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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Ortenberg - Erstellung eines Gestaltungsleitbildes und Durchführung von städtebaulich-architektonischen Beratungsleistungen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2022080411595283140 / 808866-2022
Veröffentlicht :
04.08.2022
Anforderung der Unterlagen bis :
07.09.2022
Angebotsabgabe bis :
07.09.2022
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Erstellung eines Gestaltungsleitbildes und Durchführung von städtebaulich-architektonischen Beratungsleistungen
für den Verbund Oberes Niddertal im Rahmen des Förderprogramms Lebendige Zentren.

Vergabenummer/Aktenzeichen: LZ-ON-IK15-B
1. Auftraggeber (Vergabestelle) / Einreichung der Teilnahmeanträge / Zuschlagserteilung:
Offizielle Bezeichnung:Magistrat der Stadt Ortenberg
Straße:Lauterbacher Straße 2
Stadt/Ort:63683 Ortenberg
Land:Deutschland (DE)
Kontaktstelle(n) :Bauamt
Zu Hdn. von :Maria Jansen
Telefon:06046-8000-46
E-Mail:m.jansen@ortenberg.net
2. Art der Vergabe: Beschränkte Ausschreibung mit Teilnahmewettbewerb gemäß UVgO
3. Form, in der Teilnahmeanträge/Angebote einzureichen sind:
[ ] elektronisch
[ ] in Textform
[ ] mit fortgeschrittener/m Signatur/Siegel
[ ] mit qualifizierter/m Signatur/Siegel
[x] schriftlich
4.
5. Bezeichnung des Auftrags: Erstellung eines Gestaltungsleitbildes und Durchführung von
städtebaulich-architektonischen Beratungsleistungen für den Verbund Oberes Niddertal im Rahmen des Förderprogramms Lebendige
Zentren.
Vergabenummer/Aktenzeichen: LZ-ON-IK15-B
Art des Auftrags: Dienstleistung
Art und Umfang der Leistung: Informationen zum Vergabeverfahren
Das Vergabeverfahren ist in zwei Stufen gegliedert:
1. Teilnahmewettbewerb
2. Beschränkte Ausschreibung
Im Teilnahmewettbewerb teilen alle interessierten Unternehmen Ihr Interesse an einer Auftragsvergabe mit und weisen
gleichzeitig die erforderliche Eignung der Bekanntmachung nach. Bitte bewerben Sie sich unter den genannten Bewerbungsbedingung.
Erst nach Durchführung des Teilnahmewettbewerbes werden die geeigneten Bieter zur Abgabe eines Angebotes im Rahmen der
beschränkten Ausschreibung aufgefordert. Eine Bewerbung ohne Angabe der Bewerbungsbedingungen scheidet aus dem folgenden
Verfahren aus und bekommt keine Ausschreibungsunterlagen.

Ausgangslage
Die Kommunen Ortenberg, Hirzenhain und Gedern wurden als interkommunaler Verbund im Jahr 2019 in das Städtebauförderprogramm
Lebendige Zentren aufgenommen. Hierfür wurde im Jahr 2021 ein Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK)
erarbeitet, in dem die bestehenden städtebaulichen, funktionalen und strukturellen Defizite der drei Kommunen identifiziert
und handlungsleitende Maßnahmen empfohlen wurden, um die Lebens-, Wohn- und Arbeitsqualität am interkommunalen Standort
nachhaltig zu verbessern.
Als Einzelmaßnahme des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes ist die Umsetzung eines Anreizprogramms zur
Förderung privater Modernisierungs- und Begrünungsmaßnahmen vorgesehen. Die Kommunen fördern die Modernisierung und
Instandsetzung sanierungsbedürftiger Gebäude in den Fördergebieten (Kernbereichen) durch einen finanziellen Zuschuss.
Denkmalrelevante Vorgaben und Anforderungen hinsichtlich Barrierefreiheit und Klimaschutz gilt es zu berücksichtigen.
Grundsätzlich sind nur private Maßnahmen mit Relevanz für den öffentlichen Raum förderfähig.
