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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Berlin - Verpachtung der Kantine Kiezkueche
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2022080411593983058 / 808782-2022
Veröffentlicht :
04.08.2022
Anforderung der Unterlagen bis :
15.09.2022
Angebotsabgabe bis :
15.09.2022
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
70200000 - Dienstleistungen der Vermietung oder Verpachtung von Immobilien im Eigenbesitz
Interessenbekundungsverfahren zur Verpachtung der Kantine Kiezkueche im Kulturzentrum Alte Schule Doerpfeldstrasse in
12489 Berlin
Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin
Serviceeinheit Facility Management
Zentraler Einkauf
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Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin, PF 910240, 12414 Berlin (Postanschrift)
Geschäftszeichen (bitte angeben)
TK 31082022-1000
Bearbeiter:
Stellenzeichen:
Telefon: +49 30 90297
E-Mail: zentraler-einkauf@ba-tk.berlin.de
Elektronische Zugangseröffnung gemäß
3a Abs. 1 VwVfG
www.treptow-koepenick.de
Datum: 25.07.2022

Bekanntmachung des Interessenbekundungsverfahrens für den Betrieb der Kantine /
Kiezküche im Kulturzentrum Alte Schule
Das Verfahren wird über die Vergabeplattform des Landes Berlin (www.vergabe.berlin.de)
durchgeführt.
Für die sogenannte Kantine / Kiezküche im Kulturzentrum Alte Schule (KAS), Dörpfeldstraße
54-56, 12489 Berlin wird ein neuer Betreibender gesucht
Es muss ein diskriminierungsfreier und barrierefreier Betrieb und Zugang gewährleistet
werden, so dass niemand in der Nutzung der Kantine / Kiezküche benachteiligt wird.
Objektbeschreibung
Die folgenden Flächen stehen für die Nutzung durch den oder die Betreibende zur Verfügung
(ohne Aufmaß):
Küche 23,70 m
WC/Dusche 6,04 m
Putzraum 3,56 m
Spülküche 13,67 m
Umkleide 10,98 m
Abstellküche 16,81 m
Abstellraum 10,80 m
Flur 10,40 m
Speisesaal 104,77 m

