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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Berlin - Unternehmens- und Managementberatung
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2022080509231586545 / 428663-2022
Veröffentlicht :
05.08.2022
Angebotsabgabe bis :
06.09.2022
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
79410000 - Unternehmens- und Managementberatung
79411100 - Beratungsdienste im Bereich Wirtschaftsförderung
75130000 - Unterstützende Dienste für die öffentliche Verwaltung
72413000 - Website-Gestaltung
79413000 - Marketing-Beratung
79950000 - Veranstaltung von Ausstellungen, Messen und Kongressen
79416000 - Öffentlichkeitsarbeit
DE-Berlin: Unternehmens- und Managementberatung

2022/S 150/2022 428663

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesministerium für Wirtschaft und
Klimaschutz
Postanschrift: Scharnhorststr. 34 - 37
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE300 Berlin
Postleitzahl: 10115
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Z-FV-VG Vergabestelle
E-Mail: [6]Vergabestelle@bmwi.bund.de
Telefon: +49 30-186152323
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]http://www.bmwi.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=470231
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=470231
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Wirtschaft und Finanzen

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Geschäftsstelle der Exportinitiative Energie für das BMWK (GS EIE)
Referenznummer der Bekanntmachung: 17104/004-22#008 GS EIE
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
79410000 Unternehmens- und Managementberatung
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Mit der Exportinitiative Energie unterstützt das Bundesministerium für
Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) deutsche Anbieter klimafreundlicher
Energielösungen beim Markteinritt im Ausland. Das Unterstützungsangebot
richtet sich vornehmlich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und
umfasst alle Phasen der Markterschließung eines Unternehmens von der
Sondierung bis zum Markteintritt. Die Exportinitiative Energie dient
einer stärkeren internationalen Verbreitung deutscher klimafreundlicher
Energietechnologien und soll so einen Beitrag zum internationalen
Klimaschutz leisten.

Im Fokus stehen hierbei die Bereiche erneuerbare Energien,
Energieeffizienz, intelligente Netze und Speicher. Zudem werden
Technologien zur Herstellung, Distribution und Nutzung von Wasserstoff
und seinen Derivaten zunehmend in den Blick genommen.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 5 500 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
79411100 Beratungsdienste im Bereich Wirtschaftsförderung
75130000 Unterstützende Dienste für die öffentliche Verwaltung
72413000 Website-Gestaltung
79413000 Marketing-Beratung
79950000 Veranstaltung von Ausstellungen, Messen und Kongressen
79416000 Öffentlichkeitsarbeit
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300 Berlin
Hauptort der Ausführung:

Berlin bzw. Geschäftssitz des Auftragnehmers
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Seit dem Jahr 2008 bzw. 2009 wurde das BMWK durch die Geschäftsstellen
Energieeffizienz und Erneuerbare Energien im operativen Geschäft
unterstützt. Diese Geschäftsstellen wurden im Jahr 2015 zur
Geschäftsstelle Exportinitiative Energie zusammengelegt.
Weitergehende einführende Informationen zur Exportinitiative Energie
sind verfügbar unter: [10]http://www.german-energy-solutions.de

Der derzeitige Vertrag über den Betrieb der Geschäftsstelle der
Exportinitiative Energie endet zum 28.02.2023. Eine weitere
Verlängerung des Vertrages ist vergaberechtlich nicht möglich. Vor
diesem Hintergrund ist es notwendig, die Geschäftsstellentätigkeit neu
zu vergeben. Der Auftrag beinhaltet als Kernaufgaben insbesondere die
Bereitstellung von Personal, eine Basisausstattung zur Wahrnehmung der
Netzwerkkoordinierung und des Projektmanagements, internationale
Reisetätigkeiten (ohne Reisekosten) sowie interne und externe
Kommunikation.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 5 500 000.00 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/03/2023
Ende: 31/12/2025
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Es besteht eine einmalige Verlängerungsoption und weitere 24 Monate bis
zum 31.12.2027.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Es besteht die Möglichkeit sowohl in der Grundlaufzeit als auch im
optionalen Verlängerungszeitraum den vorgesehenen Personalumfang
(geplant 9 VZÄ) um bis zu 2 weitere Vollzeitäquivalente
(VZÄ/Consultants) bei zusätzlichem Bedarf aufzustocken.