Ziel der Kommunen ist es, die bestehende Bausubstanz nachhaltig zu erhalten und zu verbessern sowie das städtebauliche
Erscheinungsbild in den Kernbereichen positiv herauszubilden.
Als Grundlage für die Umsetzung des Anreizprogramms soll ein Gestaltungsleitbild bestehend aus Analyse und
Handlungsempfehlungen erstellt werden.
Für die Umsetzung des Anreizprogramms sollen die privaten Antragssteller:innen begleitend eine städtebaulich-architektonisch
Beratungsleistung im Sinne des Gestaltungsleitbildes erhalten.
Grundlage der Förderung sind die bei Antragstellung aktuell gültigen Richtlinien des Landes Hessen zur Förderung der
Nachhaltigen Stadtentwicklung (RiLiSE) des zuständigen Hessischen Ministeriums. Die Förderung finanziert sich aus Bundes- und
Landesmitteln sowie aus Anteilsfinanzierungen der Kommunen.
Geltungsbereich
Der Geltungsbereich für das Gestaltungsleitbild umfasst die Fördergebiete der Kommunen Ortenberg, Hirzenhain und Gedern,
welche jeweils die Kernbereiche umfassen. Für das interkommunale Anreizprogramm sind Grundstückseigentümer:in, im Fall der
Belastung mit einem Erbbaurecht der/die Erbbauberechtigte mit einem Erbbauvertrag ab 66 Jahren und Inhaber:innen eines dinglich
gesicherten Rechts antragsberichtet. Darüber hinaus können sich diese durch eine schriftlich bevollmächtigte Person
vertreten lassen. Wohnungseigentümergemeinschaften gelten als antragsberechtigt, wenn eine Einverständniserklärung der
Gemeinschaft vorgewiesen werden kann. Vergleichbares gilt für Geschäftsinhaber:innen, diese sind antragsberechtigt, sofern
eine schriftliche Einwilligung und Abtretungserklärung des/der Grundstückseigentümer:in vorliegt.

Art und Umfang der Leistung
(1) Erstellung eines Gestaltungsleitbildes
Das zu erstellende Gestaltungsleitbild stellt die Grundlage für das Anreizprogramm dar und soll zwei inhaltliche Schwerpunkte
enthalten.
Auf der einen Seite soll das Leitbild für Gebäudeeigentümer:innen auf nachvollziehbare Weise Möglichkeiten aufzeigen, wie
Gebäude, Vorgärten, Eingangsbereiche, Schaufensteranlagen und Hofsituationen positiv saniert, modernisiert und umgestaltet
werden könnten. Insbesondere soll das Thema der eigenen Immobilie sensibilisiert werden und verdeutlichen, dass diese den
orts-/stadtbildprägenden Charakter beeinflussen können. Das gemeinschaftliche Zusammenspiel ohne Aufgabe der Individualität
soll dabei vermittelt werden. Typische Merkmale von Bauzeiten und -stilen sowie kommunale Entwicklungen sollen dargestellt
werden und Aufmerksamkeit für diese Themenbereiche bei den Immobilieneigentümer:innen geweckt werden.
Auf der anderen Seite sollen in diesem Sinne auch geeignete Begrünungs-, Entsiegelungs- und Gestaltungsmaßnahmen aufgezeigt
werden, die sich positiv auf das Erscheinungsbild und langfristig auf die klimatischen Verhältnisse der Kommune auswirken.
Dies können beispielsweise neben Gestaltungsmaßnahmen zu Materialien und heimischen Pflanzenarten auch Bezüge auf
präventive Maßnahmen zur Ableitung oder Aufnahme von Niederschlagswasser beinhalten. Mit dem Anreizprogramm sollen bei
Privatpersonen das Thema Klimaanpassung und geeignete Maßnahmen in diesem Bereich nähergebracht werden. Die Landesgartenschau
in Oberhessen für das Jahr 2027 ist bei der Umsetzung der Maßnahme grundsätzlich zu berücksichtigen.
