und dazu beitragen, den historischen Dorfkern zu
erhalten.

.

Das ehemalige denkmalgeschützte Dorfgemeinschaftshaus der Ortsgemeinde
Elmstein - Ortsteil Iggelbach wurde über viele Jahrzehnte regelmäßig,
umfangreich und vielfältig, auch durch eine Vielzahl von Vereinen
genutzt.

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Auf Grund eines unzureichenden Brandschutzes der Veranstaltungsräume,
dem Treppenhaus, dem Unter- und Dachgeschoss, hat die Kreisverwaltung
der Ortsgemeinde als Eigentümerin des Gebäudes, die Nutzung als
Dorfgemeinschaftshaus bis zur endgültigen Behebung dieser erheblichen,
Baumängel untersagt.

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Geplante Teilmaßnahmen:

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- Herstellen eines barrierefreien Zugangs zum Dorfgemeinschaftshaus

- Einbau einer Aufzugsanlage (Hofebenen, Erdgeschoss und Obergeschoss)

- Energetische Sanierung von: Räumen, Treppenhaus, Fassade und Dach

- Durchführung brandschutztechnischer Maßnahmen

- Erneuerung der: Heizungsanlage, Sanitäranlagen, Elektrotechnik

- Überarbeitung und Ergänzung der Außenanlagen

.

Die Maßnahme wird mithilfe von Zuwendungen des Bundes finanziert. Die
Zielsetzungen des Bundesförderprogramms zu Stärkung der dörflichen
Kommunikations- und Interaktionssituation sind zu beachten. Vorgaben
und Auflagen im Rahmen der Zuwendungsbewilligung sind einzuhalten.

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Die Kostenschätzung der Maßnahme sieht Ausgaben in Höhe von ca. 2,5
Mio. EUR vor.

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Die Vergabeunterlagen, insb. die beigefügte Kostenschätzung werden in
Bezug genommen.

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Termine:

.

Vorlage Bauantrag bis 01.07.2022

Ausschreibung der einzelnen Gewerke Okt./Nov. 2022

Baubeginn: März/April 2023

Bauzeit voraussichtlich 2 Jahre

Bauende / Einweihung ab Sommer 2025

Schlussverwendungsnachweis bis Ende 2025

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Die Angabe der Termine ist vorläufig. Der Abschluss der Maßnahme ist
zuwendungsbedingt einzuhalten.

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Leistungen:

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Beauftragt werden stufenweise Leistungen der Fachplanung
Tragwerksplanung gemäß Teil 4 Abschnitt 1 HOAI, § 51 HOAI i.V.m. Anlage
14 Nummer 14.1 HOAI in den Leistungsphasen 1-6.

Die Leistungsstufen gliedern sich wie folgt:

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Stufe 1: Leistungsphase 1, 2

Stufe 2: Leistungsphase 3, 4

Stufe 3: Leistungsphasen 5, 6

Stufe 4: Besondere Leistungen der Leistungsphase 8

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Zudem wird die folgende Besondere Leistung beauftragt:

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Ingenieurtechnische Kontrolle gemäß Anlage 14 Nummer 14.1 HOAI
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 15/03/2021
Ende: 31/12/2025
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

1.) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: 10 %

Umsatz (netto): Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahre beim Leistungsbild Fachplanung Tragwerksplanung

.

5 Punkte: ab 200.000 EUR Umsatz / Jahr

3 Punkte: ab 150.000 EUR Umsatz / Jahr

1 Punkt: ab 100.000 EUR Umsatz / Jahr

(Zwischenpunkte werden nicht vergeben)

.

2.) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

2.1.) Bürokapazität / Personalstärke, im Mittel der letzten 3 Jahre: 10
%

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5 Punkte: ab 3 Ingenieuren

3 Punkte: ab 2 Ingenieuren

1 Punkt: ab 1 Ingenieur

(Zwischenpunkte werden nicht vergeben)

.

2.2.) Referenzportfolio Bewerber (Büro): Tragwerksplanung

.

Referenzprojekte können eingereicht werden (und werden gewertet),
sofern die Fertigstellung (Bezugsfertigkeit/Inbetriebnahme) im Zeitraum
01.01.2015 bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten
Bewerbungsfrist erfolgt ist. [HINWEIS: Referenzprojekte können auch
dann eingereicht werden, sofern nur Teilleistungen beauftragt wurden.
Unabhängig davon ist die Fertigstellung
(Bezugsfertigkeit/Inbetriebnahme) maßgebend für die Wertung
eingereichter Referenzen].