Hinweis: Der in den Ziffern II.1.5 und II.2.6 angegebene Auftragswert
beinhaltet den optionalen Verlängerungszeitraum (also insgesamt 58
Monate) und die Kosten für die Aufstockung um 2 weitere VZÄ, jedoch
nicht die gesetzliiche Umsatzsteuer.
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Es handelt sich um ein ausschließlich elektronisch durchgeführtes
Vergabeverfahren, das über die e-Vergabe-Plattform des Bundes
([11]www.evergabe-online.de) abgewickelt wird.

Beachten Sie bitte dazu folgende Hinweise: Für die Durchführung des
Vergabeverfahrens sind die Clients der e-Vergabe-Plattform und die
elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform zu verwenden. Diese
werden über die mit Anwendungen bezeichneten Menüpunkte auf
[12]www.evergabe-online.de zur Verfügung gestellt. Hierzu gehören für
Unternehmen die e-VergabeApp, der Angebots-Assistent (ANA-Web) und der
Signatur-Client für Bieter (Sig-Client) für elektronische Signaturen.
Weitergehende Informationen werden im Internet unter
[13]https://www.evergabe-online.info und im Benutzerleitfaden -
Anwendung des neuen ANA-Web bereitgestellt.

Hinweis: In den ANA-Web importierte Angebotsunterlagen sind zunächst
nur im Ordner Angebot ausgewählt. Erst über die Funktion Dokumente
versenden werden die Unterlagen zusammengefasst, komprimiert und
verschlüsselt übertragen. Die Übermittlung von Dokumenten ist nur bis
zur festgelegten Angebotsfrist möglich. Bieter müssen im Rahmen der
elektronisch geführten Vergabeverfahren unter Berücksichtigung aller
Sorgfaltspflichten das Zumutbare tun, um eine rechtzeitige Übermittlung
zu gewährleisten. Dazu gehört insbesondere ein ausreichender zeitlicher
Puffer für typische Übermittlungsrisiken. Bei größerem Datenumfang ist
darauf zu achten, dass die Übermittlung der Daten zum Angebot
rechtzeitig begonnen wird.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1. Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung

Beleg: Sofern für die berufliche bzw. gewerbliche Tätigkeit eine
Pflicht zur Ein-tragung in einem der in Anhang XI zur Richtlinie
2014/24/EU (Seite 160) über die öffentliche Auftragsvergabe genannten
Register besteht, einen Ausdruck der Eintragung, der nicht älter als
sechs Monate zum Ende der Angebotsfrist ist. Für Bieter aus Deutschland
sind die betreffenden Register das Handelsregister, die Handwerksrolle,
das Vereinsregister, das Partnerschaftsregister oder die
Mitgliederverzeichnisse der Berufskammern der Länder. Der Beleg ist im
Falle einer Bietergemeinschaft von allen Mitgliedern getrennt
vorzulegen.

2. Betriebs- bzw. Berufshaftpflichtversicherung

Mindestanforderung: Versicherungsschutz während des gesamten,
Auftragszeitraums mit einer Mindestdeckungssumme von 500.000 Euro je
Schadesnereignis.

Beleg: Formfreie Eigenerklärung(-en) über das Vorliegen einer
entsprechenden Versicherung bzw. über die Bereitschaft zum Abschluss
spätestens zum Zeitpunkt der Auftragserteilung. Diese ist im Falle
einer Bewerbergemeinschaft für alle Mitglieder getrennt vorzulegen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

3. Mindestjahresumsatz

Mindestanforderung: Durchschnittlicher Jahresumsatz im Bereich der zu
vergebenden Leistung von 4.000.000 Euro (netto), ermittelt als
Durchschnitt der, sofern verfügbar, letzten drei abgeschlossenen
Geschäftsjahre. Im Falle einer Bietergemeinschaft können die
durchschnittlichen Jahresumsätze aller Mitglieder der
Bietergemeinschaft zusammengerechnet werden.