Besonderes Augenmerk ist auf den Bestand historischer und außergewöhnlicher Bauwerke zu legen. Diese sind in ihrer
Baustruktur und in abgeleiteten Handlungsempfehlungen eigenständig zu betrachten. Darüber hinaus finden sich zahlreiche
stadtbild-/ortsbildprägende Gebäude in den Kernbereichen, die aufgrund ihrer Geschichte, Strahlkraft oder ihres Baustils den
Stadt- bzw. Ortskernen einen eigenen Charakter geben.
Ziel ist, langfristig ein aufeinander abgestimmtes Gesamtbild entstehen zu lassen und die Qualitäten der Straßenzüge in den
Kernbereichen stärker hervorzuheben.
(2) Begleitende städtebauliche-architektonische Beratung
Die Beratungsleistung dient als Grundberatung für städtebauliche und gestalterische Modernisierungs- und
Instandsetzungsmaßnahmen sowie bei Freiraum- und Grünflächenentwicklungen- und ist auch in Hinblick auf die Belange des
Klimaschutzes ein zentraler Baustein des Anreizprogramms. Technische und gestalterische Fragestellungen sollen im Einklang mit
dem Gestaltungsleitbild mit den privaten Eigentümer:innen erörtert werden. Auf die Themen des Gestaltungsleitbildes soll
verwiesen und weiter sensibilisiert werden.
Auftragsgegenstand ist neben einer persönlichen Beratung vor Ort ebenso die Anfertigung von zeichnerischen Darstellungen oder
Visualisierungen des Vorhabens. Die Beratungsleistung ist verpflichtender Teil der Antragsstellung für Privatpersonen im
Rahmen des Anreizprogramms. Die Visualisierungen oder grafische Aufbereitungen der zukünftigen Gestaltungsmaßnahmen dienen
als Grundlage für die Entscheidung der privaten Eigentümer:innen und für die Bewilligung der Bezuschussung durch die
jeweilige Kommune.
Die Dokumentation der Beratungsleitung muss mit einem Formular für die Zweckbindungsfristen und bis zur Prüfung des
Städtebauförderprogramms schriftlich festgehalten werden. Die Aufgabe und Erarbeitung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem
Fördergebietsmanagement.
Die Antragsstellung und weitere Begleitung der Privatpersonen im Anreizprogramm erfolgt durch das Fördergebietsmanagement. Die
Beratungsleistung ist dabei ein wesentlicher Baustein. Die Aufgabenstellung hat in enger Abstimmung und im Austausch mit dem
Fördergebietsmanagement und den Kommunen zu erfolgen.
Leistungsbeschreibung
Unter dem Gestaltungsleitbild wird ein Gesamtwerk für die drei Geltungsbereiche erwartet, welches die Gebäude in den drei
Geltungsbereichen städtebaulich analysiert und eine gestalterische Aussage zu folgenden Elementen trifft:
? Bebauung
? Freiflächen
? Werbeanlagen
? ggf. Sondernutzungen
Beim inhaltlichen Aufbau sollte im Vorfeld eine Kurzdarstellung der (kultur-)historischen Entwicklung der Region mit Blick in
die einzelnen Kommunen vorgenommen werden, um Interessierten die Entwicklung ihrer Kommune darzustellen. Auf Basis einer
durchzuführenden Bestandserhebung und -analyse der Geltungsbereiche sind inhaltlichen Schwerpunktthemen bei (A)
Modernisierung/Instandsetzung von Gebäuden und bei (B) Maßnahmen im öffentlich einsehbaren Außenbereich zu
berücksichtigen. Folgende Aspekte sollten in der Analysephase berücksichtigt werden:
(A) im Bereich Gebäude
Untersuchung auszuwählender oder ausgewählter Immobilien hinsichtlich folgender architektonischer Bestandteile wie
- Fassade
insbesondere Gliederung, Materialität, Farbgebung, Sockelausbildung, Vorgaben für Dämmungen und Fassadenbegrünung, Erker,
sonstige Gestaltungselemente wie Werbeanlagen
- Öffnungen
insbesondere Schaufenster, Fenster, Zugänge, Zufahrten
- Beleuchtungen
z. B. von Hauseingängen, Schaufenstern, Fassadenbeleuchtung
- Vorbauten
z. B. Wetterschutzanlagen, Überdachungen, etc.