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Gesamt 200,73 m
Gäste-WCs stehen im Haus zur Verfügung.
Ein Grundriss der Küchenfläche und dem Bürgersaal findet sich in Anlage 1.
Öffnungszeiten und Raumnutzung
Der Verkaufsbetrieb der Kantine soll von Montag bis Samstag von 09:00 Uhr bis 13:30 Uhr
erfolgen. Die tägliche Vor- und Nachbereitungszeit beträgt je 30 Minuten. Der Bürgersaal
(104,77 m) steht der Kiezküche von 09:00 Uhr bis 13:30 Uhr zum Verkauf von Speisen und
Getränken zur Verfügung und muss bis 14:00 Uhr übergeben sein.
Das zur Verfügung gestellte Mobiliar und die Böden des Bürgersaals sind durch den Betreiber
täglich zu reinigen und immer gemäß Bestuhlungsplan (Anlage 5) zu hinterlassen. Die
Versorgung von diversen Veranstaltungen im Haus sind nicht Bestandteil dieses
Interessenbekundungsverfahrens und können bei Bedarf durch die Nutzenden vor Ort
gesondert vereinbart werden. Die für den Betrieb nötigen Konzessionen und Genehmigungen
liegen in der Verantwortung des oder der Betreibenden.
Ausstattung
Die Küchenräume werden von Seiten des Eigentümers mit den festen Ausstattungselementen
(siehe Anlage 2 und 3) eingerichtet. Die Anschaffung von zusätzlichen mobilen
Ausstattungselementen wie Kühlschränken, Anrichte- und Ablagetischen, Regalen für Küche
und Lagerräume sowie sämtliches Kochutensil wie Töpfe und Kochgerät, Geschirr, Gläser und
Bestecke erfolgt durch den Küchenbetreiber. Bei der Beschaffung der elektrischen Geräte ist
auf energetisch effiziente Geräte zu achten.
Für die feste Küchenausstattung wird durch die SE FM eine Kaution in Höhe von 7500,00
erhoben. Die Kaution ist mit Unterzeichnung des Vertrages auf ein noch zu benennendes
Konto im Bezirksamt zu hinterlegen.
Angebotsumfang
In den Kantinen der öffentlichen Einrichtungen in Berlin sollen, entsprechend den
Handlungszielen der lokalen Agenda 21 bis 2030, zu mindestens 15 % Nahrungsmittel
verwendet werden, die nach ökologischen Kriterien erzeugt wurden. Hierfür gilt mindestens
der jeweilige Standard der Verordnung (EG) Nr. 834/2007
Seit Januar 2019 ist der Bezirk Treptow-Köpenick ein Fair Trade-Bezirk. Dies soll sich auch in
der Kantine in der Alten Schule wiederspiegeln.
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Der Bürgersaal hat 76 Plätze an 19 Tischen (Variante siehe Anlage 5). Das Angebot
beinhaltet ein täglich wechselndes Speiseangebot. Mindestens zwei warme Mittagessen (je
ein Normalkostessen und ein vegetarisch/veganes Gericht). Hinzu kommt ein Salatgericht,
kleine Speisen und Nachtische.
Die Essen sind nach den Grundsätzen einer gesunden Ernährung (siehe Lebensmittelkompass
der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. - DGE) herzustellen. Die Verwendung von
Konservierungsstoffen, Geschmacksverstärkern, Verdickungsmitteln, Farbstoffen und
genetisch veränderte Lebensmitteln, in Ausnahmefällen, ist in den Speiseplänen anzugeben.
Angaben zu den Inhaltsstoffen gegen die ggf. Unverträglichkeiten bestehen könnten (z. B.
Allergieauslöser) sind zu machen. Der Speiseplan muss eine wechselnde Speisenfolge
sichern. Auf den Speiseplänen ist der Energiewert der Speisen in Joule und Kilokalorien sowie
die Fett- und Zuckerwerte in Gramm anzugeben.
Es wird die Bedienung der Mittagsgäste am Tisch erwartet, aber auch die Möglichkeit der
Selbstbedienung soll geboten sein.
Die folgenden Nachhaltigkeitsaspekte sind umzusetzen:
Basics:
Jeweils ein Essen täglich sollte vegetarisch oder vegan sein.
Jeweils ein Essen täglich sollte entweder Bio oder regional/saisonal sein (dies muss
nicht unabdingbar das vegetarische/vegane Gericht sein).
täglich ein Eintopfgericht / Suppe
Täglich sollte ein frischer Salat und Obst im Angebot (mindestens ein Produkt Bio) sein.
Es wird auf Einweggeschirr und -besteck verzichtet.
Es wird auf Portionsverpackungen verzichtet (Ketchup, Salz, Zucker, Kaffeemilch, etc.).
Abfalltrennung und Müllvermeidung
Lebensmittelabfall getrennt
Erweitert:
Beachtung der Anlage 4 Auszug VwvBU
Die Kontrolle zur Einhaltung der Biolieferkette erfolgt durch das Bezirksamt und
ist vor Ort einsehbar zu hinterlegen.
Personal
Das Personal wird auf eigene Rechnung eingestellt.
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Es darf grundsätzlich nur sozialversicherungspflichtiges Personal mit tariflicher Bezahlung
beschäftigt werden.
Öffentlichkeitsarbeit und Werbung
Zur öffentlichkeitswirksamen Bewerbung der Kiezküche und ihres Wochenangebots besteht
die Möglichkeit der Teilnutzung des Schaukastens in der Dörpfeldstraße und die
Bereitstellung eines Aufstellers zur Auslage des Speiseplans im Bürgersaal. Die ortsfeste
Anbringung eines Aufstellers oder einer Werbetafel auf dem Grundstück bzw. im Gebäude
der KAS bedarf der Genehmigung durch das Amt für Weiterbildung und Kultur.
Anlieferung
Für die Anlieferung von Waren in das Kulturzentrum Alte Schule steht hofseitig ein PKWStellplatz zur Verfügung. Das Parken