Die Referenzen werden in einer Gesamtschau beurteilt und bewertet.
Gesamtschau bedeutet, dass alle eingereichten Referenzen in einer
wertenden Gesamtschau bewertet werden, d. h. es wird nicht jede
Referenz mathematisch bewertet und dann wird das arithmetische Mittel
errechnet, sondern es wird verglichen, inwieweit der Bewerber anhand
aller seiner vorgelegten Referenzprojekte insgesamt erwarten lässt, die
hier ausgeschriebene Aufgabe zu erfüllen. Dabei findet auch eine
Wertung im Vergleich zu den von den Mitbewerbern eingereichten
Referenzen statt. Vergeben werden 0 bis 5 Punkte. (0, 1, 2, 3, 4 oder 5
Punkte).

Der Auftraggeber behält sich vor, Referenzauskünfte einzuholen. Bei der
Wertung der Referenzen finden positive oder negative Auskünfte
Berücksichtigung. Bei negativen Auskünften führt dies zu einer
geringeren Bewertung dieser Referenz.

Die Gesamtschau orientiert sich an den insgesamt sehr gut
vergleichbaren Referenzen. Eine Referenz gilt dann als insgesamt sehr
gut vergleichbar, wenn alle diesbezüglich unten aufgelisteten Aspekte
kumulativ vorliegen. Es können jedoch auch Projekte eingereicht werden,
die außerhalb der Grenzen zur sehr guten Vergleichbarkeit liegen. Diese
werden im Rahmen der oben dargestellten Gesamtschau bewertet, dann
hingegen etwas abgeschwächter.

Eine Punktzahl von 5 Punkten kann (begrenzt nach oben) ab 3 insgesamt
sehr gut vergleichbaren Referenzen erreicht werden. Sollte kein
Bewerber über 3 insgesamt sehr gut vergleichbare Referenzen verfügen,
so erhält derjenige Bewerber die Höchstpunktzahl, dessen Portfolio in
der Gesamtschau am Besten ist.

.

Die Vergleichbarkeit der Referenzen im Rahmen der Gesamtschau wird
anhand folgender Kriterien beurteilt:

- Anzahl der Referenzen

- Vergleichbarkeit im Hinblick auf die Aufgabenstellung:

-- Tragwerksplanungen mit durchschnittlichem Schwierigkeitsgrad oder
höher für Gebäude (sehr gut vergleichbar)

-- Sanierungen, Umbauten (sehr gut vergleichbar)

-- Neubauten (gut vergleichbar)

-- Erfahrungen mit öffentlichen Auftraggebern (sehr gut vergleichbar)

-- Ingenieurtechnische Kontrolle erbracht (sehr gut vergleichbar)

-- Erfahrungen im Bereich Denkmalschutz / Denkmalpflege (sehr gut
vergleichbar)

- Vergleichbarkeit im Hinblick auf die erbrachten Leistungen (Angabe in
Prozentpunkten) in den Leistungsphasen 2-6 des Leistungsbildes
Tragwerksplanung (sehr gut vergleichbar, wenn insgesamt mind. 75
Prozent der Leistungen nach der jeweils geltenden HOAI erbracht worden
sind).

- Vergleichbarkeit im Hinblick auf die Größenordnung: Das vorstehende
Projekt hat eine Größenordnung von Projektkosten (KG 200-700) von ca.
2,0 Mio. EUR netto, die Referenzen sollten daher jedenfalls eine
Größenordnung von 1,5 Mio. EUR netto oder mehr aufweisen, um sehr gut
vergleichbar zu sein bzw. 1 Mio. EUR netto um gut vergleichbar zu sein.

.

Der Auftraggeber behält sich vor, Referenzauskünfte einzuholen. Bei der
Wertung der Referenzen finden positive oder negative Auskünfte
Berücksichtigung. Bei negativen Auskünften führt dies zu einer
geringeren Bewertung dieser Referenz.

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Bei Leistungen, die nicht nach der HOAI erbracht wurden (bei Leistungen
außerhalb Deutschlands oder durch Büros außerhalb Deutschlands), ist
darzulegen, dass die erbrachten Leistungen mit denen der HOAI
vergleichbar waren.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Stufenweise Beauftragung:

.

Stufe 1: Leistungsphasen 1 und 2

Stufe 2: Leistungsphasen 3 und 4

Stufe 3: Leistungsphasen 5 und 6

Stufe 4: Besondere Leistungen der Leistungsphase 8
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Vorgesehener Termin für die Fertigstellung des Bauvorhabens ist Sommer
2025.

.

Mit den Vergabeunterlagen werden weitere projektbezogene Unterlagen zur
Verfügung gestellt.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Der Nachweis zur Berufsausübung des Inhabers/der Inhaberin oder der
Führungskräfte des Unternehmens oder der Projektleitung ist durch
Vorlage der Berufszulassung (Nachweis Kammereintragung oder
Diplomurkunde (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH, Master, Bachelor oder
vergleichbare Berufszulassung) zu führen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Eigenerklärung über den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen:
Umsatz (netto) im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahre beim Leistungsbild Fachplanung Tragwerksplanung

.