Beleg: Formfreie Eigenerklärung über den Gesamtumsatz der, sofern
verfügbar, letzten drei Geschäftsjahre sowie über die Umsatzentwicklung
im laufenden Geschäftsjahr, im für den zu vergebenden Auftrag
relevanten Geschäftsfeld. Dieser ist im Falle einer Bietergemeinschaft
für alle Mitglieder getrennt vorzulegen, deren Umsatz berücksichtigt
werden soll.

4. Ausreichendes Personal

Mindestanforderung: Mindestens 20 fest angestellte Mitarbeitende
(Vollzeitäquivalente; Teilzeitstellen bzw. geringfügig Beschäftigte
können summiert werden), ermittelt als Durchschnitt der, sofern
verfügbar, letzten drei Jahre.

Beleg: Formfreie Erklärung zur durchschnittlichen jährlichen
Beschäftigtenzahl in Vollzeitäquivalenten in den, sofern verfügbar,
letzten drei Jahren. Im Falle einer Bietergemeinschaft muss deutlich
werden, welche Teile des beschriebenen Personals zu welchen Mitgliedern
der Bietergemeinschaft gehören.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

5. Erfahrungen in relevanten Tätigkeitsschwerpunkten

Mindestanforderung: Eine nachweisbare Tätigkeit des
Wirtschaftsteilnehmers mit für die ausgeschriebenen Leistungen
relevanten Tätigkeitsschwerpunkten für mindestens drei Jahre.

Beleg: Jeweils eine Referenz über einen Auftragszeit seit dem Jahr 2015
aus den Bereichen:

a. Projektmanagement im Zusammenhang mit Förderprogrammen

b. Öffentlichkeitsarbeit (insb. soziale Medien und Fachmedien)

c. Organisation von Veranstaltungen

d. Monitoring, Evaluation und Qualitätssicherung

Die Referenzaufträge müssen mit dem zu vergebenden Auftrag vergleichbar
sein, d. h., tragfähige Rückschlüsse auf die für den zu vergebenden
Auftrag notwendige Erfahrung, Fachkunde und Verlässlichkeit des
Bewerbers zulassen. Im Falle einer Bietergemeinschaft muss deutlich
werden, welche Teile der beschriebenen Tätigkeiten und welche
Referenzen zu welchen Mitgliedern der Bietergemeinschaft gehören.
Mehrfachnennungen der gleichen Referenz für unterschiedliche Bereiche
sind zulässig. Bieter können auch Referenzen von Unterauftragnehmern
einreichen, sofern diese sich für den Fall der Auftragserteilung
bereits zur Auftragsausführung verpflichtet haben.

Eine Referenz soll insgesamt nicht mehr als 300 Wörter umfassen. Zu
jedem Referenzauftrag sind folgende Angaben zu machen:

a. Leistungsgegenstand, Leistungszeitraum und Leistungsumfang mit
grober Einordnung des Nettoauftragswertes,

b. Auftraggeber/Leistungsempfänger mit Angaben von Kontaktdaten;

c. kurze sachgerechte Angaben zu Arbeitsergebnissen

6. Leistungsfähigkeit im Fall der Eignungsleihe

Selbstverpflichtung des Unterauftragnehmers, auf dessen Kapazitäten
sich der Bieter zum Nachweis der Eignung beruft, gegenüber dem
Auftraggeber im Falle der Auftragserteilung während des gesamten
Auftragszeitraums die betreffenden Auftragsbestandteile zu erbringen.
Beleg: Nachunternehmerverpflichtungserklärung (Vordruck).