ist nicht gestattet.
Müllentsorgung
Für die Müll- und Speisenentsorgung unterhält der Küchenbetreiber mit der BSR einen
eigenen Vertrag mit eigenen Mülltonnen. Hofseitig existiert dafür ein begrenztes Areal.
Reinigung Abluft und Fettabscheider
Die Reinigung und Entsorgung des Fettabscheiders sowie der Abluftanlage wird durch den
oder die Betreibenden übernommen. Die Wartung und Überprüfung dieser Anlagen wird
durch den Eigentümer übernommen und auf die Betriebskosten umgeschlagen.
Das Interessenbekundungsverfahren erfolgt in 2 Stufen:
Stufe 1 Teilnahmewettbewerb:
Interessenten werden in einem ersten Verfahrensschritt gebeten, sich mit nachfolgend
aufgeführten Bewerbungsunterlagen fristgerecht um die Teilnahme zu bewerben.
Geforderte Unterlagen in Stufe 1:
Kurzdarstellung des Unternehmens (Umsatz der letzten drei Jahre)
Referenzliste/ Nachweis über entsprechende Erfahrungen mit ähnlichen Projekten (der
letzten drei Jahre)
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Kurzdarstellung des Betriebskonzeptes für die Kiezküche und möglicher
Cateringangebote für Veranstaltungen im Hause
Vorlage eines Muster-Speiseplans über den Zeitraum von zwei Wochen unter
Berücksichtigung der basisvorgaben einschließlich der Preisspanne für das jeweilige
Gericht
Wirtschaftliche Darstellung einer möglichen Betreibung (Hierbei soll im Wesentlichen
auf den voraussichtlichen Personaleinsatz eingegangen werden.)
Nachweis der Eintragung in das Berufs- und Handelsregisters am Sitz oder Wohnort
Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes
Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkassen (soweit der Betrieb
beitragspflichtig ist)
Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung
Erklärung zur Freigabe und Nutzung der Unterlagen innerhalb des
Verfahrensbeteiligten aus dem Bezirksamt. (Vertraulichkeitserklärung)
Die Interessensbekundung mit den zugehörigen Unterlagen ist bis
31.08.2022 um 10:00 Uhr
In Textform über die Vergabeplattform Berlins einzureichen.
Eine Besichtigung der Räume ist nach Absprache möglich. Die bauliche Fertigstellung ist
jedoch erst für den 31.10.2022 geplant.
Die geforderten Unterlagen dienen als Grundlage für die Wertung der eingegangenen
Angebote.
Folgende Eignungsanforderungen müssen erfüllt werden:
1. Nachweis der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister
2. Vorlage von Referenzen über vergleichbare Leistungen in den letzten drei
abgeschlossenen Geschäftsjahren
3. Nachweis über den Umsatz mit vergleichbaren Leistungen in den letzten drei
abgeschlossenen Geschäftsjahren.
Mindestanforderung: 40.000 EUR netto im Jahresdurchschnitt
4. Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes
5. Unbedenklichkeitsbescheinigung der Krankenkassen
6. Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung
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Hierbei wird nach vorher festgelegten Auswahlkriterien die Bewerbenden mit der höchsten
Punktzahl ausgewählt. Bei gleicher Punktzahl entscheidet das Los. Zur Teilnahme an der
Phase 2 werden mindestens drei, jedoch maximal fünf Bewerber und Bewerberinnen
aufgefordert.
Auswahlkriterien:
1. Kurzdarstellung Betriebskonzept für die Kiezküche und möglicher Cateringangebote
für Veranstaltungen im Hause
2. Musterspeiseplan für zwei Wochen
Die Bewertung wird durch ein Gremium erfolgen. Die Bewertung wird in den
Vergabeunterlagen dargestellt.
Stufe 2 Teilnahme der ausgewählten Bewerber an der Verhandlungsphase:
Das Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin wird mit den ausgewählten Bewerbenden,
welche in der Phase 1 das Gremium überzeugten, die Verhandlungsphase einleiten.
Das Auswahlverfahren wird von 3-5 Vertreter_innen des Bezirksamtes durchgeführt. Im Zuge
dieses Verfahrens wird ein Muster-Pachtvertrag zur Verfügung gestellt.
Hinweis:
Es wird darauf hingewiesen, dass es sich bei diesem Interessenbekundungsverfahren nicht um
ein Verfahren zur Vergabe eines öffentlichen Auftrags handelt. Das
Interessenbekundungsverfahren dient zur Findung eines Bewerbers zum Abschluss eines
Pachtvertrages. Zur Wertung der Angebote werden in der Phase 2 Gespräche mit den
ausgewählten Bewerbenden geführt. Dies führt nicht dazu, dass weder die Bewerbenden,
noch das Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin an ihre Angebote gebunden sind. Aus
diesem Grund entsteht keinerlei rechtliche Bindung.
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Die eingereichten Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Bezirksamt Treptow-Köpenick von
Berlin. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht. Das Bezirksamt Treptow-Köpenick
behält sich vor, dass Interessenbekundungsverfahren zu beenden, ohne in den nächsten
Verfahrensschritt einzutreten.

Source: 4 https://service.bund.de/IMPORTE/Ausschreibungen/svb/2022/07/145704.html
Data Acquisition via: p8000000

 
 
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