- Dach
z.B. Dachform, Materialität, Gliederung, Dachaufbauten, Gauben, Dachterrassen etc.
- Farbleitplanung
(B) im Bereich Grün-/ Freiflächen
Untersuchung auszuwählender oder ausgewählter Immobilien hinsichtlich folgender Gestaltungselement im Außenbereich wie
- Beläge
insbesondere Pflaster, Schotter, wassergebundene Decken, Klimaanpassungen etc.
- Begrünung
mit Blick auf Baumbestand, Pflanzenarten, Sträucher, klimagerechter Bestand, Fassadenbegrünungen etc.
- Einfriedungen und Stadtmobiliar
hierzu zählen u.a. Zäune, Bänke, Müll- und Lagerplätze, Sonderelemente
Auf Grundlage der Analyseergebnisse sollen Gestaltungs- und Handlungsempfehlungen oder Best-Practice-Beispiele in den oben
geführten Unterthemen in Bild und Wort festgehalten werden. Hierzu können zählen:
- regionale Materialien
- Baustil-Eigenschaften
- Klimatische Aufwertung von Freiflächen
Erarbeitung von Vorschlägen/Beispielen zur verzögerten Ableitung oder Aufnahme von Niederschlagswasser
Das Gestaltungsleitbild stellt die Grundlage für spätere Beratungsleistungen für Interessierten im Rahmen des
interkommunalen Anreizprogramms dar.
Der gesamte Bearbeitungsprozess ist durch eine umfassende Beteiligung der jeweiligen Akteur:innen (insb.
Immobilieneigentümer:innen, Gewerbetreibende, Bewohner:innen, Politik, Verwaltung) durchzuführen. Dies ist bei der
Angebotserstellung zu berücksichtigen.
Bei der Erstellung des Angebots sind folgenden Vor-Ort-Präsenzen inklusiver Vor- und Nachbereitungsarbeiten einzuberechnen:
- Erhebungen / Analyse
- 2x Besprechungsrunden Lenkungsgruppe (Zwischenstand, Endversion)
voraussichtliche Dauer pro Sitzung: 2 Stunden
- 1x Teilnahme an einer Sitzung der Lokalen Partnerschaften (LOPA)
voraussichtliche Dauer der Veranstaltung: 1,5 Stunden im Abendbereich
- 1x Beteiligungsprozess an allen drei Standorten zur Abstimmung mit den jeweiligen Akteur:innen (vorzugsweise in Präsenz)
- 1x Interkommunale Ausschusssitzung (Endversion)
voraussichtliche Dauer pro Präsentation: 1 Stunde

Das Gestaltungsleitbild sowie Planunterlagen sind der Auftraggeberin in digitaler Form (Bericht im pdf- und Pläne zusätzlich
im dwg-Format) zu übergeben. Das Gestaltungsleitbild ist in einem finalen Layout als eine Gestaltungsfibel für die
Öffentlichkeitsarbeit aufzubereiten und als Druckfassung vorzulegen. De Aufgabenstellung ist als Pauschalhonorar anzugeben.

(2) Städtebaulich-architektonische Beratungsleistungen
Aufgrund der bereits bestehenden hohen Nachfrage soll die Beratungsleistung bereits parallel zur Erstellung des
Gestaltungsleitbildes aufgenommen werden. Die Aufgabenstellung schließt an die Inhalte des Gestaltungsleitbildes an und soll
die Anforderungen des Anreizprogramms erfüllen. Hierbei zählt es insbesondere die privaten Bauherr:innen in den Bereichen
Städtehau und Architektur zu beraten. Die Tätigkeiten finden außerhalb der HOAI statt. Punktuelle Zusammenarbeit und
Austauschgespräche mit durch die Bauherrschaft beauftragten Fachleuten sind möglich und gewünscht und können die Gespräche
zu den Bauherr:innen ersetzen.
Pro Flurstück können zwei Anträge auf Förderung im Anreizprogramm gestellt werden. Diese umfassen die beiden Bereiche (A)
Gebäude und (B) Außenbereiche. Die maximale Förderquote und -summe sowie die gesamte Richtlinie werden aktuell mit dem
Fördermittelgeber abgestimmt.