7. Zuverlässigkeit

Anforderung: Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB

Beleg: Eigenerklärung, dass keiner der in den §§ 123, 124 GWB
aufgeführten Ausschlusstatbestände erfüllt ist (Vordruck). Diese ist im
Falle einer Bietergemeinschaft für alle Mitglieder getrennt vorzulegen.
Im Falle einer beabsichtigten Unterauftragsvergabe ist die
Eigenerklärung, soweit bereits möglich, von allen potentiellen
Unterauftragnehmern vorzulegen.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

1. Flexibilität und Erreichbarkeit des Personals

Mindestanforderung: Bereitschaf zur Teilnahme an kurzfristig
einberufenen Terminen.

Beleg: Formfreie Erklärung der Bereitschaft, mit entsprechendem
Fachpersonal regelmäßig, auch kurzfristig bzw. in Ausnahmefällen
innerhalb weniger Stunden, dem Fachreferat im BMWK in Berlin für
persönliche Gespräche zur Verfügung zu stehen.

2. Nichtvorliegen von Interessenkollisionen

Der Bieter hat keine Interessen, die mit der Ausführung des Auftrags im
Widerspruch stehen und sie nachteilig beeinflussen könnten. Sofern der
Bieter mit der Ausführung des Auftrags im Widerspruch stehende
Interessen hat, muss glaubhaft dargelegt werden, dass die konkrete
Interessenkollision die Auftragsausführung aufgrund struktureller,
personeller und/ oder organisatori-scher Vorkehrungen nicht nachteilig
beeinflussen wird.

Beleg: Eigenerklärung Interessenkollisionen (Vordruck).

3.Eigenerklärung gem. Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in
der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates
vom 08. April 2022.

Beleg: Formfreie Eigenerklärung gem. EU-Vorgabe (Vordruck)
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 06/09/2022
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 30/11/2022
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 06/09/2022
Ortszeit: 11:00

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die Zahlung erfolgt elektronisch
VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
E-Mail: [14]vk@bundeskartellamt.de
Telefon: +49 228-94990
Fax: +49 228-9499163
Internet-Adresse: [15]http://www.bundeskartellamt.de
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Unternehmen haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieter- und
bewerberschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber
dem öffentlichen Auftraggeber, Bundesrepublik Deutschland, vertreten
durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK).

Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch
Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist
der Verstoß innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gegenüber der
Vergabestelle des BMWK zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 GWB).
Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen
erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung
benannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem BMWK
gerügt werden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 und 3 GWB).

Teilt das BMWK dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu
wollen, so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang
der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer zu
stellen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB).

Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden
sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 Abs. 1 GWB darüber
informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser
Information durch das BMWK geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax
oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist zehn Kalendertage. Sie
beginnt am Tag nach Absendung der Information durch das BMWK.

Ein Antrag auf Nachprüfung ist schriftlich an die Vergabekammern des
Bundes beim Bundeskartellamt, Villemombler Straße 76, 53123 Bonn, zu
richten.

Hinweis: Das BMWK ist im Falle eines Nachprüfungsantrags verpflichtet,
die Vergabeakten, die auch die abgegebenen Angebote enthalten, an die
Vergabekammer weiterzuleiten. Die Beteiligten haben ein Recht auf
Akteneinsicht. Um Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu wahren, teilen
Sie uns konkret mit Bezug auf die entsprechenden Dokumente des
Angebotes mit, welche Informationen als Betriebs- und
Geschäftsgeheimnisse zu behandeln sind.
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
01/08/2022

References

6. mailto:Vergabestelle@bmwi.bund.de?subject=TED
7. http://www.bmwi.de/
8. https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=470231
9. https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=470231
10. http://www.german-energy-solutions.de/
11. http://www.evergabe-online.de/
12. http://www.evergabe-online.de/
13. https://www.evergabe-online.info/
14. mailto:vk@bundeskartellamt.de?subject=TED
15. http://www.bundeskartellamt.de/

 
 
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