Bei Bewerbergemeinschaften ist die Eigenerklärung von jedem Mitglied
der Bewerbergemeinschaft einzeln anzugeben.

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Nachweis auf Verlangen der Vergabestelle durch Bestätigung eines
vereidigten Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters oder entsprechend
testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn- und
Verlustrechnungen.

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Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers / der ARGE bei einem,
in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens
über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen
Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers, mit einer
Deckungssumme von mind. 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und von mind.
1,5 Mio. EUR für sonstige Schäden. Sie/Er hat zu gewährleisten, dass
zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe
der genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall muss die
Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das
Zweifache der Deckungssumme betragen.

Die Deckung muss über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt
erhalten bleiben. Bei einer ARGE muss der Versicherungsschutz auf die
ARGE ausgestellt sein. Alternativ kann eine gleichlautende
Versicherungsbestätigung ALLER ARGE-Mitglieder vorliegen (Mindestsummen
sind von jedem ARGE-Mitglied vorzuweisen), wenn in der jeweiligen
Bescheinigung der Passus enthalten ist, dass auch die Teilnahme an
Arbeitsgemeinschaften sowie das in diesem Zusammenhang bestehende
Risiko aus der gesamtschuldnerischen Haftung und dem Insolvenzrisiko
eines ARGE-Partners mitversichert ist. Eigenerklärungen diesbezüglich
sind vorläufig ausreichend.

Bei Erteilung des Auftrags muss der gültige Versicherungsschein
nachgereicht werden.

Der Auftragnehmer / die ARGE ist verpflichtet, dem Auftraggeber
jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Nachweise gem. § 46 Abs. 3 VgV; entsprechende Formblätter werden mit
den Ausschreibungsunterlagen zur Verfügung gestellt.

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Der Nachweis der fachlichen Qualifikation der tatsächlichen
Leistungserbringer im Auftragsfall oder des Inhabers/der Inhaberin oder
der Führungskräfte des Unternehmens ist durch Vorlage der
Berufszulassung (Nachweis Kammereintragung oder entsprechende Urkunde
(Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH, Master, Bachelor oder vergleichbare
Berufszulassung) zu führen.

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Eigenerklärungen über:

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A.) das jährliche Mittel der in den letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahren Beschäftigten (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH, Master,
Bachelor oder vergleichbare Berufszulassung)

B.) Referenzen (Die Angaben sind in den entsprechenden Formblättern
"Bewerbungsbogen/Projektdatenblätter" zu machen):

Referenzportfolio Bewerber gesamt (Dorfgemeinschaftshaus) der letzten 6
Jahre Fertigstellung (Bezugsfertigkeit/Inbetriebnahme) zwischen
01.01.2015 und dem Ablauf der unter IV.2.2 genannten Bewerbungsfrist
(Hinweis: Referenzprojekte können auch dann eingereicht werden, sofern
nur Teilleistungen beauftragt wurden. Unabhängig davon ist die
Fertigstellung (Bezugsfertigkeit/Inbetriebnahme) maßgebend für die
Wertung eingereichter Referenzen) mit Angaben zu:

a.) Auftraggeber

b.) Art der Aufgabenstellung: Tragwerksplanungen mit durchschnittlichem
Schwierigkeitsgrad oder höher für Gebäude; Sanierungen, Umbauten;
Neubauten; Erfahrungen mit öffentlichen Auftraggebern;
Ingenieurtechnische Kontrolle erbracht; Erfahrungen im Bereich
Denkmalschutz / Denkmalpflege

c.) erbrachte Leistungen in den Leistungsphasen 2-6 des Leistungsbildes
Tragwerksplanung (Angabe in Prozentpunkten)

d.) Größenordnung des Projekts: Das vorstehende Projekt hat eine
Größenordnung von Projektkosten (KG 200-700) von ca. 2,0 Mio. EUR
netto, die Referenzen sollten daher jedenfalls eine Größenordnung von
1,5 Mio. EUR netto oder mehr aufweisen, um sehr gut vergleichbar zu
sein bzw. 1 Mio. EUR netto um gut vergleichbar zu sein.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Referenzprojekte finden nur insoweit Berücksichtigung, als die
Fertigstellung (Bezugsfertigkeit/Inbetriebnahme) zwischen 01.01.2015
und dem Ablauf der unter IV.2.2.) genannten Bewerbungsfrist
stattgefunden hat. Referenzprojekte können auch dann eingereicht
werden, sofern nur Teilleistungen beauftragt wurden. Unabhängig davon
ist die Fertigstellung (Bezugsfertigkeit/Inbetriebnahme) maßgebend für
die Wertung eingereichter Referenzen.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Ingenieure; Landesgesetz zum Schutz der Berufsbezeichnungen im
Ingenieurwesen und über die Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz (IngKaG)
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 21/12/2021
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 2 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Angebote)

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Der Bewerber hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB
vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den
Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren

- gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder

- gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder

- gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr
als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder
einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist.