Neben der Beratung wird durch eine weitere Fachstelle eine Bau- und Energieberatung als weitere Grundlage zur Antragsstellung
im Anreizprogramm angestrebt. Die Begleitung der Antragsstellenden durch das Anreizförderprogramm wird vom
Fördergebietsmanagement geführt. Die hier beschriebene Beratungsleistung ist ein Baustein davon.
Der Leistungsumfang der Beratungsleistung enthält folgende Bestandteile:
? Architektonische Beratungsleistung in Bezug auf das Gestaltungsleitbild für das Anreizprogramm des interkommunalen Verbunds
Oberes Niddertal für die Antragsstellung
? Berücksichtigung des Schwerpunktes Klimaanpassung in Bezug auf Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an Gebäuden
sowie Freiflächenmaßnahmen
? Durchführung von Vor-Ort-Terminen inkl. Vor- und Nachbereitung, voraussichtlich 10 Maßnahmen pro Standort / Jahr
? Anfertigung von zeichnerischen Darstellungen und / oder Visualisierungen des Vorhabens zur Entscheidungsfindung durch die
Antragsstellenden und zur kommunalen Beschlussfassung
? Kurz-Protokollierung der Beratungsleistung mit Hilfe eines noch zu erstellenden Formulars
Die Aufgabenstellung ist in enger Abstimmung mit den Kommunen und dem Fördergebietsmanagement durchzuführen. Die
Honorarabrechnung erfolgt auf Nachweis der erbrachten Stunden.
Produktschlüssel (CPV):
71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Ort der Leistung: Fördergebiete der Stadt Ortenberg, Gemeinde Hirzenhain, Stadt Gedern 63683 Ortenberg
NUTS-Code : DE71E Wetteraukreis
6. Unterteilung in Lose: nein
7. Nebenangebote: Nebenangebote sind nicht zugelassen
8. Ausführungsfrist:
Zeitraum der Ausführung: Ausführungsfrist Gestaltungsfibel Beginn: 01.11.2022 Ende: 28.02.2023 Ausführungsfrist Beratung Der
Vertragsbeginn ist zum 01.03.2023 geplant und die Laufzeit zunächst auf 4 Jahre befristet mit der Option auf Verlängerung.
Beginn : 01.03.2023 Ende : 28.02.2027 Auskünfte erteilt: siehe unter 1.
Beginn : 01.11.2022
Ende : 28.02.2023
9. Bereitstellung/Anforderung der Teilnahmewettbewerbs- / Vergabeunterlagen
Teilnahmewettbewerbs-/Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt unter:
https://www.had.de/onlinesuche_referenz.html?TYPE=024&CLI_ID=8775&REC_ID=3
10. Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 07.09.2022 24:00 Uhr
11.
12.
13. Unterlagen zum Nachweis der Eignung: Es sollen folgende Eignungsnachweise vollständig vorgelegt werden. Nicht
oder unvollständig vorgelegte Nachweise werden nicht nachgefordert und führen zum Ausschluss.
- Kopie eines Auszugs aus dem Handels- bzw. Berufsregister; der Auszug darf nicht älter als drei Monate sein, gerechnet vom
Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge.
- Firmenprofil mit Darstellung des Büros/Unternehmens, Angaben zur Gesellschafterstruktur und zur Konzernangehörigkeit sowie
zu gesellschaftsrechtlichen Verflechtungen und Beteiligungen. Ergänzend bei Bewerber- und Bietergemeinschaften: Angaben einer
bevollmächtigten Vertretung.
- Gesamtumsätze der letzten drei Jahre
- Anzahl und Qualifikation des festangestellten Personals
- Darstellung der technischen Ausstattung
- Eigenerklärung zum Nichtvorliegen der Ausschlussgründe gemäß 123 und 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen
(GWB)
- Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt nach 4 Abs. 1-3, 6, 8 Abs. 2 des hessischen Vergabe- und
Tariftreuegesetzes (HVTG) vom 19.12.2014. Die vorstehend geforderten Erklärungen sind für jedes Mitglied einer
Bietergemeinschaft gesondert vorzulegen. (siehe Anlage)
- 3 Referenzen (mind. eine Beratung und eine Konzeption) vergleichbarer Projekte (abgeschlossen oder in der Durchführung
befindlich / nicht älter als 2011 / max. 2 DIN A4 Seiten je Projekt). Folgende Informationen sind gewünscht: Ort, Bilder,
Leistungsumfang, Innovationsgrad, Ansprechpartner
- Nachweis einer Haftpflichtversicherung
Geforderte Eignungsnachweise (gem. 6 Abs. 3, 4 VOL/A, 13 Abs. 1, 2 HVTG), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise
(u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten
Eignungsnachweisen entsprechen.
Bietergemeinschaften sind zugelassen. Es sind alle Mitglieder:innen der Bietergemeinschaft aufzuführen und der für die
Durchführung des Vertrages im Auftragsfall bevollmächtigte Vertreter:in zu benennen. Jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft
hat die geforderten Eignungsnachweise und Erklärungen jeweils für sich vorzulegen.
14. Zuschlagskriterien
Kriterium Gewichtung
1 Honorarangebot / Preis 20
2 Qualifikation/ Erfahrungen/ Kenntnisse der Projektleitung/ des Projektteams 25
3 Methodik/ Projektabwicklung/ Qualität des Angebots 25
4 Kenntnisse der regionalen Baueigenschaften 15
5 Bieterpräsentation 15
15. Sonstige Informationen:
Leistungs- und Honorarangebot
Es wird ein nachvollziehbares Angebot basierend auf dem oben beschriebenen Leistungsumfang aus den beiden Arbeitsaufträgen mit
folgenden Bestandteilen erwartet:
1. Darstellung des Büros mit Beschreibung der Tätigkeitsfelder
2. Angaben zu den Personen / Mitarbeitenden, die für die Erbringung der Leistungen vorgesehenen sind und deren Qualifikationen
3. Darstellung von zwei mit der Aufgabe vergleichbaren Referenzprojekten (max. 2 Seiten DIN A 4 je Referenz), die in den
letzten zehn Jahren bearbeitet wurden
4. Zeitplan für die Erarbeitung des Gestaltungsleitbildes nach einzelnen Arbeitsschritten, inklusive Ausweisung der
Bürgerbeteiligungsaktionen und angestrebten Sitzungen
5. Beispiele von Visualisierungen und/oder zeichnerischen Darstellung von Gebäuden und Außenbereichen (maximal 3 Referenzen,
je 1 Seite DIN A3)
6. Zusammenfassung und Darstellung der regionalen Kenntnisse und Erfahrungen in Bezug auf städtebauliche Geschichte und
Architektur
7. Honorarangebot für
(1) Erstellung des Gestaltungsleitbildes als Pauschalhonorar zzgl. Nebenkosten und Mehrwertsteuer (mit Angaben von geschätzten
Stundenaufwand und Ausweisung der oben gelisteten Beteiligungsverfahren | schlüssig und nachvollziehbar)
(2) Beratungsleistung im Sinne des Anreizprogramms
Honorarangebot auf Basis einer Kalkulation des Aufwandes bei bis zu zehn zu beratenden Maßnahmen pro Jahr je Kommune zzgl.
Nebenkosten und Mehrwertsteuer (mit Angaben zu geschätzten Stundenaufwand pro beratende Maßnahme und Ausweisung der
Stundensätzen der Mitarbeitenden sowie einen durchschnittlichen Stundensatzes)
Bei der Bearbeitung des Auftrages sind die aktuellen Datenschutzrichtlinien einzuhalten.
Das Leistungs- und Honorarangebot soll in einer Bieterpräsentation den Auftraggeberinnen vorgestellt und erörtert werden.


nachr. V-Nr/AKZ : LZ-ON-IK15-B
16. Weitere Anforderungen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz:

Source: 4 https://service.bund.de/IMPORTE/Ausschreibungen/hessen/2022/07/008775000003.html
Data Acquisition via: p8000000

 
 
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