.

Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:

Einzelbewerber oder Arbeitsgemeinschaft (ARGE), gesamtschuldnerisch
haftend mit bevollmächtigtem Vertreter, Mehrfachbewerbungen einzelner
Mitglieder einer ARGE sind unzulässig und führen zur
Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften im
weiteren Verfahren.

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Bewerbungen sind nur und ausschließlich auf den zum Download gestellten
Bewerbungsunterlagen zulässig. Teilnahmeanträge, für die nicht die zum
Download gestellten Bewerbungsunterlagen/-formulare verwendet werden,
werden ausgeschlossen.

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Anfragen, Nachfragen etc. sind AUSSCHLIESSLICH nach der Registrierung
über die Vergabeplattform zu stellen.

.

DIE BIETERKOMMUNIKATION ERFOLGT AUSSCHLIESSLICH ÜBER DAS DEUTSCHE
VERGABEPORTAL (DTVP), UM SICHERZUSTELLEN, DASS BIETER UND VERGABESTELLE
ÜBER VERSANDTE NACHRICHTEN AUCH EINE E-MAIL-BENACHRICHTIGUNG ERHALTEN.

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Das Formular "Teilnahmeantrag und Bewerbungsunterlagen" ist zwingend
einzureichen, fehlt dieses ist die Bewerbung ganz auszuschließen.

.

Die Bewerbung selbst muss elektronisch über die Vergabeplattform über
das herunterzuladende Bietertool unter dem Reiter "Teilnahmeanträge"
(NICHT als Nachricht oder per E-Mail) eingereicht werden. Bei dem
Formular "Bewerbungsbogen" inkl. Anlagen handelt es sich um das
Hauptformular der Bewerbungsunterlagen (dieser gilt für den Bewerber
bzw. die ARGE insgesamt). Wenn und soweit die dort gemachten Angaben
nicht vollständig oder falsch sind, geht dies zu Lasten des Bewerbers.
Der Auftraggeber behält sich vor, im Teilnahmeantrag fehlende und
unvollständige Erklärungen und Nachweise, die bis zum Ablauf der
Bewerbungsfrist (IV.2.2) nicht vorgelegt werden, bis zum Ablauf einer
zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern; die Bewerber haben keinen
Anspruch darauf, dass der Auftraggeber von dieser
Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht. Eine unvollständige
Einreichung führt, wenn die Vergabestelle von der
Nachforderungsmöglichkeit nicht Gebrauch macht, oder eine Nachforderung
fruchtlos geblieben ist, zum Ausschluss aus dem Verfahren. Broschüren
und weitere Unterlagen zur Vorstellung des Büros sind ausdrücklich
nicht erwünscht und werden nicht berücksichtigt.

.

Eine Registrierung ist für den Download der Unterlagen nicht
erforderlich. Es wird jedoch eine Registrierung auf der
Vergabeplattform empfohlen. Sollten Fragen zu den Bewerbungsunterlagen
gestellt werden, so werden die Antworten hierauf in die Plattform
eingestellt werden. Im Falle einer Registrierung bekommt der Bewerber
eine Mitteilung hierüber, auch wenn Unterlagen geändert werden sollten.
Ohne diese freiwillige Registrierung ist der Bewerber selbst dafür
verantwortlich, sich zu informieren, ob es Änderungen oder Antworten
gibt.

.

Fragen sind so rechtzeitig (spätestens jedoch 9 Kalendertage vor
Fristablauf) zu stellen, sodass dem Auftraggeber unter Berücksichtigung
interner Abstimmungsprozesse eine Beantwortung spätestens 6 Tage vor
Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der
Teilnahmeanträge möglich ist. Der Auftraggeber behält sich vor, nicht
rechtzeitig gestellte Fragen gar nicht oder innerhalb von weniger als 6
Tagen vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der
Teilnahmeanträge zu beantworten (ggf. ohne Fristverlängerung).

Bekanntmachungs-ID: CXP4YHYRFJD
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland-Pfalz bei dem
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Postanschrift: Stiftsstraße 9
Ort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig (§ 160 Abs. 3 GWB), soweit:

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat;

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
19/11/2021

References

6. mailto:vergabe@prof-rauch-baurecht.de?subject=TED
7. http://www.elmstein.info/
8. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHYRFJD/documents
9. mailto:vergabe@prof-rauch-baurecht.de?subject=TED
10. http://www.prof-rauch-baurecht.de/
11. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHYRFJD

 
 
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